• 10/02/2005

    Wai Wai






























    POVO
    WAI WAI


    Outras denominações:


     


    Outras grafias:


    Wai-Wai


    Língua:


    Tronco Lingüístico:


     


    Família lingüística:


    Karib


    Língua materna:


    Wai Wai


    Línguas faladas:


    População:


    No Estado:


    Total:


    Localização:


    Terra Indígena:


    Nhamundá/Mapuera


    Trombetas/ Mapuera


    Estado:


    Amazonas


    Município:


    Nhamundá


    Nhamundá


    Regional e/ou Equipe do Cimi que presta acompanhamento:


    Cimi Norte I – [email protected]

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  • 10/02/2005

    Waiãpi






























    POVO
    WAIÃPI


    Outras denominações:


    Outras grafias:


    Oyampi, Waiampi, Waiâpy, Wajâpi


    Língua:


    Tronco Lingüístico:


    Tupi


    Família lingüística:


    Tupi Guarani


    Língua materna:


    Waiãpi


    Línguas faladas:


    Waiãpi e Português


    População:


    No Estado:


    Total:


    Localização:


    Terra Indígena:


    Estado:


    Amazonas


    Município:


    Regional e/ou Equipe do Cimi que presta acompanhamento:


    Cimi Norte I – e-mail: [email protected]

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  • 10/02/2005

    Waimiri Atroari






























    POVO
    WAIMIRI ATROARI


    Outras denominações:


    Outras grafias:


    Língua:


    Tronco Lingüístico:


     


    Família lingüística:


    Karib


    Língua materna:


    Waimiri Atroari


    Línguas faladas:


    População:


    No Estado:


    754


    Total:


    754


    Localização:


    Terra Indígena:


    Waimiri Atroari


    Estado:


    Amazonas


    Município:


    Presidente Figueiredo e Novo Airão


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    Cimi Norte I – [email protected]

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  • 10/02/2005

    Wanano


































    POVO
    WANANO


    Outras denominações:


    Wanana


    Outras grafias:


     


    Língua:


    Tronco Lingüístico:


     


    Família lingüística:


    Tukano


    Língua materna:


    Línguas faladas:


    População:


    No Estado:


    Total:


    Localização:


    Terra Indígena:


    Alto Rio Negro


    Estado:


    Amazonas


    Município:


    Japura e São Gabriel da Cachoeira


    Marabitanas/Cué-Cué


     


    São Gabriel da Cachoeira


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  • 10/02/2005

    Warekena


































    POVO
    WAREKENA


    Outras denominações:


    Outras grafias:


    Língua:


    Tronco Lingüístico:


     


    Família lingüística:


    Aruak


    Língua materna:


    Warekena


    Línguas faladas:


    População:


    No Estado:


    Total:


    Localização:


    Terra Indígena:


    Alto Rio Negro


    Estado:


    Amazonas


    Município:


    Japura e São Gabriel da Cachoeira


    Marabitanas/Cué-Cué


     


    São Gabriel da Cachoeira


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  • 10/02/2005

    Xeréu































    POVO
    XERÉU


    Outras denominações:


    Outras grafias:


    Língua:


    Tronco Lingüístico:


    Família lingüística:


    Língua materna:


    Línguas faladas:


    População:


    No Estado:


    Total:


    Localização:


    Terra Indígena:


    Nhamundá/Mapuera


    Estado:


    Amazonas


    Município:


    Nhamundá


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  • 08/02/2005

    CIMI INFO-Brief 649

    GARANTIE DES LANDES, UMWELTSCHUTZ UND ALTERNATIVE PRODUKTION KÖNNTE KINDERSTERBLICHKEIT IN MATO GROSSO DO SUL SENKEN



     


    Endlich schlagen Medien und öffentliche Organe hinsichtlich der hohen Kindersterblichkeitsrate in Mato Grosso do Sul Alarm. In der Region Dourados, im Süden des Bundesstaates, starben 1999 insgesamt 140 von 1000 Kindern unter einem Jahr. Die Zahl sank im Jahr 2003 auf 46 Todesfälle und stieg ein Jahr später auf 64 an. Während in Mato Grosso do Sul 2003 durchschnittlich 33 pro 1000 indigene Kinder starben, waren es Brasilien weit 24 Kinder.


     


    Der Bezirksrat für Indigene Gesundheit wandte sich nun an die Bundesstaatsanwaltschaft, um die hohe Kindersterblichkeit in Mato Grosso do Sul zu untersuchen. Die Nationale Gesundheitsstiftung (FUNASA) und das Ministerium für Entwicklung und zur Bekämpfung des Hungers setzten Arbeitsgruppen ein.


     


    “Die hohe Kindersterblichkeitsrate in Dourados ist die Folge der chaotischen Situation, unter der die Guarani-Kaiowá leiden. Es ist der historische Prozess der Ausbeutung ihrer Gebiete sowie fehlender politischer Willen der Regierung bei der Suche um eine endgültige Lösung für die Landfrage“, sagt Egon Heck, Mitarbeiter des regionalen Teams des CIMI in Mato Grosso do Sul.


     


    Heck ist der Ansicht, dass die Demarkierung und Homologation der Gebiete, Umweltschutz und Alternativen für die Produktion von Lebensmitteln innerhalb der indigenen Gebiete sowie Hilfsprogramme wie “Null Hunger“ Schritte wären, um das Ernährungsproblem der Kinder zu mindern. Die Indios können sehr gut organisieren und kurzfristig planen, aber die Situation in Mato Grosso do Sul ist auch eine Folge der strukturellen Gewalt. Es fehlt an Land und den Indios werden die grundlegenden Bürgerrechte verwehrt. “Hunger, Unterernährung und physische Gewalt sind Ausdruck der strukturellen Gewalt“, so Heck.


     


    Im indigenen Gebiet Dourados leben auf 3.475 ha an die 10.000 Indios Guarani-Kaiowá und Terena. Das Land ist für die Bevölkerungszahl zu klein und die Umweltzerstörung erschwert die Produktion von Lebensmitteln.


     


    Von Landknappheit sind Indios in ganz Mato Grosso do Sul betroffen. Ein Beispiel ist das Gebiet Nhande Ru Marangatu, das Fazendeiros für sich beanspruchen. Gerichtliche Entscheidungen waren immer zu Gunsten der Fazendeiros.. Eine Reintegration von Besitz ist noch im Februar zu erwarten. In der Folge werden die indigenen Felder zerstört und das Problem der Versorgung verschärfen. “Das Gebiet muss nur noch vom Präsidenten der Republik homologiert werden. Kein Gebiet in diesem Bundesstaat wurde von dieser Regierung homologiert“, so Charles Pessoa, Staatsanwalt der Republik in Mato Grosso do Sul. Er bestätigt die hohe Rate der Kindersterblichkeit und die Schwierigkeiten bei der Verteilung von Nahrungspaketen. Viele haben keine Dokumente, weil sie von der früheren regionalen Verwaltung der FUNAI nicht ausgestellt wurden.


     


    KIND DER MAXAKALI STIRBT IN MINAS GERAIS AUFGRUND MANGELNDER MEDIZINISCHER VERSORGUNG



     


    Ein Kind der Maxakali starb am 09.01.2005 infolge von Durchfall und hohem Fieber. Das Team des Cimi war am 12.01. im Gebiet Maxakali und stellte fest, dass drei Kinder dringend nach Santa Helenas de Minas zur ärztlichen Versorgung gebracht werden sollten. Seit November 2004 war kein Gesundheitspersonal in der Aldeia. Die FUNASA stellt auch kein Fahrzeug für den Transport in die Stadt zur nächsten Instanz der medizinischen Betreuung zur Verfügung.


     


    “Haben wir Geld für die Gesundheit? Haben wir Felder? Wie kann das geschehen? Früher gab es keine FUNASA und die Maxakali sind nicht an Krankheiten gestorben. Der Wald gab uns die Medizin. Jetzt gibt es keinen Wald, es gibt die FUNASA und die Maxakali sterben. Wie kann das geschehen? Wir Maxakali müssen besser behandelt werden, es gibt Geld dafür“, klagt die indigene Vertreterin Noêmia Maxakali aus der Aldeia Água Boa.


     


    Die Missionarin Gilse Freire wandte sich an die FUNASA in Governador Valadares. Dem Organ fehlen die Mittel für den Transport der Maxakali sowie für die Ausstattung der Gesundheitszentren.


     


    Die Indios leiteten Klagen an die Bundesstaatsanwaltschaft und laden zu einer öffentlichen Audienz am 23.02.2005 im indigenen Gebiet ein.


     


    Laut Angaben der indigenen Vertreter beklagten die rund 1.200 Bewohnern des Gebietes Maxakali im Vorjahr den Tod von 25 Kindern.


     


    WELTSOZIALFORUM 2005: ERFAHRUNGSAUSTAUSCH UNTER DEN INDIOS UND DIALOG MIT NICHT INDIOS



     


    Am vorletzten Tag des Weltsozialforums traten die Indios aus dem Puxirum für Kunst und Weisheit heraus und begaben sich auf das “weltweite soziale Territorium“. Sie stellten ihr zweites Manifest mit Forderungen für einen Wandel der nationalen indigenen Politik vor, geschrieben von den anwesenden Völkern Brasiliens.


     


    Unter den Vorschlägen etwa die Einrichtung eines Sondersekretariats im Rang eines Ministeriums und direkt der Präsidentschaft der Republik unterstellt sowie ein Nationaler Rat für Indigene Politik unter Beteiligung der Indios. Im Dokument forderten die Indios “die öffentliche Manifestation der Bundesregierung hinsichtlich ihrer Verantwortung für die indigenen Güter sowie die Ablehnung des Gesetzesprojekts 188, das nicht abgeschlossene demarkatorische Verfahren aufheben will, um erneut über Gebietsgrenzen nach wirtschaftlichen und politischen Interessen zu verhandeln“. Im Manifest vom 28.01.2005 kritisierten die Indios die “Unterlassungen der Regierung bei der Garantie“ ihrer Gebiete.


     


    Die Aktionsplattform Puxirum lag ganz am Rande des “weltweiten sozialen Territoriums“. Mit dem indigenen Marsch durch das Gelände suchten die Indios den Dialog mit anderen Teilnehmern des V. Weltsozialforums, das entlang der Ufer des Rio Guaíba in Porto Alegre stattfand.


     


    “Der Puxirum lag isoliert und der Marsch sollten die indigene Anwesenheit beim Forum bekunden. Es sollte zum Ausdruck kommen, dass auch die indigenen Völker hier sind, dass sie sich organisiert für ihre Rechte einsetzen“, sagte Gilberto dos Santos, ein Missionar vom CIMI.


     


    “Es war eine gute Gelegenheit gemeinsam mit Freunden des amerikanischen Kontinents Probleme zu diskutieren, etwa die Invasion von Gebieten, die nicht erfolgte Demarkierung von Gebieten, die Ablehnung des neoliberalen Projekts, das über dem Land steht“, so Antônio Veríssimo Apinajé von Tocantins, der gute Beziehungen zwischen lateinamerikanischen Indios und die Annäherung der brasilianischen Indios an soziale Bewegungen als Notwendigkeit erachtet.


     


    Interview mit Antônio Apinajé über das V. Weltsozialforum:


     


    Wie beurteilen Sie ihre Teilnahme am Forum?


     


    Ich spürte eine tiefe Spiritualität bei diesem fünften Forum.. Die indigenen Völker waren sehr lebendig und schrieben ein Stück ihrer Geschichte. Obwohl sich das dominante Projekt über unsere Kultur, unser Wissen und unsere Technologien stellt, zeigen wir indigene Völker, dass wir über Wissen verfügen und dieses Wissen einbringen, um ein Land ohne Böses zu schaffen. Der Planet erträgt nicht länger diese Ausbeutung und wir können dazu beitragen, dass der lebt.


     


    Wie war für Sie die Begegnung mit anderen lateinamerikanischen Völkern?


     


    Ich hörte Zeugen aus Bolivien und Ecuador, wo die Bevölkerung mehrheitlich indigen ist. In Ecuador gelangen wichtige politische Fortschritte. Man hat einen Präsidenten abgesetzt, der nicht den Interessen der indigenen Völker entsprach, aber der Nachfolger hat sich dem Grosskapital unterworfen. In Brasilien gibt es nur wenige indigene Völker und ich glaube, dass wir uns mit anderen sozialen Bewegungen verbünden müssen, damit unser Einsatz wirksamer wird.


     


    Was ist wichtig für Sie, das sie vom Forum mitnehmen?


     


    Ich glaube, dass vom Forum nicht viel ausgehen kann, um die Politiken zu ändern. Die Regierungen sind gut strukturiert und haben ihre Maschinerie. Das Forum ist eher ein Treffen, um Erfahrungen zwischen indigenen Völkern aus der ganzen Welt auszutauschen. Aber es ist wichtig, auf das dominante Projekt zu zeigen und die Leute darauf hinzuweisen, damit wir uns besser vereinen und besser organisieren.


     


    Brasília, 03. Februar 2005


     


    Cimi – Indianermissionsrat


     

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  • 08/02/2005

    Quando o carnaval passar, por Egon Heck

    Dizem que o Brasil só começa a funcionar depois que a alegria do carnaval passar. Não deixa de ter sua ponta de verdade. Para os povos indígenas, porém, nos últimos anos, as preocupações, ameaças e violências, começaram bem mais cedo.


     


    Neste ano não parece ser diferente. O governador de Roraima não perdeu tempo e enquanto ainda soavam os sinos de um novo ano, apressou-se em procurar instâncias do Executivo em Brasília para tentar impor a vontade do governo estadual, buscando impedir a homologação da Terra Indígena Raposa Serra do Sol, em área contínua, conforme a portaria 820/96. Do ministro da Justiça receberam a sinalização de que terão seus pleitos considerados numa possível negociação dos limites da área.


     


    Os Guarani Nhandeva e Kaiowá do Cerro Marangatu, no Mato Grosso do Sul, estão prestes a ver a guilhotina da expulsão cair sobre suas vidas uma vez mais. Apesar da terra já estar demarcada, a justiça expediu liminar de reintegração de posse para os fazendeiros e a Polícia Federal já estudou o esquema de efetuar a ação. Os índios reafirmam que só sairão de lá mortos e pediram que quando vierem executar a expulsão tragam logo uma máquina cavadeira para enterrá-los. É mais uma agressão etnocida anunciada.


     


    No Senado Federal a trama antiindígena fica por conta do retorno do fatídico projeto de lei 188/2004, que continua constando na pauta do plenário do Senado para o reinício dos trabalhos, apesar de um dos seus propositores, o senador Delcídio do Amaral, ter afirmado que pediu a retirada de pauta. Aliás, o senador está sendo até promovido a líder do PT no Senado. Será que o PT está premiando as iniciativas contra os índios?


     


    Além disso, no mês de janeiro foi revelada a “Biafra” presente em terras indígenas Guarani-Kaiowá, do Mato Grosso do Sul, causando comoção, mas nenhuma sinalização de solução duradoura do problema através da demarcação das terras indígenas. Ao contrário, muita movimentação para descaracterizar a realidade dizendo tratar-se de disputas políticas e outras querelas, como se os índices de subnutrição, mortalidade infantil e fome fossem fantasmas inventados. Trata-se de realidades sim senhores e não de fantasias de carnaval.


     


    Os povos indígenas também não esperaram a banda ou a escola de samba da violência e cinismo passar. Reunidos em Porto Alegre, durante o V Fórum Social Mundial, alertaram para essa situação de violências e agressão a seus direitos e vidas e exigiram medidas urgentes do governo, na perspectiva das promessas de campanha até hoje em nada cumpridas. Mas também estão conscientes de que apenas haverá conquistas e avanços em suas lutas pelos seus direitos se efetivamente conseguirem unidos e organizados pressionar o governo Lula e demais poderes. Para tanto ampliaram suas alianças com outros setores no Brasil e no mundo para ajudar a construir os outros mundos plurais, possíveis e necessários.


     


    Brasília, 08 de fevereiro de 2005.


     


    Egon Heck


    Cimi Regional Mato Grosso do Sul


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  • 03/02/2005

    Informe n° 649

    Diminuição da mortalidade infantil no MS depende de terra, proteção ambiental e alternativas de produção


     


    A alta taxa de mortalidade infantil em Mato Grosso do Sul finalmente conseguiu a atenção da mídia e de órgãos públicos. Na região de Dourados, sul do estado, o número de crianças mortas antes de completar um ano chegou a 140 por mil nascidas vivas em 1999, caiu para 46 em 2003 e voltou a crescer para 64 óbitos por mil em 2004. Em todo o Mato Grosso do Sul, a média indígena ficou em 33,25 óbitos por mil. A média geral de mortalidade infantil no Brasil foi de aproximadamente 24 por mil em 2003.


     


    A denúncia sobre as mortes no MS foi feita pelo Conselho Distrital de Saúde Indígena e está sendo apurada pelo Ministério Público Federal. A Fundação Nacional de Saúde (Funasa) e o Ministério do Desenvolvimento e Combate à Fome criaram equipes para avaliar e acompanhar a situação.


     



    “Os números da mortalidade infantil em Dourados são reveladores da situação caótica pela qual passam os Guarani-Kaiowá do Mato Grosso do Sul, em função do processo histórico de espoliação quase total dos seus territórios e da falta de vontade política do governo de buscar soluções definitivas para a questão da terra”, afirma Egon Heck, que atua no regional Mato Grosso do Sul, do Cimi.


     


    Para Heck, a superação dos problemas de alimentação das crianças passa por três questões fundamentais: a demarcação e homologação das terras, a proteção ambiental e a criação de alternativas para a produção de alimentos dentro dos territórios indígenas. Programas assistenciais como o Fome Zero Indígena podem, bem administrados, amenizar o problema a curto prazo, mas a situação em Mato Grosso do Sul está ligada a uma violência estrutural, gerada pela falta de terra e de atendimento aos direitos básicos dos cidadãos indígenas. “A violência estrutural se reflete na fome, desnutrição e na violência física”, afirma Heck.


     


    Na terra indígena Dourados, de 3.475 hectares, vivem cerca de 10.000 indígenas dos povos Guarani-Kaiowá e Terena. A área é pequena para o tamanho da população e os espaços que existem para a produção de alimentos são degradados.


     


    A situação de confinamento em áreas pequenas se repete em todo o Mato Grosso do Sul. Entre os exemplos, destaca-se a disputa entre fazendeiros e indígenas que ocorre na terra Nhande Ru Marangatu, onde os índios estão na iminência de serem expulsos de áreas demarcadas, graças a decisões judiciais que favorecem  fazendeiros da região. Ali, a reintegração de posse – que pode ocorrer ainda em fevereiro – levará à destruição de plantações de mandioca feitas pelos indígenas, agravando o problema da falta de alimentos. “Esta terra aguarda apenas a homologação do Presidente da República. Nenhuma área do Mato Grosso do Sul foi homologada neste governo”, afirma o procurador da República em Mato Grosso do Sul, Charles Pessoa.


     


    O procurador afirma que são muitas as causas da mortalidade infantil no estado. Há, por exemplo, dificuldades para que os índios recebam cestas básicas. Muitos não possuem documentos, que não são expedidos pelos postos da Funai para crianças com mais de doze anos por uma determinação de gestões anteriores do órgão indigenista oficial. 


     


    Em Minas Gerais, criança Maxakali morre por falta de atendimento médico


     


    Uma criança indígena do povo Maxakali faleceu em 9 de janeiro, depois de ter apresentado diarréia e febre alta. A equipe do Cimi que trabalha na região esteve na área Maxakali em 12 de janeiro e tomou conhecimento de mais três crianças necessitando de transporte para que fossem atendidas no município de Santa Helena de Minas. Uma das crianças tinha febre alta e diarréia, outra tinha diarréia com sangramento e a terceira apresentava sintomas de catapora.


     


    A equipe de saúde que deveria fazer o atendimento nas aldeias está ausente da área Maxakali desde novembro de 2004, e não há veículos da Fundação Nacional de Saúde (Funasa) para transportar os indígenas doentes até o município de Santa Helena de Minas, onde fica o pólo-base mais próximo. Pólo-base é a segunda instância de atendimento à saúde, depois dos postos de saúde localizados nas aldeias.


     


    “Tem dinheiro pra saúde? Tem plantão? Como é que fica? Antigamente não tinha Funasa e Maxakali não morria doente. Tinha a mata pra fazer remédio. Agora não tem mais mata, tem Funasa, e os Maxakali estão morrendo… como é que fica? Maxakali tem que ser bem tratado. Tem dinheiro pra isso, sim”, questiona a liderança Noêmia Maxakali, da aldeia de Água Boa. 


     


    A missionária Gilse Freire informa que entrou em contato com a Fundação Nacional da Saúde (Funasa) em Governador Valadares e que o órgão alega falta de recursos para manter o transporte na área Maxakali e para garantir o abastecimento de medicamentos no pólo-base.


     


    A equipe do Cimi na região relata que não há plantão de médicos no pólo-base e que falta energia elétrica no prédio, o que faz com que equipamentos médicos e computadores estejam parados.


     


    Os indígenas já encaminharam denúncias ao Ministério Público Federal e estão convocando uma audiência pública para 23 de fevereiro de 2005, na terra indígena Maxakali.


     


    Conforme dados das lideranças daquele povo, em 2004 morreram 25 crianças na terra indígena Maxakali, que tem uma população de aproximadamente 1.200 pessoas.


     


     


    FSM 2005: Povos trocam experiências entre si e buscam diálogo com não índios


     


    No penúltimo dia do Fórum Social Mundial, 30 de janeiro, os indígenas saíram do Puxirum de Artes e Saberes – espaço que concentrou grande parte da programação do Fórum ligada a temas indígenas – e caminharam por todo o “território social mundial” distribuindo o segundo manifesto produzido pelos povos brasileiros presentes ao evento, no qual apresentavam propostas para uma mudança efetiva na política indigenista nacional. 


     


    Entre as propostas, estava a de reformulação da política indigenista oficial, através da criação de uma secretaria especial, com status de Ministério, diretamente ligada à Presidência da República, e a instituição de um Conselho Nacional de Política Indigenista, com participação paritária dos indígenas. No documento, eles solicitam também “a manifestação pública do governo federal, como responsável pela proteção de todos os bens indígenas, contra a aprovação pelo Congresso do PLS 188, que pretende fazer retroceder todos os procedimentos demarcatórios ainda não concluídos a fase inicial para que os limites das nossas terras possam ser negociados em função dos interesses econômicos e políticos representados no Senado Federal”.


     


    No manifesto anterior, lançado em 28 de janeiro, os indígenas denunciavam a persistência, a “omissão,  descaso e morosidade do governo em garantir a demarcação de nossas terras”.


     


    A caminhada foi uma tentativa de dialogar com participantes de outros espaços do Fórum, já que o Puxirum ficava em um dos extremos do “território social mundial”, o espaço onde aconteceram as atividades do V FSM, construído na margem do Rio Guaíba, em Porto Alegre.


     


    “O Puxirum estava meio isolado e a caminhada marcou a presença indígena no Fórum. Foi uma forma de dizer os povos indígenas estão aqui, estão organizados e lutando pelos seus direitos”, avalia Gilberto dos Santos, missionário do Cimi.


     


    A concentração dos indígenas em um só espaço foi avaliada como positiva por diversas lideranças. “Foi boa a oportunidade de estar junto com outros companheiros do continente americano para discutir os problemas comuns que estamos passando, a questão das invasões de território, a não demarcação de terras indígenas, o atropelo do projeto neoliberal que avança sobre as terras”, afirma Antonio Veríssimo Apinajé, de Tocantins.


     


    A relação entre os indígenas latino-americanos e a necessidade de aproximação dos indígenas brasileiros com outros movimentos sociais também foram ressaltadas por Antônio Apinajé.


     


    Veja abaixo entrevista com o indígena Antônio Apinajé sobre o significado do Fórum:


     


    Como o Sr. avalia a participação indígena no Fórum?


    Eu senti uma espiritualidade muito grande nesse quinto Fórum. Senti que o povo indígena realmente está vivo e consegue imprimir e escrever sua própria história. Neste momento em que o projeto dominante quer impor sua cultura, seu conhecimento, suas tecnologias, nosso povo indígena mostra também que nós temos conhecimento e este conhecimento pode contribuir para a gente reinventar a situação que a gente está vivendo no mundo, para construir uma terra sem males. O planeta não agüenta mais tanta exploração e podemos contribuir para que ele viva mais.


     


    O que foi interessante deste contato com outros povos latino-americanos?


    Ouvir testemunhos como os da Bolívia, do Equador, onde os índios são a maioria do povo. No Equador eles tiveram importantes vitórias políticas. Conseguiram tirar um presidente que não correspondia aos interesses dos povos indígenas e colocaram outro, mas este mesmo está sendo subordinado ao grande capital. No Brasil, os povos indígenas são poucos, e eu acho que temos que nos unir também com os movimentos sociais e sermos mais duros nas lutas.


     


    O que você acha que fica de mais importante do Fórum?


    Acho que sai pouco do Fórum para avançar nas políticas, porque os governos estão bem estruturados com sua máquina. Acho que o Fórum foi mais uma reunião de troca de experiências entre os povos indígenas do mundo inteiro. Mas acho que é importante pra gente avançar e conseguir mostrar para o projeto dominante, para o império que está aí, que estamos mais unidos, mais organizados.


     


     


    Brasília, 3 de fevereiro de 2005



     

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  • 03/02/2005

    Homenagem: Dona Rosa


     


     


     


    Dona Rosa, mãe ou vó, assim nós costumamos chamar a senhora.


    Com a sua partida, todos nós em Sagarana nos e sentimos órfãos.


    Guardamos a lembrança do seu sorriso largo, de suas risadas e de sua acolhida generosa.


    Lembramos também a sua coragem e a sua força:


    Para a senhora, não tinha nada ruim capaz de lhe tirar a sua alegria.


    Entretanto, desde criança a sua vida foi muito sofrida.


    Os seringalistas dizimaram o seu povo,


    As doenças mataram o resto.


    Mas a senhora com as suas irmãs Suzana e Francisca o levantaram de novo.


    A terra do rio Cautário foi arrancada de seu povo e a senhora viveu no anonimato.


    Com as duas assembléias do povo Cujubim, a esperança voltou a brilhar.


    Os fazendeiros estão preocupados com o seu depoimento pois sabem que você tem um espírito guerreiro e a lei está do seu lado.


    Priciky, seu nome de maloca não se apagou.Você o transmitiu para a sua primeira bisneta em Sagarana.


    Nas suas últimas horas, deitada no leito do hospital, com a sua neta Morotin ao seu lado, a senhora profetizou: “Eu vou para o Cautário, vou reencontrar o Emílio que assou peixe para mim”. E a senhora falou o nome de malocas, igarapés e pessoas.


    Temos certeza que Deus já levou a senhora na terra esperada, “aTerra sem males”, onde seu filho Emílio lhe precedeu e lhe aguarda! A suas palavras de fé vão ajudar o seu povo a lutar com mais esperança para a demarcação de sua terra.


    Obrigado, dona Rosa!


    “ Felizes os mansos, porque a terra lhes pertence”.


     


    Aldeia Sagarana, janeiro de 2005


     


    Gil de Catheu

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