• 14/01/2005

    Chiquitano


































    POVO
    CHIQUITANO


    Outras denominações:


     


    Outras grafias:


    Xiquitano


    Língua:


    Tronco Lingüístico:


     


    Família lingüística:


     


    Língua materna:


    Chiquito


    Línguas faladas:


     


    População:


    No Estado:


    2.400


    Total


    2.400


    Localização:


    Terra Indígena:


    Chiquitano da Baia Grande


    Estado:


    Mato Grosso


    Município:


    P. Esperidião


    Cáceres


    Pontes e Lacerda


    Vila Bela da S. Trindade


    Fortuna


     


    Vila Bela da S. Trindade


    Regional e/ou Equipe do Cimi que presta acompanhamento:


    Cimi Mato Grosso – e-mail: [email protected]

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  • 14/01/2005

    CIMI INFO-BRIEF 646

    Reintegration von Besitz gegen die Guarani Kaiowá



     


    Die Guarani Kaiowá vom indigenen Gebiet Nhanderu Marangatu in der Region der Gemeinde Antonio João im Bundesstaat Mato Grosso do Sul könnten infolge eines Verfahrens der Reintegration von Besitz von ihrem Gebiet abgezogen werden. Der Landstrich, den sie 2004 zurück gewonnen haben ist Teil jenes Gebietes, das die FUNAI1999 anerkannt hat und das im Oktober 2004 demarkiert wurde.


     


    Am 07.01.2005 bekräftigten die Guarani Kaiowá in einem Dokument, dass sie das zurück gewonnene Land weiter für die landwirtschaftliche Nutzung beanspruchen. “Seit 1998 hoffen wir auf ein kleines Stück Land von 26 ha (…) und Ende des letzten Jahres haben wir dieses kleine Gebiet besetz, da es auch uns gehört. Wir haben es besetzt und darauf angepflanzt. Wir bauen nicht Soja an, den der Indio isst niemals Soja. Wir pflanzen Maniok, Bohnen, Mais, Kartoffeln, Reis, Bananen. Jede Familie bestellt ein eigenes Feld. Mit grosser Sorgfalt haben wir ausgesät. Der Mais ist schon gewachsen und auch Maniok“.


     


    Im Dokument äussern die Indios ihre Sorge über die richterliche Anordnung. Die Bundespolizei wird die Vertreibung vornehmen. Es wird in der nächsten Woche sein. Bevor das geschieht, wäre es gut, wenn die Medien einen Film über die Fortschritte auf unseren Feldern drehen würden. Man will, dass wir auf uns auf unsere 26 ha zurückziehen. Die Polizei wird mit einem Traktor kommen und alles zerstören. Wie sollen wir unsere Kinder ernähren. Werden die Fazendeiros einen Lastwagen mit Warenkörben schicken? Werden die Kinder unterernährt bleiben?“


     


    Am Ende des Dokuments versichert das Volk, der Vertreibung zu widerstehen. “Wir wollen der Polizei mitteilen, dass wir von hier nicht weggehen. Die Fazendeiros bereichern sich auf unsere Kosten. Sie sind schon seit 50 Jahren hier. Sie haben viel Geld verdient. Nun wollen wir auf unser Land. Wir wollen arbeiten, arbeiten auf unserem Land“.


     


    Ein Sender von TV do Mato Grosso berichtete, dass die Polizei am 13.01.2005 den Abzug der Guarani Kaiowá von dem Land vornehmen werden, das die Indios vor drei Monaten zurück gewonnen haben. Die Abteilung für Kommunikation des Kommissariats der Bundespolizei in Mato Grosso do Sul hat diese Information dementiert und mitgeteilt, dass ein Kommissar und zwei Polizisten vor Ort waren, um die Situation zu prüfen und einen Plan für die Ausführung der Reintegration von Besitz zu erstellen. “Das Team hat erhoben, wie viele Indios auf dem Gebiet sind, wie viele Fahrzeuge erforderlich sind und wie viele Kräfte für den Abzug notwendig sind“. Bestätigt wurde, dass die Bundespolizei in solchen Fällen die Unterstützung der Feuerwehr und der Militärpolizei anfordert und Lastwagen für den Abtransport einsetzt. Der Plan für den Abzug wird in 15 bis 20 Tagen vorliegen.


     


    Rückgewinnungen der Tapeba im Jahr 2004



     


    Jahrelang hat der brasilianische Staat die Anwesenheit von indigenen Völkern im Bundesstaat Ceará bestritten. In den 1980er Jahren haben sich die Völker reorganisiert und der sie umgebenden Gesellschaft ihren Jahrhunderte langen Widerstand verdeutlicht.


     


    Der Missionar Alexandre Fonseca arbeitet mit den Indios und sagt, dass offizielle Statistiken von 15.000 Indios im Bundesstaat ausgehen. Der CIMI schätzt hingegen bis zu 30.000 Indios, die in Aldeias und auch in den Städten, wie Fortaleza, leben. “Die FUNAI hat nur vier Völker in Ceará anerkannt, obwohl es insgesamt 14 Völker gibt“, so Fonseca.


     


    In Ceará, wie in ganz Brasilien, erfolgt die Eroberung von Gebieten durch die Rückgewinnung. Seit vier Jahren betreibt das Volk Tapeba eine Rückgewinnung in der Gemeinde Caucaia, wo sich heute die Aldeia Lagoa I befindet. Indigene Vertreter berichteten, dass im November 2004 ein Landbesetzer begleitet von Militärpolizei erfolglos versuchte, die Indios von ihrem Land zu vertreiben und es zu verkaufen. Die Polizei sei gewaltsam gegen Indios vorgegangen.


     


    Laut Alexandre Fonseca wurde der Übergriff von den Tapeba und vom Zentrum für Verteidigung der Menschenrechte der Diözese Fortaleza angezeigt. Die India Claudênia Silva dos Reis informierte, dass der von einem Fazendeiro eingebrachte Antrag der Reintegration von Besitz vom Gericht abgelehnt wurde. Das Land der Tapeba wurde 2004 identifiziert aber noch fehlt die Veröffentlichung des Berichts im Amtsblatt des Bundes.


     


    Eine andere Gruppe Tapeba von der Aldeia Trilho in der Gemeinde Caucaia führte am 22.11.2004 eine Rückgewinnung durch. “Unser höchstes Ziel ist die Demarkierung unseres Gebiets. Wir nehmen keinem etwas weg. Wir haben das Recht auf unserer Seite. Es ist das Recht unserer Vorfahren“, so die indigene Lehrerin Elizabete Tapeba.


     


    4. Pan-amazonisches Sozialforum



     


    In der nächsten Woche treffen sich indigene Völker und soziale Organisationen aus neun Ländern mit amazonischem Wald in Manaus, um ihre Partnerschaft und Solidarität für eine mögliche andere Welt zu festigen.


     


    Geplant sind mehr als 100 Einzelveranstaltungen, etwa Werkstätten, Seminare, runde Tische und Ausstellungen. Es werden an die 8.000 Teilnehmer erwartet.


     


    Das 4. Pan-amazonische Sozialforum, vom 18.-22.01.2005 wird sich vor allem mit den Themen Vielfalt, Souveränität und Frieden beschäftigen und eine Vorschau geben auf das 5. Weltsozialforum von 26.-31.01.2005 in Porto Alegre.


     


    Brasília, 13. Januar 2005.


     


    Cimi – Indianermissionsrat


     

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  • 14/01/2005

    Ofayê Xavante






























    POVO
    OFAYÊ XAVANTE


    Outras denominações:


    Outras grafias:


    Língua:


    Tronco Lingüístico:


    Macro-Jê


    Família lingüística:


     


    Língua materna:


    Ofayé


    Línguas faladas:


    População:


    No Estado:


    80


    Total:


    80


    Localização:


    Terra Indígena:


    Ofayé Xavante


    Estado:


    Mato Grosso do Sul


    Município:


    Brasilândia


    Regional e/ou Equipe do Cimi que presta acompanhamento:


    Cimi Mato Grosso do Sul – e-mail: [email protected]

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  • 14/01/2005

    Terena






















































































    POVO
    TERENA


    Outras denominações:


    Outras grafias:


    Língua:


    Tronco Lingüístico:


     


    Família lingüística:


    Aruak


    Língua materna:


    Terena


    Línguas faladas:


    População:


    No Estado:


    15.980


    Total:


    15.980


    Localização:


    Terra Indígena:


    Estado:


    Município:


    Agua Limpa


    Mato Grosso do Sul


    Rochedo


    Aldeinha


     


    Anastácio


    Buriti


     


    Dois Irmãos do Buriti e


    Sidrolândia


    Buritizinho


     


    Sidrolândia


    Cachoeirinha


     


    Miranda


    Dourados


     


    Dourados


    Kadiwéu


     


    Porto Murtinho


    Lalima


     


    Miranda


    Limão Verde


     


    Aquidauana


    Nioaque


     


    Nioaque


    Nossa Senhora de Fátima


     


    Miranda


    Pilad Rebua


     


    Miranda


    Taunay/Ipegue


     


    Aquidauana


    Tereré


     


    Sidrolândia


    Regional e/ou Equipe do Cimi que presta acompanhamento:


    Cimi Mato Grosso do Sul – e-mail: [email protected]

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  • 13/01/2005

    Informe n°. 646

    MAIS UMA AMEAÇA DE REINTEGRAÇÃO DE POSSE CONTRA OS GUARANI KAIOWÁ


     


    Mais uma vez, os Guarani Kaiowá que vivem na terra indígena Nhanderu Marangatu, região do município de Antonio João, no Mato Grosso do Sul, estão ameaçados de serem retirados de suas terras, pelo cumprimento de uma ação de reintegração de posse da área retomada em 2004. A área está dentro do território reconhecido pela Funai desde 1999 e demarcado como terra indígena em outubro de 2004.


     


    No último dia sete, os Guarani Kaiowá divulgaram documento afirmando que pretendem se manter na retomada e defender suas terras, agora cultivadas. “Desde 1998 estamos esperando numa área pequena de 26 hectares (…) no final do ano passado, ocupamos este pedacinho de terra que também é nosso. Ocupamos e plantamos. Não plantamos soja, porque índio nunca comeu soja. Plantamos mandioca, feijão, milho, batata, arroz, banana. Cada família plantou sua própria roça. Conseguimos adquirir as sementes com muito sacrifício e plantamos. O milho já está grande, a mandioca já está grande”.


     


    No documento os índios demonstraram preocupação ao tomarem conhecimento da ordem judicial. “A Polícia Federal vai fazer o despejo da gente. Vai ser na próxima semana. Antes que eles façam, é bom que a imprensa filme e mostre como estava bonita a nossa roça. Estão querendo que a gente volte para nossos 26 hectares antigos. Dizem que a polícia vem com trator destruir tudo. Nós queremos saber quem vai alimentar as nossas crianças. Os fazendeiros vão mandar caminhão com cesta [básica]? As crianças vão ficar desnutridas?”


     


    Por fim o povo promete resistir ao despejo, “a gente quer avisar a polícia que daqui a gente não sai. Não sai mesmo. Os fazendeiros já enriqueceram às nossas custas. Já estão aqui há 50 anos. Já ganharam muito dinheiro em cima de nós. Agora, a gente quer nossa terra de volta. Queremos poder trabalhar. Do jeito que está, não dá para continuar. Nós queremos trabalhar, trabalhar na nossa terra”.


     


    Um canal de TV do Mato Grosso do Sul anunciou que a polícia realizaria na manhã de hoje (13) a desocupação da área retomada pelos índios há três meses. A informação foi desmentida pelo setor de comunicação da superintendência da Polícia Federal (PF) no Mato Grosso do Sul. Segundo a assessoria, uma equipe, formada por um delegado e por dois agentes, foi à região para estudar a situação, com o objetivo de elaborar o planejamento para o cumprimento da reintegração de posse. “A equipe foi para fazer o estudo de quantos índios estão na área, do efetivo que vai ser necessário, dos veículos e de quais forças vão auxiliar a desocupação”. Ainda de acordo com a assessoria, é comum que a PF peça auxílio de bombeiros, da Polícia Militar, e que use caminhões para a mudança dos indígenas. A conclusão do estudo deve demorar de 15 a 20 dias.


     


    POVO TAPEBA, DO CEARÁ, REALIZOU RETOMADAS EM 2004


     


    Por muitos anos, o Estado brasileiro afirmou que não existiam povos indígenas no estado do Ceará. Na década de 80, o processo de reorganização dos povos indígenas daquele estado trouxe à tona para a sociedade envolvente uma resistência ao longo de séculos.


     


    Segundo o missionário Alexandre Fonseca, que trabalha no estado, os números oficiais apontam para uma população de 15.000 índios, mas o Cimi trabalha com estimativas de até 30.000 índios, que vivem em aldeias e também nos centros urbanos, como Fortaleza. “Apesar de serem ao todos 14 povos, a Funai (Fundação Nacional do Índio) só reconhece quatro dos povos no Ceará”, afirma Fonseca.


     


    No Ceará, como em todo o Brasil, a conquista da terra acontece por meio de retomadas e resistência nas terras. Há quatro anos, o povo Tapeba realizou uma retomada no município de Caucaia, onde hoje fica a aldeia Lagoa I. Segundo suas lideranças, em novembro de 2004, um posseiro que se diz dono da terra, acompanhado pela Polícia Militar, tentou expulsar os índios e vender a terra, mas não conseguiu. Relatos dos indígenas dão conta de violências cometidas pelos policiais. 


     


    De acordo com Alexandre Fonseca, as violências foram denunciadas pelos Tapeba e pelo Centro de Defesa dos Direitos Humanos da Diocese de Fortaleza. Segundo a indígena Claudênia Silva dos Reis, o pedido de reintegração de posse feito pelo fazendeiro foi negado pela justiça. A terra do povo Tapeba foi identificada em 2004, mas ainda falta a publicação do relatório no Diário Oficial.


     


    Outro grupo Tapeba, da aldeia do Trilho, também no município de Caucaia, realizou em 22 de novembro uma nova retomada. Elizabete Tapeba, professora indígena, fala sobre a organização de seu povo. “O nosso objetivo maior, nestes últimos tempos, é a demarcação da nossa terra”, conta a professora. “Não estamos tomando nada de ninguém, nós estamos atrás do direito que temos, que é o direito dos nossos antepassados e hoje nós estamos buscando de volta”, conclui.


     


    TUDO PRONTO PARA O FÓRUM SOCIAL PAN-AMAZÔNICO


     


    Na próxima semana, povos e organizações sociais de nove países onde se localiza a maior floresta do mundo, a floresta amazônica, estarão reunidos em Manaus com o objetivo de fortalecer suas alianças e solidariedade por um outro mundo possível.


     


    A 4ª edição Fórum Social Pan-Amazônico (FSPA) ocorre na próxima semana entre os dias 18 e 22 e terá em seus debates temas ligados à diversidade, soberania e paz.


     


    Uma semana antes do 5º Fórum Social Mundial, que ocorre em Porto Alegre entre os dias 26 e 31, o FSPA pode ser visto como uma prévia de vários assuntos que serão discutidos na capital gaúcha.


     


    A organização do Fórum informa que mais de cem eventos estão inscritos, entre oficinas, seminários, mesas redondas, conferências, feiras, exposições e atividades culturais. Eles acontecerão nas escolas Santa Terezinha, Estadual, Brasileiro, Francisca Albuquerque, Centro de Artes da Universidade do Amazonas e Porto de Manaus, a partir das nove horas até às 18 horas e depois desse horário acontecerão os eventos culturais. São aguardados mais de 8 mil participantes de diversos continentes.


     


    Brasília, 13 de janeiro de 2005.


     


    Cimi – Conselho Indigenista Missionário


     

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  • 13/01/2005

    Carta Guarani Kaiowa

    Terra Indígena Ñanderu Marangatu,


     


    Município Antônio João, Mato Grosso do Sul, 7 de Janeiro de 2005.


     


    Em 1999, seguindo o que diz a lei dos brancos, o governo brasileiro enviou ao Município de Antônio João, no Mato Grosso do Sul, um grupo dirigido por um antropólogo para realizar uma pesquisa. A finalidade da pesquisa era dizer se a Terra Indígena Ñanderu Marangatu pertencia ou não à comunidade de índios Kaiowa. Se pertencia a nós ou aos fazendeiros. O relatório disse que sim. A terra nos pertence.


     


    É difícil para nós entender porque estamos esperando fora da terra. A lei disse que a terra era nossa. A lei já mandou demarcar nossa terra. Desde 1998 estamos esperando numa área pequena de 26 ha. Em 2004, os marcos foram colocados e quem mandou colocar não foi gente pequena, foi o próprio Ministro da Justiça. E quem declarou, no Diário Oficial da União, que a terra era nossa foi um outro Ministro da Justiça.


     


    Decidimos ocupar um pedacinho maior do que os 26 ha. Entramos numa parte da Fazenda Morro Alto. Quando o conflito pela terra começou, esse pedacinho era ocupado pelo Sr. Filhote Roldão. Esse fazendeiro, sabendo que a terra estava em conflito, vendeu-a para um senhor chamado Anatá. Quando este morreu, seu filho vendeu a fazenda para um tal de Altamir. Estamos fora de nossas terras há 50 anos. Esse último fazendeiro, que é de fora, vem, há pouco mais de um ano, plantar nas nossas terras. Não aceitamos. Por isso, no final do ano passado, ocupamos este pedacinho de terra que também é nosso. Ocupamos e plantamos. Não plantamos soja, porque índio nunca comeu soja. Plantamos mandioca, feijão, milho, batata, arroz, banana. Cada família plantou sua própria roça. Conseguimos adquirir as sementes com muito sacrifício e plantamos. O milho já está grande, a mandioca já está grande. Tudo já está ficando muito bonito.


     


    Agora ficamos sabendo que um juiz mandou a gente sair. A Polícia Federal vai fazer o despejo da gente. Vai ser na próxima semana. Antes que eles façam, é bom que a imprensa filme e mostre como estava bonita a nossa roça. Estão querendo que a gente volte para nossos 26 ha antigos. Dizem que a polícia vem com trator destruir tudo. Nós queremos saber quem vai alimentar  as nossas crianças. Os fazendeiros vão mandar caminhão com cesta? As crianças vão ficar desnutridas?


     


    A gente quer avisar a polícia que daqui a gente não sai. Não sai mesmo. Que a gente não sai daqui vivo. Em vez de despejo é melhor matar a gente. A gente morre, morre pela nossa terra. Avisamos que tragam um trator, uma pá carregadeira. A gente fica esperando e eles cavam nossa sepultura. De mansinho, a gente não vai ver nosso patrício ser maltratado. A gente vai reagir. A gente não tem medo de defender nossa terra e lutar por nossa vida e pela sobrevivência dos nossos filhos.


     


    Eu não tenho medo de morrer pela minha terra, por minha comunidade, por minha gente. Eu não digo isto porque falo bem português, eu falo isso por que sou índio. Se a justiça não faz nada, a gente vai fazer justiça. É assim, a luta nunca é fácil. Se o Governo não tem dinheiro para pagar pela nossa terra, então, a gente vai pagar com o nosso sangue.


     

    Os fazendeiros já enriqueceram as nossas custas. Já estão aqui há 50 anos. Já ganharam muito dinheiro em cima de nós. Agora, a gente quer nossa terra de volta. Queremos poder trabalhar. Do jeito que está, não dá para continuar. Nós queremos trabalhar, trabalhar na nossa terra.

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  • 13/01/2005

    Anunciado o despejo dos índios de Nhanderu Marangatu


    Com voz inalterada o locutor do noticiário de uma tv de Campo Grande anuncia que “índios que ocuparam uma parte da Fazenda Fronteira, no município de Antonio João, serão retirados hoje da área”.  Apenas mais um despejo dos índios Kaiowá Guarani no Mato Grosso do Sul?  Esse povo confinado em pequenos restos de terra, vive em sua grande maioria em situação de miséria, trabalhando como mão de obra barata nas usinas de cana de açúcar, minorando a fome graças a cestas básicas da qual estão cada vez mais dependentes para sobreviver.


     


    Depois da terra do Nhanderu Marangatu ter sido fisicamente demarcada pela Funai, em outubro do ano passado, os índios começaram a retomar e plantar uma pequena porção dos mais de 9 mil hectares. Agora que a plantação de mandioca, milho, feijão, banana, cana, dentre outros já estão bem crescidos, será que Kaiowá Guarani terão que assistir mais uma vez a barbárie prevalecer com a retirada violenta das suas famílias, com uso da força policial, e as máquinas assassinas destruírem toda a plantação?


     


    Diante dessa nova violência anunciada, os índios, desde a semana passada, pediram socorro a todas as pessoas de boa vontade no Brasil e no mundo, escrevendo:


     


    “A gente quer avisar a polícia que daqui a gente não sai. Não sai mesmo. Que a gente não sai daqui vivo. Em vez de despejo é melhor matar a gente. A gente morre, morre pela nossa terra. Avisamos que tragam um trator, uma pá carregadeira. A gente fica esperando e eles cavam nossa sepultura. De mansinho, a gente não vai ver nosso patrício ser maltratado. A gente vai reagir. A gente não tem medo de defender nossa terra e lutar por nossa vida e pela sobrevivência dos nossos filhos”.


     


    O que acontecerá nesta fronteira da violência, onde aos índios é negado sistematicamente seu direito constitucional ao pedaço de terra para que possam viver em paz e com dignidade?


     


    Nos unimos aos povos indígenas, aos cidadãos deste país e a todos os que acreditam e lutam pela justiça e pela construção de um outro mundo possível, para impedir que mais uma barbárie seja perpetrada contra os Guarani-Kaiowá, no Mato Grosso do Sul.


     


    Campo Grande (MS), 13 de janeiro de 2005.


     


    Egon Heck


    Cimi Regional Mato Grosso do Sul


     

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  • 10/01/2005

    Governo fraco favorece forças de direita

    Paulo Pereira Lima


    da Redação


     


    Ambigüidade. É essa a marca do governo Lula, na opinião de dom Pedro Casaldáliga, bispo de São Felix do Araguaia (MT) e uma das figuras mais importantes da história recente da Igreja no Brasil e na América Latina. Ambigüidade por ter dois pesos e duas medidas em relação à área econômica e à social: “Há ministérios de primeira e segunda classe”, diz ele, em entrevista ao Brasil de Fato. Devido a uma política conservadora no campo econômico e à sujeição ao Fundo Monetário Internacional (FMI) e outros organismos financeiros internacionais, o clima é de decepção, sobretudo entre aqueles que apostavam que o país sairia de uma vez por todas de uma “política do cabresto”, avalia o bispo, que está à espera de um sucessor há dois anos. Com a saúde debilitada pela doença de Parkinson e a pressão alta, ele lamenta: “O povo tinha conquistado o poder por meio do Lula, e do PT, mas foi decepcionante”.


     


    Brasil de Fato – Como está a situação dos Xavante na terra indígena Marãiwatsedé?


    Dom Pedro Casaldáliga – Continua do mesmo jeito. A novidade é que a Polícia Federal e o Instituto Nacional de Colonização e Reforma Agrária (Incra) vieram na área para fazer um cadastramento dos que seriam “fregueses da reforma agrária” – os ocupantes brancos. O prefeito do Alto Boa Vista e o presidente da associação dos fazendeiros da área impediram o cadastramento. Depois, veio uma nova ordem do juiz para que se fizesse o cadastro, e ainda não se fez nada.


     


    BF – As ameaças de morte ao senhor e outros que apóiam os Xavante continuam?


    Dom Casaldáliga – Em outubro, dois jovens xavante foram baleados e houve também conflitos entre ocupantes brancos e índios. No momento não há um clima abertamente agressivo, há mais uma espécie de expectativa, desconfiança. Entre os Xavante há uma postura firme de que eles estão na sua terra e vão ocupála. Mas infelizmente a política indigenista, a política rural e a reforma agrária, neste governo, se empurra com a barriga.


     


    BF – Que outras críticas o senhor faz ao governo Lula?


    Dom Casaldáliga – Tenho que reconhecer que o governo está sendo neoliberal. O índio não produz, o índio não planta soja, não exporta. Na visão do governo, o índio atrapalha as transnacionais, as madeireiras, as mineradoras. Já o índio, por sua história, sua natureza, é antineoliberal. BF – Recentemente, no mesmo dia em que o ministro da Justiça, Márcio Thomas Bastos, visitava Roraima, houve um atentado a um líder indígena da região. As milícias de direita se reorganizaram no governo Lula ?


    Dom Casaldáliga – No caso de Roraima, a situação se manteve igual, e em certo ponto até piorou. Houve três agressões nesses dias (final de novembro), e vai passando o tempo e se justificando a presença dos invasores, vai se retificando que se plante, que se construa. Não se enfrenta a política indigenista.


     


    BF – A mesma coisa pode-se dizer da reforma agrária?


    Dom Casaldáliga – Também. Felizmente, no caso da reforma agrária, há o Movimento dos Trabalhadores Rurais Sem Terra (MST), que cutuca, que obriga, que força. Mas estamos em um clima de ameaças, até de massacre, como o ocorrido em Felisburgo (MG). Hoje, falar mal do agronegócio virou pecado mortal. Quando, de fato, o agronegócio, tal como está se encampando – e eu posso dar testemunho sobre isso por conta do agronegócio da soja, aqui no Mato Grosso -, é um desastre ambiental que acaba por ser econômico, também. Cinco anos depois, não restou nada. Aqui na nossa região estamos experimentando o arraso que se faz no pouco que resta de mata.


     


    BF – Quem está se beneficiando diretamente com o negócio da soja na região?


    Dom Casaldáliga – Pode haver agronegócio em um país, podese plantar soja. Mas não em termos de uma monocultura desenfreada, sem consideração com o ambiente, a saúde, com o intuito exclusivo de exportar e deixando milhões com fome. Não somos contra o agronegócio, a indústria rica, nem contra a máquina, só que deve-se levar em conta a saúde da população e o ambiente.


     


    BF – Quanto ao plantio dos trangênicos, pode-se dizer que as apostas feitas pelos movimentos sociais no governo Lula foram perdidas?


    Dom Casaldáliga – Sobre os transgênicos, ninguém tem uma palavra definitiva. Por isso mesmo, seria preciso ter prudência política e ir com cuidado nesse assunto. Enquanto houver algum tipo de insegurança não se pode abrir as portas como abriram e se abrem cada vez mais. Haveremos de pagar danos futuros. Mas, como a política oficial do governo hoje é economicista, prioriza a exportação, está submetida ao FMI, exercendo um tipo de hegemonia econômica no continente e frente ao mundo, então se prescinde do que seriam advertências mais do que salutares, em termos de preservação do ambiente, em termos de entrar no Centro-Oeste e na Amazônia, de modo gradativo, discreto, pensando em um futuro sustentável mesmo.


     


    BF – Então, pode-se falar de uma política entreguista?


    Dom Casaldáliga – Durante o governo Fernando Henrique, eu sempre falei que se realizava uma política entreguista e isso continua. Há crise na política da reforma agrária, os números de emprego parecem um pouco mais otimistas, mas são empregos transitórios.


     


    BF – O espetáculo do crescimento não está acontecendo?


    Dom Casaldáliga – Com dois anos de governo fica claro que há duas classes de ministérios: os de primeira classe, que são os econômicos e os economicistas, e os ministérios de segunda classe: os tipicamente sociais. O Frei Betto saiu do governo, como outras figuras importantes do Partido dos Trabalhadores, que se desvincularam principalmente pelo desvio na política do partido. Todo mundo teve paciência e esperança nos dois primeiros anos, agora muitos se cansaram.


     


    BF – O senhor também se cansou de ter esperança em Lula?


    Dom Casaldáliga – Minha esperança não se cansou porque eu não tenho fé no Lula, mas sim no Deus da vida e tenho fé no povo. Tenho carinho e respeito pelo presidente, mas tenho liberdade para criticá-lo duramente.


     


    BF – A que se deve essa posição ambígua do governo?


    Dom Casaldáliga – Se você se submete ao FMI e às políticas do Banco Mundial, você só pode agir assim, não tem outra alternativa. Lula considera uns elementos da política econômica neoliberal muito eficazes. E ele escuta muito esse lado.


     


    BF – Esse conservadorismo na economia também avança na política de aliança partidária?


    Dom Casaldáliga – Quando, ao longo desses meses, consideramos as notícias do Congresso, de alianças com figuras hegemônicas até do período da ditadura militar e que agora estão aí, conchavando com o governo; quando se fazem certos tipos de alianças e concessões, entendemos perfeitamente que a guinada só pode ser para a direita.


     


    BF – E quais as perspectivas para os próximos dois anos de governo?


    Dom Casaldáliga – Continuo acreditando em Deus e no povo. Os movimentos populares estão aí, presentes: os estudantes, os sindicalistas, os sem-terra, os amigos de Lula, cobrando com palavras mais fortes. Concretamente vamos ter o Fórum Social Mundial (de 26 a 31 de janeiro, em Porto Alegre). Tivemos uma lição nas eleições, o PT ganhou muitos municípios mas perdeu outros importantes. O povo, obviamente, não devia estar muito satisfeito. Há também as atitudes pessoais, porque a prefeitura de São Paulo foi perdida, apesar de todo investimento. Porto Alegre também foi perdida, como Goiânia. Não é que o partido esteja totalmente desmoralizado, mas escuto muitos de dentro do PT que não estão nada satisfeitos.


     


    BF – Que posição os movimentos sociais deveriam adotar em relação ao governo em 2005?


    Dom Casaldáliga – Devem continuar se organizando, fazer reivindicações concretas e maiores, devem se interligar, para que não puxem cada um pelo seu lado. Mais do que movimentos sociais reivindicando por sua categoria, é preciso uma movimentação popular social, com reivindicações maiores, com denúncias contra o desemprego e a política de juros altos, em defesa do salário digno, da reforma agrária.


     


    BF – Alguns estudiosos reconhecem que na América Latina há uma virada à esquerda, com as eleições de Lula, Hugo Chávez, na Venezuela, Nestor Kirchner, na Argentina, e Tabaré Vázquez, no Uruguai. Como o senhor classifica essa nova esquerda?


    Dom Casaldáliga – Levamos séculos de direita, isso não muda de uma hora para outra. Nossas oligarquias, elites, estão aí há muitos séculos. São como camaleões, se adaptam, mas continuam defendendo seus privilégios. São coronelistas, herdeiros familiares na política, donos das terras e dos bancos.


     


    BF – A política externa do governo Lula foi também entreguista?


    Dom Casaldáliga – Sim, está submetida ao FMI e ao Banco Mundial. Há uma grande facilidade para o capital estrangeiro entrar no país, não só dos Estados Unidos, como de países da Europa, a China, a Rússia. Eu sou a favor do intercâmbio cultural, político e econômico, mas dentro de certas normas que respeitem a própria casa. Enquanto se vão criando empresas do agronegócio, todas transnacionais, somem muitas microempresas, tem-se perdido muitas pequenas propriedades rurais. Conta-se muito o que se faz, mas nada se diz sobre o que se desfaz.


     


    BF – Diante desse quadro, podese afirmar que não há um projeto alternativo de sociedade para o Brasil?


    Dom Casaldáliga – Tal como funciona, não. Apesar dos muitos encontros, textos criados nos últimos anos querendo um projeto para o Brasil, ainda somos mais do que obedientes ao FMI. A própria classe média do país vem sendo desmanchada. As transnacionais e as grandes empresas estão satisfeitas. Queremos resolver a violência lá no Haiti, mas, e aqui? É lamentável que haja muita impunidade.


     


    BF – A reforma do Judiciário pode ajudar a combater a impunidade?


    Dom Casaldáliga – Há muita lentidão e ambigüidade em certos setores da Justiça, e muitas falcatruas estão sendo reveladas nos meios de comunicação. A reforma no Judiciário é essencial, assim como uma reforma política, dos partidos, por exemplo. Porque eu sinto que as estruturas são deficientes, maleáveis. O poder judiciário é extremamente absoluto, julga a si mesmo.


     


    BF – Há algo a destacar de positivo na área social no governo Lula?


    Dom Casaldáliga – Sim, o Fome Zero, a Bolsa Família, são muito importantes, mas têm caráter emergencial. Atender a emergências é fundamental, mas é necessário reformar a estrutura: outro poder judiciário, outra política, outro ministério da fazenda, atender mais diretamente aos movimentos populares, aos sindicatos, propiciar a participação dos municípios e Estados, resolver o problema dessas autarquias, hoje impotentes – o Incra, o Ibama e a Funai. Na prática, elas não têm poder algum.


     


    BF – E qual a posição da Igreja?


    Dom Casaldáliga – A Igreja, em geral, tem sido muito correta, pois tanto os amigos como os inimigos de Lula vêm fazendo críticas, cobrando do governo, inclusive em termos de reforma agrária. A Igreja tem respaldado o MST, e a Conferência Nacional dos Bispos do Brasil tem sido bastante crítica.


     


    BF – Qual a marca dos dois anos de governo Lula?


    Dom Casaldáliga – A ambigüidade. Por toda a política feita até aqui. Por ser um partido de esquerda, mas que na prática é muito de direita. Esse é um sentimento muito generalizado, de colegas bispos, religiosos, sindicalistas, intelectuais, do povo. Todos voltam àquela expressão triste de que todos os políticos são iguais. É lamentável, pois já tínhamos conseguido fazer com que o país saísse de uma política de cabresto. O povo tinha conquistado o poder por meio do Lula, e do PT, mas foi decepcionante.


     


    Quem é


    Missionário da Ordem dos Claretianos, o catalão dom Pedro Casaldáliga, 77 anos, está à frente da prelazia de São Félix do Araguaia (MT) há mais de 30 anos. Foi o primeiro a denunciar a existência de trabalho escravo no Brasil, em 1971. No mesmo ano divulgou a primeira carta pastoral, “Uma Igreja da Amazônia”, em conflito com o latifúndio e a marginalização social. A partir dessas denúncias, a prelazia tornou-se referência para os movimentos de oposição à ditadura, mas também foi alvo de ataques pelo fato de ser encarada como foco da guerrilha. Dom Casaldáliga foi preso e torturado pelos militares. 


     


    Jornal Brasil de Fato, nr. 97 – 6-12 janeiro 2005.

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  • 07/01/2005

    Aranã

































    POVO
    ARANÃ


    Outras denominações:


    Outras grafias:


    Língua:


    Tronco Lingüístico:


     


    Família lingüística:


     


    Língua materna:


    Línguas faladas:


    População:


    No Estado:


    237


    Total:


    237


    Localização:


    Terra Indígena:


    Aranã


     


    Estado:


    Minas Gerais


    Município:


    Coronel Murta


    Vale do Jequitinhonha


    Regional e/ou Equipe do Cimi que presta acompanhamento:


    Cimi Regional Leste – e-mail: [email protected]


    Breve histórico: o povo Aranã é um dos subgrupos da grande família Botocudo e vive nos municípios de Araçuaí e Coronel Murta, Vale do Jequitinhonha. Sua população é composta de aproximadamente 237 pessoas, que vivem em pequenas áreas da Fazenda Alagadiço, doada pela Diocese de Araçuaí. Os Aranã tinham um território no Vale do Rio Urupuca, o qual se estendia desde o município de Capelinha até Poti e Malacacheta. No século XIX, uma parte do povo Aranã foi transferida para o aldeamento de Itambacuri. Como era de costume nesta época, um menino aranã foi entregue a uma das famílias colonizadoras do Vale do Jequitinhonha. Dele são descendentes os atuais Aranã, que reivindicam do Governo Brasileiro o direito a uma terra para viverem e se organizarem enquanto povo.

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  • 07/01/2005

    Kaxixó

































    POVO
    KAXIXÓ


    Outras denominações:


    Outras grafias:


    Língua:


    Tronco Lingüístico:


     


    Família lingüística:


    i


    Língua materna:


    Perderam a língua nativa


    Línguas faladas:


     


    População:


    No Estado:


    480


    Total:


    480


    Localização:


    Terra Indígena:


    Kaxixó


    Estado:


    Minas Gerais


    Município:


    Matinho Campos


    Regional e/ou Equipe do Cimi que presta acompanhamento:


    Cimi Regional Leste – e-mail: [email protected]


    Breve histórico: os Kaxixó moram às margens do Rio Pará, nos municípios de Martinho Campos e Pompéu, ocupando uma pequena área de 35 hectares. A sua população é estimada em 480 pessoas, dispersas por essa região. Parte do grupo vive nas localidades conhecidas como Capão do Zezinho, Pindaíba e Fundinho. Há mais de 17 anos lutam pela demarcação de suas terras, como meio de garantir a sobrevivência e a rearticulação das famílias dispersas.

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