• 10/12/2004

    CIMI INFO-BRIEF 643

     


    GESETZESPROJEKT ZUR ÄNDERUNG DER DEMARKIERUNG IM SENAT


     


    Ein Gesetzesprojekt (PLS 188/2004), das auf die völlige Änderung des Demarkierungsverfahrens von indigenen Gebieten abzielt, steht am 09.12.2004 auf der Tagesordnung des Senats. Der von einer Kommission ausgearbeitet Vorschlag berücksichtigt die von antiindigenen Sektoren seit langem angestrebte Anpassungen. So soll die Demarkierung künftig vom Senat genehmigt werden. Liegt das indigene Gebiet in der Grenzregion, ist der Rat für die Nationale Verteidigung einzubeziehen.


     


    Das Projekt steht im Widerspruch zum Konzept eines pluriethnischen Staates, zur Konvention 169 der ILO und zur Bundesverfassung, wie Drª Deborah Duprat, stellvertretende Generalanwältin des Bundes betont: „Alle Verfügungen dieses Projekts sind gegen die Verfassung, denn sie beabsichtigen, bei der Identifikation von indigenen Gebieten nach externen Kriterien vorzugehen. Für Entscheidungen über indigene Gebiete sehen sie eine politische Instanz, den Senat, vor“.


     


    Ist die Demarkierung von der Genehmigung des Senats abhängig, so sollen laut PLS die administrativen Akte der Exekutive von einer anderen Gewalt der Republik, der Legislative, abhängig sein. Die Gewaltenteilung ist allerdings ein Prinzip der Verfassung.


     


    Hinsichtlich der indigenen Gebiete in Grenzregionen ist vorgesehen, dass der Präsident der Republik den Rat für Nationale Verteidigung (CDN) vor der Entscheidung über die Homologation einberuft. Der CDN ist ein beratendes Organ des Präsidenten. „Der Nationalkongress kann den Präsidenten nicht verpflichten, dieses Organ zur Beratung einzuberufen“, so Paulo Machado, juristischer Referent des CIMI.


     


    Laut Projekt sind alle zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Gesetzestextes „laufenden Verfahren der Demarkierung zu annullieren“. Auch soll verhindert werden, dass bei zurück gewonnenen Gebieten innerhalb von zwei Jahren ein Verfahren der Demarkierung eröffnet wird. Im Falle einer Wiederholung verdoppelt sich die Frist. Dieser Artikel hat die gleiche Auswirkung wie die provisorische Massnahme 2.183/01, herausgegeben von Fernando Henrique Cardoso. Diese sieht vor, dass jenes Land, das von Bewegungen für Landreform besetze Gebiete nicht zum Zweck der Agrarreform enteignet werden.


     


    „Dieses Projekt will den Einsatz der indigenen Völker unterbinden, wenn sie friedlich ihre traditionellen Territorien besetzen. Aus historischer Sicht ist gegenteiliges der Fall. Bei vielen indigenen Gebieten erfolgte die Demarkierung erst nach dem Einsatz der indigenen Bewegungen“, sagt Saulo Feitosa, Vize-Präsident des CIMI. Der CIMI sieht das Gesetzesprojekt als Umkehr der Bestimmungen der Bundesverfassung 1988.


     


    Das PLS wurde im Juni 2004 im Senat vorgestellt und direkt dem Plenum zugewiesen, ohne Evaluierung durch die Ständigen Technischen Kommissionen des Hauses, wie die Kommission für Verfassung, Bürger und Justiz, die vor allem prüft, ob Gesetzesprojekte verfassungskonform sind.


      


    Das PLS 188 wurde von der befristeten Externen Sonderkommission des Senates erarbeitet. Diese 2004 gegründete Kommission hatte zum Ziel, „nach Roraima, Santa Catarina, Mato Grosso do Sul, Mato Grosso, Rondônia, Rio Grande do Sul und Pará zu gehen, sich über Grundstücksfragen in diesen Bundesstaaten ein Bild zu machen und dem Senat einen minutiösen Bericht von ihrer Mission vorzulegen“. Das Gesetzesprojekt war die Schlussfolgerung eines Teilberichtes, der sich auf den Bundesstaat Mato Grosso do Sul bezog und im Juni im Plenum zur Lesung vorlag.


     


    Der Kommission gehörten die Senatoren Mozarildo Cavalcanti (PPS–RR), Jefferson Peres (PDT-AM), João Ribeiro (PFL-TO), Romero Jucá (PMDB-RR) sowie Delcídio Amaral (PT-MS), als Berichterstatter, an.


     


    Dieses Projekt hat die klare Absicht, die Verfahren der Demarkierung von indigenen Gebieten zu erschweren und zu verzögern, für deren Durchführung und beschleunigte Erledigung die indigene Bewegung und ihre Verbündeten seit Jahren arbeiten. Es schafft neue Entscheidungsinstanzen und sucht Ausreden, die nur den Interessen der Invasoren in indigenen Gebieten entsprechen“, so Feitosa abschliessend.


     


     


    PREIS FÜR DIE SOZIALE UND POLITISCHE ORGANISATION DER XUKURU


     


    Das Volk der Xukuru in Pernambuco wurde am 08.12.2004 in Rio de Janeiro für seine soziale Organisation und Formen der Leitung von der Stiftung Getúlio Vargas – Programm für Leitung und Bürgerrechte ausgezeichnet. Für den Preis haben sich landesweit 1.191 Projekte beworben.


     


    Zuerst haben die Xukuru ihr Land zurück gewonnen. Danach folgte die Reorganisation, die Stärkung der indigenen Identität, die historische Reflexion mit Unterstützung der Ältesten und die Pflege der Natur als Grundlage für die kulturelle, soziale, wirtschaftliche, ökologische und politische Entwicklung der Gemeinschaft.


     


    „Unsere soziale Organisation stärkt unsere ethnische Identität. Anfangs haben sich nur wenige als Xukuru bekannt. Dieses Modell der Organisation war wichtig für uns, wir sind als Indios gewachsen und haben unsere Halsketten und Armbänder angelegt“, so Kazike Marcos Xukuru bei der Preisverleihung an sein Volk und weitere vier Projekte.


     


    Die sozio-politische Organisation der Xukuru hat folgende Instanzen:


    Der Kazike, er ist Leiter und politischer Sprecher, gewählt von der Gruppe unter Berücksichtigung der Zeichen der Schöpfung.


    Der Pajé leitet die religiösen Rituale.


    Der Vize-Kazike vertritt den Kaziken im Fall der Verhinderung.


    Die interne Versammlung Xukuru ist die Plattform für die politische Beteiligung und für das Projekt „Zukunft des Volkes“.


    Der Indigene Verband Xukuru kümmert sich um die rechtlichen Aspekte der Entwicklungsprojekte der Gemeinschaft.


    Dem Rat der Leiter gehören die Vertreter der 24 Aldeias an. Sie sind verantwortlich für die Lösung von Problemen und vertreten ihre Aldeias bei Versammlungen innerhalb und ausserhalb des Gebietes Xukuru.


     


     


    Der Indigene Rat für Gesundheit Xukuru do Ororubá ist zuständig für die Gesundheitspolitik des Volkes. Der Rat der LehrerInnen Xukuru kümmert sich um die spezifische Bildung in den Aldeias.


     


    Das Volk Xukuru lebt auf den Hügeln von Ororubá, in der Gemeinde Pesqueira, 215 km von Recife entfernt. Die rund 9.000 Indios leben in 24 Aldeias. Die Organisation der Xukuru ist seit 1986, mit der Rückgewinnung ihrer Gebiete und der Rückbesinnung auf ihre indigene Identität immer stärker geworden, trotz aller Vorurteile und Gewalt seitens der an ihrem Land Interessierten.


     


    Das Programm für Leitung und Bürgerrechte gibt es seit 1996, um innovative Erfahrungen auf lokaler und regionaler Ebene zu fördern, Bürgerrechte zu stärken und die Lebensqualität zu verbessern. Jährlich werden 20 Projekte in den Vordergrund gestellt und fünf davon ausgezeichnet. Bundesstaaten, Gemeinden, Legislative, Judikative, Organisationen und Vereine reichen ihre Projekte beim Programm der Stiftung Getúlio Vargas ein.


     


    Brasília, 09. Dezember 2004


     


     

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  • 09/12/2004

    Povo Xukuru recebe prêmio por sua organização social e política

     


    A organização social e as formas de governança adotadas pelo povo Xukuru, de Pernambuco, foram premiadas na noite de ontem, dia 8, pelo Programa Gestão Pública e Cidadania da Fundação Getúlio Vargas, depois de concorrer com 1.191 projetos de todas as regiões do Brasil.


     


    A organização adotada pelos Xukuru nasceu junto com o processo de reconquista de suas terras e tem como objetivos promover a reorganização e valorização da identidade indígena do povo a partir da luta pela retomada de seu território tradicional, da memória histórica trazida pelos mais velhos, da relação com a natureza sagrada, o que possibilita o desenvolvimento cultural, social, econômico, ambiental e político da comunidade.


     


    “Nossa organização social fortalece nossa identidade étnica. No início do processo, muitos índios não se identificavam como Xukuru. Este modelo de organização foi importante para os próprios índios se reconhecerem, descerem a serra com seus colares e pulseiras”, afirma o cacique Marcos Xukuru, que está no Rio de Janeiro, onde recebeu o prêmio, junto a outros 4 projetos também selecionados.


     


    A Organização Sociopolítica do Povo Xukuru é formada pelas seguintes instâncias: há um Cacique, condutor e articulador político eleito pelo grupo, com indicação da Natureza Sagrada. O Pajé tem cargo vitalício e conduz os rituais sagrados. Há também um Vice-Cacique. A Assembléia Interna Xukuru é um espaço de participação política onde se projeta o Futuro do Povo.  A Associação Indígena Xukuru responde pelos aspectos jurídicos dos projetos de desenvolvimento comunitário. O Conselho de Lideranças, formado por representantes das 24 aldeias, que têm a responsabilidade de resolver problemas e representar as suas aldeias nas Assembléias e em reuniões dentro e fora do território Xukuru.


     


    Há também instâncias de decisão sobre educação e saúde: o Conselho Indígena de Saúde Xukuru do Ororubá (CISXO) trata da política de saúde do povo, e na sua


    composição garante-se a participação das lideranças. O Conselho de Professores/as Xukuru (COPIXO) é responsável pela implementação da educação específica e diferenciada nas aldeias.


     


    O povo Xukuru vive na Serra do Ororubá, município de Pesqueira, a 215 quilômetros do Recife, e tem uma população de aproximadamente nove mil indígenas, distribuídos em 24 aldeias. A organização dos Xukuru para a reconquista de suas terras intensificou-se a partir de 1986, através de retomadas de terras e de um longo trabalho de revalorização da identidade indígena que se sobrepôs aos contínuos casos de preconceito e à violência dos interessados nas terras Xukuru.


     


    O Programa Gestão Pública e Cidadania da Fundação Getúlio Vargas existe desde 1996 para premiar e disseminar experiências inovadoras de governos locais e regionais, com objetivo de promover a cidadania e melhorar a qualidade de vida da população. Anualmente, são premiadas 20 experiências, com destaque para cinco. Diversos estados, municípios, poderes legislativo e judiciário, e organizações próprias dos povos indígenas (que se equiparam às instituições públicas para o Programa) participam do Prêmio.


     


    Brasília, 9 de dezembro de 2004

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  • 09/12/2004

    Informe nº. 643

    Informe nº. 643


     


    PROJETO DE LEI QUE MODIFICA PROCESSO DE DEMARCAÇÃO DE TERRAS INDÍGENAS ENTRA NA PAUTA DO SENADO


     


    Está na pauta do Senado hoje, 9 de dezembro, um Projeto de Lei que altera todo o procedimento administrativo para demarcação de terras indígenas, o PLS 188/2004. Apresentado por uma comissão temporária criada pelo Senado, este projeto reúne mudanças há tempos buscadas pelos setores antiindígenas. Determina que a demarcação das terras indígenas seja submetida à aprovação do Senado Federal e prevê a convocação do Conselho de Defesa Nacional caso a terra indígena esteja localizada em faixa de fronteira.


     


    O projeto conflita com o conceito de estado pluriétnico, com a Convenção 169 da Organização Internacional do Trabalho e com a Constituição Federal, na avaliação da Dra. Deborah Duprat, sub-procuradora geral da República e coordenadora da 6a. Câmara de Coordenação e Revisão do Ministério Público Federal. “Todas as disposições desse Projeto são absolutamente inconstitucionais porque pretendem, de diversos modos, fazer a identificação de terras indígenas a partir de critérios externos. Ele cria uma instância política para decisão sobre terras indígenas ao chamar o Senado”.


     


    Ao condicionar demarcação de terras indígenas à autorização do Senado Federal, o PLS faz com que atos administrativos do Poder Executivo sejam condicionados à validação de um outro Poder da República, o Poder Legislativo, o que contraria o princípio constitucional da separação dos Poderes.


     


    O PL prevê ainda que, caso as terras indígenas estejam situadas em faixa de fronteira (uma faixa imaginária de terra, com 150 km de largura, que margeia toda a fronteira terrestre do país), o presidente da República deve convocar o Conselho de Defesa Nacional (CDN) antes de decidir pela homologação da demarcação. CDN é um órgão de consulta do Presidente da República. “O Congresso Nacional não pode fixar obrigação ao Presidente para que convoque tal órgão de consulta”, afirma Paulo Machado, assessor jurídico do Cimi.


     


    O Projeto determina que sejam “anulados todos os procedimentos de demarcação em curso” na data de sua publicação. Também pretende impedir que terras retomadas (“objeto de esbulho possessório ou invasão motivada por conflito indígena de caráter coletivo”) entrem em processo de demarcação por dois anos, ou pelo dobro deste prazo, em caso de reincidência. Este artigo tem efeito semelhante ao de uma medida provisória editada por Fernando Henrique Cardoso (2.183/01), que previa que terras ocupadas pelos movimentos de luta pela reforma agrária fossem excluídas do processo de desapropriação para reforma agrária.


     


    “Este Projeto tem a intenção de reprimir movimentos legítimos dos povos indígenas, que ocupam de forma pacífica seus territórios tradicionais. Ele vai na contra mão da história, porque grande parte das terras indígenas só tiveram seu procedimento de demarcação concluído depois que os índios efetivaram a posse de suas terras, através de movimentações pacíficas e de direito”, afirma Saulo Feitosa, vice-presidente do Conselho Indigenista Missionário (Cimi). Para o Cimi, o Projeto de Lei inverte os preceitos da Constituição Federal de 1988.


     


    O PLS foi apresentado ao Senado em junho deste ano e foi direto para o Plenário, sem a avaliação das Comissões Técnicas Permanentes da Casa, como a Comissão de Constituição, Cidadania e Justiça, fundamental para que se verifique a constitucionalidade de projetos de lei.


     


    O PLS 188 é de autoria de uma comissão temporária do Senado, chamada Comissão Especial Externa do Senado Federal, criada em 2004  com o objetivo de “ir a Roraima, Santa Catarina, Mato Grosso do Sul, Mato Grosso, Rondônia, Rio Grande do Sul e Pará inteirar-se das questões fundiárias daqueles Estados e apresentar ao Senado relatório minucioso de sua missão”. O PLS, apresentado como conclusão de um relatório parcial da comissão, referente ao Estado do Mato Grosso do Sul, foi lido em plenário em junho deste ano.


     


    Integraram a comissão os senadores Mozarildo Cavalcanti (PPS–RR), Jefferson Peres (PDT-AM), João Ribeiro (PFL-TO) e Romero Jucá (PMDB-RR) e Delcídio Amaral (PT-MS), que foi o relator do Projeto.


     


    “Este projeto tem o claro objetivo de dificultar e protelar os procedimentos de demarcação de terras indígenas, procedimentos estes que o movimento indígena e as entidades que o apóiam passaram anos lutando para que fosse agilizado. O PLS cria novas instâncias de decisão e cria subterfúgios para contemplar apenas interesse dos invasores de terras indígenas”, complementa Feitosa.


     


    POVO XUKURU RECEBE PRÊMIO POR SUA ORGANIZAÇÃO SOCIAL E POLÍTICA


     


    A organização social e as formas de governança adotadas pelo povo Xukuru, de Pernambuco, foram premiadas na noite de ontem, dia 8, pelo Programa Gestão Pública e Cidadania da Fundação Getúlio Vargas, depois de concorrer com 1.191 projetos de todas as regiões do Brasil.


     


    A organização adotada pelos Xukuru nasceu junto com o processo de reconquista de suas terras e tem como objetivos promover a reorganização e valorização da identidade indígena do povo a partir da luta pela retomada de seu território tradicional, da memória histórica trazida pelos mais velhos, da relação com a natureza sagrada, o que possibilita o desenvolvimento cultural, social, econômico, ambiental e político da comunidade.


     


    “Nossa organização social fortalece nossa identidade étnica. No início do processo, muitos índios não se identificavam como Xukuru. Este modelo de organização foi importante para os próprios índios se reconhecerem, descerem a serra com seus colares e pulseiras”, afirma o cacique Marcos Xukuru, que está no Rio de Janeiro, onde recebeu o prêmio, junto a outros 4 projetos também selecionados.


     


    A Organização Sociopolítica do Povo Xukuru é formada pelas seguintes instâncias: há um Cacique, condutor e articulador político eleito pelo grupo, com indicação da Natureza Sagrada. O Pajé tem cargo vitalício e conduz os rituais sagrados. Há também um Vice-Cacique. A Assembléia Interna Xukuru é um espaço de participação política onde se projeta o Futuro do Povo.  A Associação Indígena Xukuru responde pelos aspectos jurídicos dos projetos de desenvolvimento comunitário. O Conselho de Lideranças, formado por representantes das 24 aldeias, que têm a responsabilidade de resolver problemas e representar as suas aldeias nas Assembléias e em reuniões dentro e fora do território Xukuru.


     


    Há também instâncias de decisão sobre educação e saúde: o Conselho Indígena de Saúde Xukuru do Ororubá (CISXO) trata da política de saúde do povo, e na sua


    composição garante-se a participação das lideranças. O Conselho de Professores/as Xukuru (COPIXO) é responsável pela implementação da educação específica e diferenciada nas aldeias.


     


    O povo Xukuru vive na Serra do Ororubá, município de Pesqueira, a 215 quilômetros do Recife, e tem uma população de aproximadamente nove mil indígenas, distribuídos em 24 aldeias. A organização dos Xukuru para a reconquista de suas terras intensificou-se a partir de 1986, através de retomadas de terras e de um longo trabalho de revalorização da identidade indígena que se sobrepôs aos contínuos casos de preconceito e à violência dos interessados nas terras Xukuru.


     


    O Programa Gestão Pública e Cidadania da Fundação Getúlio Vargas existe desde 1996 para premiar e disseminar experiências inovadoras de governos locais e regionais, com objetivo de promover a cidadania e melhorar a qualidade de vida da população. Anualmente, são premiadas 20 experiências, com destaque para cinco. Diversos estados, municípios, poderes legislativo e judiciário, e organizações próprias dos povos indígenas (que se equiparam às instituições públicas para o Programa) participam do Prêmio.


     


    Brasília, 9 de dezembro de 2004


     


     

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  • 09/12/2004

    OEA solicita ao Brasil proteção aos indígenas da Raposa Serra do Sol


    A Comissão Interamericana de Direitos Humanos da Organização dos Estados Americanos – OEA, acolhendo uma petição do Conselho Indígena de Roraima e da Rainforest Foundation – US, solicitou ao governo brasileiro que adote medidas cautelares para proteção à vida dos povos Macuxi, Wapichana, Ingarikó, Taurepang e Patamona, habitantes da terra indígena Raposa Serra do Sol.


     


    A petição foi apresentada à Comissão Interamericana de Direitos Humanos – Cidh, no dia 29 de março de 2004. Devido os últimos atos violentos contra as comunidades da Raposa Serra do Sol, quando três comunidades e dois retiros indígenas foram destruídos, um macuxi ferido à bala e 131 pessoas desabrigadas, a Comissão decidiu cobrar providências do Governo Brasileiro.


     


    No dia 6 de dezembro a Cidh recomendou ao Governo do Brasil quatro medidas cautelares que são: 1) Proteger a vida e a integridade pessoal dos Povos Indígenas Ingaricó, Macuxi, Patamona, Taurepang e Wapichana, respeitando sua identidade cultural e sua especial relação com o território ancestral; 2) Assegurar que os beneficiários possam continuar a habitar suas comunidades, sem nenhum tipo de agressão, coação ou ameaça; 3) Abster-se de restringir ilegalmente o direito de livre circulação dos membros dos Povos Indígenas Ingaricó, Macuxi, Patamona, Taurepang e Wapichana; 4) Investigar séria e exaustivamente os fatos que motivaram o pedido de medidas cautelares.


     


    De acordo com a recomendação, estas medidas devem ser decididas em consulta com os povos indígenas da Raposa Serra do Sol e o Brasil tem um prazo de 15 dias para informar a CIDH sobre quais medidas foram adotadas. 


     


    Os povos Ingaricó, Macuxi, Patamona, Taurepang e Wapichana, da Raposa Serra do Sol, reivindicam legalmente há mais de 30 anos o reconhecimento desta terra, cuja área geográfica é de 1,6 milhão de hectares.  A terra está demarcada administrativamente desde 1998, mas aguarda a assinatura de um decreto presidencial de homologação, para ser finalmente titulada em favor dos povos indígenas.  


     


    Isabela Figueroa, advogada da Rainforest Foundation – US disse que “agora existe um sinal claro de que a comunidade internacional observa com atenção o processo demarcatório da Raposa Serra do Sol”. Segundo destaca, “cada vez que o governo anuncia uma iminente homologação da demarcação, sem tomar nenhuma medida concreta a respeito, provoca a reação violenta dos invasores contra os indígenas que possuem tradicionalmente a terra. Isto não é somente uma grande irresponsabilidade, mas também vai contra uma série de compromissos assumidos com a comunidade internacional”.


     


    A advogada do Conselho Indígena de Roraima, Joênia Wapichana, que protocolou a petição, afirma que “está na hora do Brasil e principalmente Roraima aceitar e trabalhar com a realidade indígena. Raposa Serra do Sol é muito mais do que palmos de chão, é a vida de vários indígenas vítimas de tanta violência. Cabe aos Poderes do Estado assegurar que as disposições da Comissão sejam cumpridas. O Brasil deve cumprir com o acordado no Sistema Interamericano de Direitos Humanos”.


     


    Essa não é a primeira vez que a OEA recomenda a proteção dos direitos indígena dos povos da Raposa Serra do Sol.  Quando esteve em Roraima em 1997, a Comissão da OEA elaborou um relatório sobre a situação dos Direitos Humanos, solicitando “celeridade no cumprimento dos objetivos de curto e médio prazos estabelecidos no Plano Nacional de Direitos Humanos”;  requereu “dotar a FUNAI de todas as formas de recursos a fim de que possa cumprir sua função”, sugeriu “paralisar toda decisão de municipalização que atinja terras indígenas, inclusive daquelas em processo de demarcação e homologação”; e finalizou propondo “completar e homologar legalmente as terras correspondentes ao povo Macuxi no Estado de Roraima, com pleno respeito a suas propriedades e suas instituições e costumes ancestrais”.


     

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  • 09/12/2004

    Delcídio e Genocídio

    Lembramos bem da expressão dramática de um líder Kaingang, da terra indígena Nonoai, no Rio Grande do Sul, que, ao ver cada dia seu povo mais acuado e sofrendo toda sorte de pressões e violências, disse simplesmente aos brancos responsáveis por aquela situação: “olha, se quiserem continuar assim, nos matando devagarinho, é muito melhor vocês mandarem fazer uma vala bem grande, nos coloquem em frente, em fileira, nos fuzilem e enterrem aí”. Eram os idos de 1977, em pleno “milagre brasileiro”, quando a economia chegou a crescer em média 10% ao ano. No ano seguinte, os Guarani, da Terra Indígena Rio das Cobras, no Paraná, recobraram as forças e começaram a colocar centenas de invasores que tinham invadido a terra para fora. Foi o início do processo dos Kaingang e Guarani dos quatro estados do sul do país, de colocarem milhares de famílias de invasores para fora de suas terras demarcadas.


     


    Estava também em curso nesta época a intenção do governo militar de resolver o “problema indígena”, acabando com os índios, ou seja, emancipando-os, o que significaria que eles deixariam de ser índios. E assim o problema estaria resolvido com uma canetada. E na verdade, o que se pretendia era não demarcar e garantir as terras indígenas, ao contrário, liberá-las para “atividades especulativas ou produtivas”. Quem estava à frente do processo era o general Rangel Reis. Os índios reagiram, mobilizaram-se. Em 1978 o projeto foi definitivamente supresso.


     


    Passou-se um quarto de século, o mundo deu muitas voltas e a história parece se repetir. As terras indígenas ao invés de terem sido demarcadas e na posse dos índios continuam em grande parte, em poder de latifundiários, do agronegócio ou de pequenos produtores jogados sobre essas terras pela omissão ou atuação inescrupulosa de órgãos do governo. A situação, em muitas regiões é dramática, como é o caso do Mato Grosso do Sul. E é exatamente ali, que surge a nova investida contra as terras indígenas. O projeto de lei do senador Delcídio do Amaral e outros, é a nova versão do não reconhecimento das terras indígenas. Qualquer cidadão de bom senso consegue ver que a forma de tratar o reconhecimento das terras indígenas colocadas neste projeto de lei – nº 188 de 2004 – representa, na prática, o não reconhecimento do direito dos povos indígenas às suas terras, pois a maior parte das terras não tem seu processo de regularização concluído. E certamente não o terão caso esse projeto seja aprovado pelo Senado.


     


    É importante lembrar que em julho deste ano, mais de setecentos indígenas se reuniram em Campo Grande, para debater e questionar o relatório da Comissão do Senado, que se transformou nesse projeto de lei. Naquela ocasião, o senador Delcídio se comprometeu a rever o relatório a partir dos questionamentos levantados pelos índios. Engodo. O relatório permaneceu o mesmo e agora ameaça se transformar em instrumento de cassação de terras indígenas em processo de regularização e impedimento de novas demarcações.


     



    No tempo da ditadura e do dito milagre econômico, o projeto de emancipação foi chamado de genocídio. Agora com presidente do PT, governador do PT, o que dizer do projeto de lei do Delcídio, um senador do PT?


     


    Brasília, 09 de dezembro de 2004.


     


    Cimi – Conselho Indigenista Missionário


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  • 08/12/2004

    Projeto de Lei que modifica processo de demarcação de terras indígenas entra na pauta do Senado amanhã

    Está na pauta do Senado para amanhã, dia 9 de dezembro, um Projeto de Lei que altera todo o procedimento administrativo para demarcação de terras indígenas, o PLS 188/2004. Apresentado por uma comissão temporária criada pelo Senado, este projeto reúne mudanças há tempos buscadas pelos setores anti-indígenas. Determina que a demarcação das terras indígenas seja submetida à aprovação do Senado Federal e prevê a convocação do Conselho de Defesa Nacional caso a terra indígena esteja localizada em faixa de fronteira.


     


    O Projeto determina que sejam “anulados todos os procedimentos de demarcação em curso” na data de sua publicação. Também pretende impedir que terras retomadas (“objeto de esbulho possessório ou invasão motivada por conflito indígena de caráter coletivo”) entrem em processo de demarcação por dois anos, ou pelo dobro deste prazo, em caso de reincidência. Este artigo tem efeito semelhante ao de uma medida provisória editada por Fernando Henrique Cardoso, que previa que terras ocupadas pelos movimentos de luta pela reforma agrária fossem excluídas do processo de desapropriação para reforma agrária.


     


    “Este Projeto tem a intenção de reprimir movimentos legítimos dos povos indígenas, que ocupam de forma pacífica seus territórios tradicionais. Ele vai na contra mão da história, porque grande parte das terras indígenas só tiveram seu procedimento de demarcação concluído depois de os índios efetivaram a posse de suas terras, através de movimentações pacíficas e de direito”, afirma Saulo Feitosa, vice-presidente do Conselho Indigenista Missionário (Cimi). Para o Cimi, o Projeto de Lei inverte os preceitos da Constituição Federal de 1988.


     


    Além disso, ao condicionar demarcação de terras indígenas à aprovação ou autorização do Senado Federal, o PLS faz com que uma das ações administrativas do Poder Executivo seja condicionada à validação ou à autorização de um outro Poder da República, o Poder Legislativo, e atenta contra o princípio constitucional da separação dos Poderes. A idéia de que a demarcação de terras indígenas deveria passar pelo Congresso está presente em diversos projetos de emenda constitucional, um deles apresentado pelo Senador Mozarildo Cavalcanti, é contestável mesmo que apresentada como Emenda Constitucional. Assim, o fato de ser proposta por um Projeto de Lei é mais um dos pontos contestáveis do PLS188.


     


    O PLS foi apresentado ao Senado em junho deste ano e foi direto para o Plenário, sem a avaliação das Comissões Técnicas Permanentes da Casa, como a Comissão de Constituição, Cidadania e Justiça, fundamental para que se verifique a constitucionalidade de projetos de lei.


     


    O PLS 188 é de autoria de uma comissão temporária do Senado, chamada Comissão Especial Externa do Senado Federal,  criada  em 2004  com o objetivo de “ir a Roraima, Santa Catarina, Mato Grosso do Sul, Mato Grosso, Rondônia, Rio Grande do Sul e Pará inteirar-se das questões fundiárias daqueles Estados e apresentar ao Senado relatório minucioso de sua missão”. O PLS, apresentado como conclusão de um relatório parcial da comissão, referente ao Estado do Mato Grosso do Sul, foi lido em plenário em junho deste ano.


     


    Integraram a comissão os senadores Mozarildo Cavalcanti (PPS–RR), Jefferson Peres (PDT-AM), João Ribeiro (PFL-TO) e Romero Jucá (PMDB-RR) e Delcídio Amaral (PT-MS), que foi o relator do Projeto.


     


    “Este projeto tem o claro objetivo de dificultar e protelar os procedimentos de demarcação de terras indígenas, procedimentos estes que o movimento indígena e as entidades que o apóiam passaram anos lutando para que fosse agilizado. O PLS cria novas instâncias de decisão e cria subterfúgios para contemplar apenas interesse dos invasores de terras indígenas”, complementa Feitosa.

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  • 08/12/2004

    Mulheres indígenas relatam detalhes de violência contra comunidades e cobram providências

    A Organização das Mulheres Indígenas de Roraima – Omir, elaborou um documento que apresenta detalhes sobre a violência praticada contra as comunidades Jawari, Homologação, Brilho do Sol e Retiro São José, no dia 23 de novembro. O relato deixa claro a covardia dos agressores que atacaram e destruíram as aldeias quando, praticamente, só haviam mulheres e crianças.  Indignadas, as mulheres indígenas cobram, mais uma vez, a homologação de Raposa Serra do Sol, a retirada e punição exemplar aos invasores.


     


    Leia a íntegra do documento:


     


    Organização das Mulheres Indígenas de Roraima – OMIR


      


    Denúncia da violência que nossas irmãs e filhas do povo Macuxi sofreram das mãos de rizicultores e fazendeiros, invasores da “Terra Indígena Raposa – Serra do Sol” na manha do dia 23 de novembro de 2004, e solicitação da tomada de medidas imediatas contra os autores e realizadores da violência, principalmente a imediata homologação daquela Terra Indígena.


     


    Nós mulheres indígenas de Roraima, sofremos – mais uma vez – a fúria de empresários rizicultores e de fazendeiros armados que, junto com alguns de nossos próprios parentes, cooptados e encapuzados, na manha do dia 23 de novembro/2004 atacaram as nossas malocas (aldeias) “Jawari”, “Homologação”, “Brilho do Sol” e “Insikiran” assim como o “retiro” de “Tay-tay”, não poupando na sua fúria nem mesmo mulheres grávidas, crianças e idosos (Vide: carta aberta de 26/11/04 assinada pela OMIR, CIR, COIAB, por outras organizações e lideranças indígenas). O ataque e destruição dessas malocas foram uma ação deliberada e planejada. Ela se iniciou na maloca de Jawari, já às 06 horas da manhã, quando a maioria dos moradores desta e das demais malocas haviam saído a trabalhar nas roças, como é costume de nós, permanecendo lá apenas mulheres (principalmente, as grávidas) crianças e uns poucos idosos. Os agressores [os parentes que presenciaram a ação criminosa identificaram os rizicultores… como comandantes dos jagunços, pois, nem usaram máscara para ocultar a sua identidade] chegaram em caminhões, lotados de gente,  “pick-up” e outros carros além de tratores, armados com armas de fogo (espingardas e pistolas), paus, e moto serras. As mulheres presentes lutaram para impedir a destruição de suas casas, da escola, do posto de saúde, do “malocão” (espaço para as reuniões indígenas), mas, foram brutalmente ameaçadas (inclusive de morte), junto com seus filhos e demais presentes, sofrendo xingamento e toda sorte de humilhação.


     


    “Foi às 06 horas da manhã e eu estava deitada ainda. Aí, o meu cunhado (que foi baleado) chegou correndo… Daí eu sair, e quando olhei… o fogo já estava queimando as casas. Aí eu peguei o meu terçado e… cerquei eles. E falei: Podem sair daqui! Se não, eu toro vocês no meio com o meu terçado! Aí eles pararam e disseram: que mulher buchudinha braba! E aí ele (um dos agressores) disse que ia me matar. Ele disse: Vou atirar em tu, com o teu filho na barriga! E aí eu disse: Pode me matar, que eu não tenho medo de morrer!… Aí eles tocaram fogo…” (Mulher indígena Macuxi, 22 anos, da maloca Jawari, casada, mãe de 3 filhas, grávida de 08 meses).


     


    Outra irmã, que tentou impedir a destruição das casas mesmo sob ameaça constante, relata o seguinte: “…eu vi eles tirando álcool no Posto de Saúde. Aí eu vim pedir licença e pedir para eles não fazer isso. Aí eles disseram que eu não tinha nada a ver [e] botaram arma em mim né…. porque eu queria tomar o álcool que tava na mão deles. Aí eu disse: Faz o favor de deixar esse álcool, porque ele [o posto] é da nossa saúde! Aí eles disseram: Você não tem que falar! Se você falar, vai merecer uma bala! E aí me amostraram a arma deles. Eu disse: Pode me matar, que eu não tenho medo de morrer! Se eu morrer, morro na Área Raposa Serra do Sol, na minha terra! … E ele disse: Tu não tem terra nada …mulher velha safada! Eu te mato agora, … índia velha que não sabe viver!… Aí ele ameaçava: Vou te amarrar e jogar no rio, para os peixe comer! Eu te amarro com teus filhos, levo no caminhão!  … Eles queriam me dar uma surra e …. me ameaçavam que eu tava sozinha né. Que iam me matar! Botava arma por cima de mim… as minhas crianças ficaram com medo, tudo pertinho de mim… Aí, onde era o malocão, tava pegando fogo. E ele olhou para o meu filho de 11 anos e disse: Você quer que eu jogo esse teu curumim no fogo?” (Mulher indígena macuxi, mãe de 7 filhos [a mais velha de 13 anos] da maloca Jawari, esposa do Tuxaua da aldeia).


     


    Na maloca Jawari, todas as casas foram totalmente destruídas. Aquelas com cobertura de palha foram incendiadas com tudo que tinha dentro, e o “malocão” (casa de reuniões) foi derrubada com moto  serra e à força do trator. Em total, eram 23 casas, entre moradias, o posto de saúde, a escola, uma “casa de apoio”, a igreja e um deposito. Neste momento, as parentas estão vivendo embaixo de mangueiras, cajueiros e oliveiras. Além dos pertences, instrumentos de trabalho, e os alimentos, até os documentos pessoais foram queimados. Muitas reses “sumiram” dos pastos naturais da comunidade.


     


    Nas demais aldeias, o estrago não foi diferente. Na maloca “Homologação”, onde os criminosos chegaram pouco depois, o tuxaua informa que, no momento da invasão, só havia duas mulheres e um homem presente. Uma das mulheres (de 18 anos) esta grávida do primeiro filho. Alem dela, havia uma menina de 13 anos e o professor da aldeia que – durante toda a “ação” – ficou ameaçado com duas armas apontadas para o seu peito. Os demais habitantes tinham saído para uma pesca coletiva, porque no dia seguinte haveria “reunião regional”.


     


    “Eu estava com minha irmã de 13 anos. Eu estava fazendo meu caxiri. E chegaram bem perto de mim com o caminhão e desceram logo aí… dizendo que era para eu tirar as coisas de dentro da casa. Eu disse que não ia tirar não!… Ai, essa minha irmã parece que estava meio assustada… Eles perguntou dela, onde que nós morava. Ela disse: Nós moramos aqui mesmo! …. Eles disseram que aqui é área dos fazendeiros. Começaram a falar que era para nós sair. E aí também, eu não falei nada pra eles. Aí eles andavam com bujão de gasolina e tocaram em cima das casas … Nós estamos vivendo debaixo dessa lona! … Queimaram as fraldas, … Ficamos assim, tudo queimado! …Eu tava com dor na barriga [anunciando a hora do parto!]. Mais, nessa hora passou a dor toda, e ainda to por aqui! Não sentir dor, mais nada! … As casas, as roupas, os objetos foram todos queimados” (Mulher indígena Macuxi, 18 anos, casada, grávida de 9 meses, está esperando a hora de ter o filho).


     


    Todas as 07 moradias, inclusive a escola e o posto de saúde, foram totalmente destruídos (queimadas). Os integrantes da comunidade estão vivendo debaixo de pés de Caimbé e Uixi, cobertos com lonas de plástico.


     


    Também na maloca “Brilho do Sol”, para onde se dirigiam os criminosos depois, os habitantes tiveram suas casas queimadas, junto com todos os seus pertences. Relata uma mulher que esta com um Bebê de um mês: “Eu estou doente aqui. Estou de resguardo do meu filho. Eu teve ele aqui. Espantaram tudo. Eu diz: Se eu tivesse dentro, com meu filho, se eu não saísse fora para segurar peito pro meu filho. Eles me podiam queimar lá dentro. Eu não saia não!” (Mulher indígena Macuxi, mãe de 9 filhos). Neste momento os moradores da maloca “Brilho do Sol” estão vivendo embaixo de árvores, coberto com plástico, entre eles 15 crianças, que presenciaram as ameaças aos seus familiares, a invasão da sua aldeia a mão armada e a destruição dos seus lares.


     


    Finalmente foram atacados também a maloca Insikiran e o “retiro” Tay-tay, onde só havia uma mulher indígena Macuxi com os seus 5 filhos,  entre 11 e um ano e meio: “Era oito horas quando eles chegaram .. Meu marido tinha saído para fazer outro retiro … Quando já chegaram pularam do caminhão .. varias pessoas, todas armadas com espingardas na mão e cinco mascarados… Meus filhos .. disseram: Que vai ser de nos agora? Ah, eu não sei não. Falei para eles: vamos embora morrer, pelo menos tudo junto… Nos ficamos tudo junto na cama. Quando chegaram na casa, começaram a botar espingarda encima de nós… Aí pedi que não fizessem nada com nós, e nem com os meus filhos… Eles ficaram direto com espingarda encima da gente. Ai logo, logo tocaram fogo. Não deixaram ninguém nem tirar nada de dentro da casa não. O meu filho de um ano e seis meses foi queimado, o pé dele. Eu me queimei tentando tirar as coisas de dentro da casa… Eu me senti muito nervosa. Eu fiquei assim, sem saber, nem o que fazer. Só pensava nos meus filhos”.


     


    Em vista de tamanhos crimes, tamanho sofrimento de nossas irmãs e filhos, nós, mulheres indígenas de Roraima, exigimos das autoridades competentes:


     


    – Imediata homologação da “Terra Indígena Raposa – Serra do Sol” em área única!


     


    – Imediata retirada de todos os invasores das nossas terras!


     


    – Garantia de nossos direitos humanos, e paz em nossos lares!


     


    – Punição imediata e exemplar daqueles que invadem nossas malocas, incendeiam nossas casas, atiram em nossos pais, irmãos e esposos e nem poupam nossas crianças!


     


    Estamos sofrendo esse tipo de violência faz muito tempo. Mas, – já basta! Não podemos seguir vivendo assim! Não podemos criar nossos filhos nestas circunstancias. Pedimos a ajuda solidária de todas e todos para poder viver, trabalhar, e criar os nossos filhos em paz!


     


    Boa Vista, 2 de dezembro de 2004  


     


    Ivete da Cruz


    Coordenadora da OMIR


     


    Lavina Salomão


    Vice-Coordenadora


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  • 07/12/2004

    A pesca ilegal e predatória continua em terra indígena no rio Purus

    As comunidades indígenas Terra Nova, Vila Nova, Santa Rita, Bacuri e São Francisco, localizadas na terra indígena Itixi Mitari, na margem esquerda do rio Purus, na região dos municípios de Tapauá, Beruri e Anori, protocolaram hoje dia 23 de novembro 2004 um documento na Administração Regional da Funai, no Ibama e no Ministério Público, denunciando a pesca ilegal e predatória nos rios que cortam suas terras. O documento foi elaborado por ocasião de um encontro das comunidades para discutir a demarcação e fiscalização da referida terra indígena, ocorrido no dia 20/11/04.


     


    Segundo a denúncia das comunidades indígenas “dois barcos estão pescando jaraqui ovado com arrastão na boca e no interior do lago do Itaboca” e que “esse tipo de pesca também acontece na boca e dentro do lago do Joari normalmente no mês de janeiro (de cada ano) quando o jaraqui da escama grossa desce para desovar no rio Purus”. Informam igualmente que a “pesca de caixinha” é feita por invasores durante o ano inteiro no interior da terra indígena.


     


    O integrante da coordenação do Cimi Norte I Francisco Loebens, convidado pelos índios para participar do encontro, na viagem de volta da área indígena, constatou no lago do Itaboca a presença dos barcos de pesca Araçanga I, Figueira I e Gilmara Vallente e foi informado pelos ribeirinhos que o barco Meu Reis, havia deixado a terra indígena recentemente carregado de jaraqui ovado.


     


    Esta não é a primeira vez que as comunidades indígenas denunciam ás autoridades a pesca ilegal e predatória no interior da terra Itixi Mitari. No primeiro semestre Ibama e Funai, depois de terem sido informados pelos índios e pela equipe local do Cimi da presença de peixeiros na terra indígena, se deslocaram até a região, mas não resolveram o problema.


     


    A reivindicação indígena é que desta vez, após a terra Itixi Mitari ter seus limites declarados pela portaria 2578 de 21 de setembro/04 do Ministro da Justiça, os órgãos competentes ajam de forma imediata e com rigor para proibir a pesca no interior da terra indígena e a pesca predatória em toda região que prejudica todas as populações locais.


     


    Manaus, 23 de novembro de 2004.


     


    Cimi Regional Norte I


     

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  • 06/12/2004

    Newsletter n. 641

    INDIGENOUS PEOPLES ISSUE MANIFESTO DURING CONFERENCE ON LAND AND WATER


     


    “Unfortunately, over the last two years the administration of Luiz Inácio Lula da Silva has given priority to its relations with oligarchic sectors in the states, conservative politicians, and the rural, urban, and financial elite. These segments impose insurmountable obstacles on government actions to demarcate indigenous lands, implement the land reform, protect the environment, implement household agriculture schemes, and promote justice and peace in rural areas.” This morning, the 25th, the 180 indigenous people attending the National Conference on Land and Water: Land Reform, Democracy and Sustainable Development issued a manifesto criticizing the current indigenous policy.


     


    The Conference began on Monday the 22nd in Brasília and ends today, the 25th, with a march to the building of the Central Bank to protest against the economic policy adopted by the Lula administration.


     


    The indigenous people are gathered with 9,000 rural workers affected by dams and militants of movements of Brazilian rural workers. The objective of the Conference, which was organized by the National Forum for Land Reform and Justice in Rural Areas, was to discuss the development model adopted in the country and prospects for the land reform and water use, and to bring different social movements together to plan join actions to be carried out in 2005. “This is the first assembly of rural workers and rural organizations, which came together to take a look at the reality and propose future actions for rural areas and Brazil at large,” said Dom Tomás Balduíno, president of the Land Pastoral Commission, in the opening speech of the event.


     


    The Conference was marked by discussions on recent events, such as the murder of 5 landless rural workers in a camp of the Landless Movement in the state of Minas Gerais and acts of violence in the state of Roraima, where an indigenous person was wounded and four communities destroyed. In the two terrorist acts, farmers burned down houses and left about 200 families homeless.


     


    But the event was also marked by the absence of representatives of the federal administration. José Dirceu, Minister of the Civil House, Luiz Dulce, from the General Secretariat of the Office of the President of the Republic, and president Lula himself had confirmed their presence but cancelled it during the meeting, frustrating the participants.  The Minister of Mines and Energy, Dilma Rousseff, attended the conference and was booed when she tried to defend the electricity project of the government, which is based on hydroelectric generation.


     


    In a “Letter of Commitment” issued today, the participants took on the commitment to return to their cities and discuss the current economic policy and agricultural models with Brazilian society at large, to fight against monocultural production schemes, and to defend their seeds, water, rivers, and biodiversity. The struggle against the FTAA and the WTO in defense of a national development project which gives priority to the distribution of the land and of the income was another topic mentioned in the letter.


     


    Yesterday, the 24th, the activities of the conference began with a mystic ritual organized by indigenous people. At the center of the gymnasium, divided in small groups, each of the peoples attending the conference showed a little bit of their traditional dances to illustrate the diversity prevailing amongst different indigenous peoples. The groups then formed a large circle symbolizing the alliance amongst indigenous peoples and between them and other social movements.


     


    The indigenous manifesto


    The representatives of 35 indigenous peoples who took part in the four-day discussions declare that the indigenous policy adopted by the current federal administration has been marked “by the lack of appropriate responses to acts of violence against our peoples, by the denial of our constitutional rights, and by the lack of interest to establish a dialogue for defining a new indigenous policy. Instead, the federal administration has been promoting and encouraging the establishment of committees to discuss and reflect on policies for indigenous peoples composed of persons and authorities who do not support our constitutional rights.”


     


    In the opinion of indigenous people, the federal administration has contributed to enhance conflicts in indigenous lands by allowing farmers, miners, land grabbers, woodcutters, and rice farmers to organize themselves and promote “systematic invasions in our lands, plunder our riches, destroy our forests, pollute and poison our rivers and lakes, devastate our biodiversity, destroy our culture, and kill our people.”


     


    Over the last two years, 40 indigenous people were murdered, most of whom because of the struggle for land areas. The document mentions the cases of the Cinta-Larga in the state of Rondônia and of the Marãiwatsedé land in the state of Mato Grosso, where the Xavante people live and child mortality rates began to rise again this year.


     


    “In the southern states of Brazil, the Guarani have been pressing strongly for the demarcation of their lands, to which they cannot return because they were reserved by the government for settling landless rural workers and for large landownership to grow crops or raise cattle or because they overlap with environmental conservation units. Today, dozens of indigenous communities are living in camps set up between the fences of large farms and roads, without any right to access their mother land. In the Northeast, there are over sixty peoples claiming land rights, and of the 490,000 hectares they have the right to occupy, only 88,000 are being officially demarcated. In this region, we are also victims of ill-conceived projects, such as the transposition of the São Francisco river. In the Mid-West region, our lands have been invaded for waterways to be built and forests are being devastated for soybeans to be grown in large areas to meet agribusiness demands. In the state of Mato Grosso, thousands of hectares are being deforested for soybeans to be grown, many of them in indigenous lands. In the state of Tocantins, Krahô-Kanela were brutally expelled from their lands and forced to live in settlements of the Land Reform Institute for decades. Today, they are struggling for their right to return to the lands that were taken from them and given to large landowners,” they say.


     


    The document also criticizes the official electricity policy, which is “based on the privatization of corporations and of the water and on the construction of dams and power plants which destroy the environment, flood ancestral lands, and displace indigenous peoples, communities of descendants of runaway slaves, and small farmers.” According to data provided by the Movement of People Affected by Dams (MAB), the construction of power plants has displaced millions of people and flooded 34,000 km2 of forest areas.


     


    Funai counts 229 indigenous lands less than Cimi


    According to Cimi data, there are 842 indigenous lands in Brazil. This list includes 229 more lands than those included in the list of the National Indigenous Foundation, the official indigenous agency. The list is based on data provided by 114 Cimi teams which work directly with indigenous peoples and on official data. The figures were reported by Cimi’s vice president, Saulo Done, who took part in a debate on the “Reality and Prospects for Brazilian rural areas”.


     


    Only 37% of these 842 lands had their demarcation procedure fully carried out, that is, were demarcated, officially confirmed, and registered with the Heritage Service of the Federal Administration or with notary’s offices covering their area.


     


    The government has not indicated in any way that the lands which are not included in the list of Funai will be demarcated. “This reality perpetuates the invasion of lands and enhances land-related conflicts, intensifying the violence against indigenous peoples,” Done said.


     


    FOUR COMMUNITIES BURNED IN THE RAPOSA/SERRA DO SOL AREA. ONE INDIGENOUS PERSION WAS SHOT


     


    Farmers destroyed the Jawari, Homologação, Brilho do Sol, and São José villages in the Raposa/Serra do Sol indigenous land on November 23. The macuxi Jocivaldo Constantino was shot in the head and in the arm.


     


    The communities were invaded by about 40 people, including rice growers, farmers, and indigenous people lured by them, who set fire to houses, destroyed plantations, and blocked roads to the region. 


     


    According to the coordinator of the Indigenous Council of Roraima, Jacir José de Souza Macuxi, one indigenous person, Nelson da Silva, is missing. His documents were found near the Jawari village and there was blood where they were found.


     


    During the invasion, 35 people, including adults and children, were in the village. They could not remove personal items, food, or clothes from their homes before they were destroyed. “They burned down everything,” explained Júnio Constantino, brother of the indigenous person who was shot.


     


    Among the men who attacked the indigenous people, rice grower Paulo César Quartieiro, a larger landowner of the region and mayor of the Pacaraima municipality, Ivo Barelli, and Ivalcir Centenário were recognized, as well as a squatter known as Curica.” The group used tractors to destroy 10 houses made of bricks and then set fire to 13 houses with straw roofs.


     


    A delegation made up of 14 leaders of the Raposa Serra do Sol area which is in Brasília attending the Conference on Land and Water contacted the Human Rights and Minorities Committee of the Chamber of Representatives (CDH) to request its support in the investigation of these acts of violence. The CDH accepted the request and will schedule a visit to the destroyed villages. 


     


    In behalf of the delegation, CIR’s lawyer, Joênia Wapichana, also asked the Special Advisor to the President, César Alvarez, to set up a permanent federal task force to avoid new conflicts. Alvarez reported that he had requested the Brazilian Army to help preserve the order in the region until a Federal Police team is sent to the area to check the reports of violence.


     


    Contacted by the Macuxi leader Júlio José de Souza, the president of Funai, Mércio Pereira Gomes, said that he will “do everything within my power to avoid more conflicts and ensure a rigorous investigation by the Federal Police.”


    According to CIR, “this and other acts of violence carried out by large landowners are the consequence of the unduly long time it is taking for the President of the Republic to ratify the bounds of the Raposa/Serra do Sol indigenous land as a result of pressures from anti-indigenous groups of Roraima. Since June of this year, the Brazilian authorities have been warned about imminent conflicts in the indigenous land, but they took no steps to avoid them.”


     


    Brasília, 25 November 2004


     


     

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  • 06/12/2004

    Newsletter n. 642

    CLÁUDIO FONTELLES AND MARINA SILVA EXPRESS THEIR SUPPORT TO THE OFFICIAL CONFIRMATION OF THE BOUNDS OF THE RAPOSA/SERRA DO SOL INDIGENOUS AREA AS A CONTINUOUS STRIP AT A SEMINAR ORGANIZED BY CIR


     


     


    “We have been fighting for more than 30 years. Where are the authorities for solving the problem of demarcating our lands, which Makunaima had solved in the past already?” In his speech in the opening session of the seminar “Makunaima Lives in the Raposa/Serra do Sol Area,” the Makuxi chief and coordinator of the Indigenous Council of Roraima, Jacir José de Souza, expressed his sadness over the violence suffered by his people, especially over the terrorist acts of November 23, when 37 indigenous homes were burned down. However, the indigenous leader also expressed his determination to continue to fight and for this purpose mentioned two historical moments for the peoples living in the Raposa area: the myth of Makunaima and the “It’s Now or Never” decision made by the community 27 years ago. “The Raposa/Serra do Sol area as a continuous strip. This is the decision. There is no other. The decision of the community is ‘It’s Now or Never,’” he said.


     


    Makunaima, who became known particularly after a book written by the modernist writer Mario de Andrade was published, is a mythic hero of the peoples living in the land which today is called Raposa/Serra do Sol.  He created and gave name to places, lands, mountains. “Makunaima wrote and drew in stones. He walked in all the Raposa/Serra do Sol area, did his job, and left it to his grandchildren. Later it was invaded, without any respect, and then the whole issue of the demarcation came about,” Jacir reports.


     


    The joint decision of the indigenous communities to organize themselves to fight for the land created by Makunaima was made in 1977 and led them to structure their struggle for the land and to overcome problems of disaggregation facing them, among which the large quantity of indigenous people who consumed alcoholic beverages.


     


    The Attorney General, Cláudio Fontelles, said that he will challenge the decision of the Executive Branch if the bounds of the Raposa/Serra do Sol land are not officially confirmed as a continuous strip. “I told president Lula looking him in the eye that I will challenge any decision to demarcate the land in separate areas on the day following the decision.” Fontelles considers that recent decisions made by the Supreme Court to suspend a class action and preliminary orders granted by other courts constitute a victory for the legal dispute for the official confirmation of the bounds of the indigenous land as a continuous strip.


     


    The minister of Environment, Marina Silva, said that she has been working “to ensure a fair and correct solution to this cause, which necessarily implies the demarcation of the Raposa/Serra do Sol area as a continuous strip.” Marina Silva stressed the importance of preserving the cultural diversity of the country, so that cultural exchange may be ensured both today and in the future. “Missing the past is less painful than missing the future when one sees real people in need of a land of their own and of respect to be able to survive. We need the different ones,” she said.


     


    The Makunaima Lives in the Raposa/Serra do Sol Area Seminar, which was organized by the Indigenous Council of Roraima and by the Anthropology Department of the University of Brasília, will continue until Friday, December 3, at the University of Brasília with debate panels and indigenous dances and rituals, chants of struggle and hope, and smoking of guests and visitors.


     


    The debates to be held today, December 2, will focus on “The environment in the Raposa/Serra do Sol area: realities, difficulties and challenges for the indigenous environmental management ” and “Economy and sustainable development in the Raposa/Serra do Sol area.”


     


    Tomorrow, the 3rd, the topics to be addressed will be “Territoriality and Policies,” with the presence of César Alvarez, from the General Secretariat of the President’s Office, and of Déborah Duprat, deputy attorney general. The last panel will discuss “Cultural diversity in the Raposa/Serra do Sol Area and Human Rights,” with the presence of the National Secretary for Human Rights, of the Secretary for Cultural Identity and Diversity of the Ministry of Culture, Sérgio Mamberti, and of a Cimi representative. All the debates begin at 2:00 p.m.


     


     


    MAN INVOLVED IN THE MURDER OF CHIEF CHICÃO XUKURU IS SENTENCED TO 19 YEARS IN PRISON


     


    A man accused of involvement in the murder of chief Chicão Xukuru, Rivaldo Cavalcanti de Siqueira, was sentenced to 19 years in prison for having acted as an intermediary between the farmer who hired a gunman to kill the indigenous chief, José Cordeiro de Santana, and the gunman himself, José Libório Galindo. Siqueira is the only survivor of the three people identified as having taken part in the murder of the chief by the Federal Police.


     


    Chicão Xukuru was shot to death in the morning May 20, 1988 in Pesqueira, state of Pernambuco. The crime was intensely covered by the domestic and international media, because Chicão was a benchmark in the indigenous struggle for the political reorganization of the Xukuru people, which today are made up of 24 villages and about 9,000 indigenous people.


     


    His leadership in the process of reoccupying traditional Xukuru lands which had been invaded by cattle-raisers and the increasing autonomy of his people, who broke away from old give-and-take political and economic relations between indigenous people and local oligarchies, aroused the wrath of non-indigenous sectors which always took advantage of the lands, labor, and votes of the Xukuru.


     


    Chicão began to be threatened six months before he was killed.


     


    In his trial, the murderer was found guilty of receiving money to kill a person over a land dispute. “The crime was an attempt to demobilize the indigenous people in their struggle for the land. In his sentence, the judge made it clear that Chicão’s death was a serious matter not only because it was a homicide, but also because it enhanced the conflicts between indigenous people and farmers in the region. Other crimes against the Xukuru which took place after the murder of Chicão were committed because of the impunity which had prevailed until this day,” said lawyer Rosane Lacerda, assistant of the prosecutor in charge of the case. “This decision shows that indigenous people were right when they said that Chicão had been killed by a hired gunman,” she said.



     


    Among other possibilities investigated by the Federal Police, those of passional crime and of an internal dispute for power had been considered. Both had been rejected by the indigenous people since the beginning of the investigations. “For years the Federal Police challenged the version of the indigenous people,” said Lacerda, who believes that this decision will reflect on the judgment of other crimes committed against the Xukuru people, among which the murder of Chico Quelé and the ambush against Marcos Xukuru – son of Chicão and current chief of that people – which caused the death of two indigenous persons.


     


    This is the first time that a federal court in Pernambuco convicts a defendant accused of taking part in the murder of an indigenous person.


     


    Brasília, 2 December 2004

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