• 14/04/2005

    Na Semana dos Povos Indígenas, Cuiabá terá ciclo de debates

    Na Semana dos Povos Indígenas Cuiabá terá ciclo de debates.


     


    Para semana dos povos indígenas a capital matogrossense terá uma programação que tratará especialmente da questão.


     


    Autoridades, lideranças do movimento indígena e  apoiadores da causa estarão reunidos para um ciclo de debates, que acontece nos dias 18, 19 e 20, no Sesc Arsenal. Estarão entre os debatedores o Márcio Tomás Bastos – Ministro da Justiça,  Drª Débora Duprat- Sub-Procuradora da República, Dr. Artur Mendes – diretor de Assuntos Fundiários da Funai, Dr. Mário Lúcio de Avelar – procurador da República em Mato Grosso,  Dr. Paulo Machado Guimarães –  Assessor Jurídico do CIMI- Conselho Indigenista Missionário, Jecinaldo Barbosa Sateremawê – Coordenador Geral da COIAB-Coordenação das Organizações Indígenas da Amazônia Brasileira, e  lideranças indígenas de vários povos do Estado de Mato Grosso,.


     


    Estarão em pauta para debates as principais reivindicações do movimento indígena: Participação indígena na política indigenista, Demarcação e Defesa das Terras Indígenas,  O  direito dos povos indígena a uma atenção de saúde de qualidade, específica e diferenciada conforme garantida na Lei Arouca,  O acesso  a uma Educação Escolar Indígena de qualidade, específica e diferenciada.


     


    Durante a semana, além destes ciclos de debates promovidos pelo Cimi, Formad Sesc Arsenal, Museu Rondon e GTME, a programação conta ainda com palestra, exibições de vídeos, fotografias, artesanatos e lançamentos de livros que abordam a temática indígena. As atividades estão abertas para alunos, professores e população em geral.


     


     

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  • 14/04/2005

    CIMI INFO-BRIEF 658

    Indios von Bahia fordern bessere Schulpolitik


     


    Für die Kinder der Pataxó Hã-Hã-Hãe gab es in diesem Schuljahr nur eine Woche Unterricht, da es Probleme beim Transport von den Aldeias in die Schulen gibt. Das indigene Recht auf eine differenzierte Schulbildung wird kaum geachtet. Es fehlen indigenen Lehrer, Löhne werden lange nicht ausbezahlt und es gibt kaum spezifische Lehrpläne. Angesichts dieser Tatsachen haben sich die Völker Pataxó, Pataxó Hã-Hã-Hãe und Tupinambá von Olivença im Süden von Bahia organisiert, und setzen sich gemeinsam für eine bessere indigene Schulbildung ein.


     


    Den Vorstellungen der Indios nach sollte ein Staatliches Forum für Indigene Bildung für eine indigene Schulpolitik sorgen. Diese nicht formelle Instanz sollte mit den Indios, mit Universitäten und dem Staatlichen Sekretariat für Erziehung kooperieren. Die Völker fordern einen Staatlichen Rat für Indigene Erziehung, der die Kompetenz hat, über das indigene Schulwesen zu entscheiden. In der Praxis gibt es zwar ein gesetzlich garantiertes Forum, aber der Bundesstaat vernachlässigt die differenzierte Bildung. Es gibt ständig Auseinandersetzungen, zum Beispiel wie in Geografie der ethno-geografische Name für unsere Region definiert wird“, sagt Agnaldo Pataxó Hã-Hã-Hãe.


     


    Angestrebt wird auch ein Kurs für die Ausbildung von Lehrern für höhere Bildungsstufen. Es gab eine erste Schulung für Lehrer in den indigenen Gebieten, damit „sich diese nicht von ihren Familien trennen müssen“, so Agnaldo. Das Ministerium für Bildung, die Universität von Bahia und andere Organisationen wollen dieses Projekt verstärkt unterstützen.


     


    Diese Woche wurde ein Verband Opahãba (Organisation der Indigenen Völker Pataxó, Pataxó Hã-Hã-Hãe und Tupinambá für Indigene Schulbildung) für indigene Lehrer, Vertreter, Eltern und Schüler der drei Völker gegründet.  „Wir wollen weitere Gemeinschaften einbeziehen. Wenn wir Schule und Gemeinschaft nicht als Einheit sehen, dann ist unsere Position gegenüber dem Staat geschwächt. Wir brauchen Vertreter, Eltern, Lehrer und Schüler“, betont Agnaldo.


     


    Mobilisation der Pataxó Hã-Hã-Hãe für Verbesserungen im Gesundheitsdienst


     


    Im Gebiet der Pataxó Hã-Hã-Hãe im Süden von Bahia gibt es eine von der FUNASA eingerichtete Gesundheitsstation, die bisher kaum betreut wurde. Die Mitarbeiter waren nicht in der Aldeia sondern in der 5 km entfernten Stadt Pau Brasil.  Am 04.04.2005 haben die Pataxó Hã-Hã-Hãe die Initiative ergriffen und „Medikamente und Instrumente von der Stadt in die Gesundheitsstation der Aldeia gebracht, die meist geschlossen ist, da die Mitarbeiter in der Stadt und nicht hier in der Aldeia ihren Dienst verrichten“, so die Indios. Es gibt keine Arzneien für die Behandlung etwa von Bluthochdruck oder Diabetes. Schwierigkeiten gibt es auch bei Labor- und Schwangerschaftsuntersuchungen.


     


    Bei einer Sitzung mit der FUNASA im April 2004 versprach das Organ die Regelung der Arbeitszeiten in den Aldeias, die Bereitstellung von Medikamenten, Fahrzeuge für den Transport der Kranken und des Personals. Im Februar 2005 wurde darüber erneut mit der FUNASA verhandelt. Das nächste Gespräch findet am 08.04.2005 mit dem Direktorium der FUNASA in Brasília statt.


     


    Die Indios beklagen seitens der FUNASA die mangelnde „Kontrolle“ des Gesundheitspersonals, das von den Gemeinden angestellt ist. „Der neue Bürgermeister verwendete das vorgesehene Budget nicht für die Bezahlung des Gesundheitspersonals. Er hat die Mitarbeiter entlassen“, kritisiert Kazike Gerson Pataxó Hã-Hã-Hãe.


     


    Im indigenen Gesundheits- und Schulwesen gibt es viele vergleichbare Probleme und offene Fragen.


     


    Soziale Kontrolle


     


    Laut Indios bemüht sich die FUNASA nicht, dass die Versammlungen der Lokalen Gesundheitsräte stattfinden. „Das letzte Treffen fand bei uns für zwei Jahren statt“,


    so Gerson Pataxó Hã-Hã-Hãe.


     


    Der Lokale Gesundheitsrat ist gemäß Gesetz die erste Instanz der sozialen Kontrolle über die indigene Gesundheitsbetreuung. Ihm gehören von der Gemeinschaft gewählte Vertreter sowie die Kaziken und Pajés (traditionelle Medizinmänner) an.


     


    Frauen kritisieren indigene Politik


     


    Die Organisation der Indigenen Frauen von Roraima (OMIR) übermittelten am 04.04.2005 an Präsident Lula, an das Justizministerium und an das Sekretariat für Menschenrechte ein Dokument, in dem sie das Fehlen einer indigenen Politik und das Zögern bei der Lösung von lebenswichtigen Fragen, etwa die Anerkennung ihrer Gebiete, scharf verurteilen. Der Text wurde von 40 indigenen Vertreterinnen bei einer Versammlung vom 02.-03.04.2005 ausgearbeitet.


     


    Die Frauen kritisieren die Straffreiheit und die Unterlassungen der Autoritäten hinsichtlich der Gewalt gegen die Gemeinschaften Jawari, Homologação und Brilho do Sol im November 2004, als 37 Häuser zerstört und auf einen Macuxi geschossen wurde.


     


    Die Frauen von Roraima werden sich „Abril Indígena“ anschließen. Diese vom Forum zur Verteidigung der Indigenen Rechte unterstütze Bewegung plant eine Belagerung der Esplanade vor den Ministerien, um auf die Versäumnisse der Regierung Lula bezüglich der ethnischen Gruppen aufmerksam zu machen.


     


    OMIR spricht sich auch gegen den PEC 38/1999 von Senator Mozarildo Cavalcante (PTB/RR) aus, der auf eine 50 %-ige Reduzierung von indigenen Gebieten und Naturschutzgebieten in jedem Bundesstaat abzielt und die Homologation der indigenen Gebiete dem Nationalkongress überträgt.


     


    Die Frauen drängen auf  die Achtung der Konvention 169 und lehnen jegliche Verhandlungen über die in der Verfassung festgelegten indigenen Rechte ab. „Wir stellen fest, dass unsere Rechte auf Land nicht verhandelbar sind. Keine Regierung darf mit den Rechten irgendeines indigenen Volkes feilschen. Gesetze sind zu respektieren und zu vollziehen. Darum muss das Gesetz zur Homologation von Raposa/Serra do Sol gemäß Erlass 820/98-MJ auch umgesetzt werden“, bekräftigen die Frauen.


     


    Brasília, 07. April 2005.


     


    CIMI – Indianermissionsrat


     

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  • 14/04/2005

    CIMI INFO-BRIEF 657

    Für eine neue indigene Politik – Brasilienweite Mobilisierung im April


     


    Im kommenden Monat sind zahlreiche Veranstaltungen und indigene Proteste geplant, bei denen Versäumnisse der spezifischen öffentlichen Politiken kritisiert und Vorschläge für Aktivitäten der brasilianischen Regierung für die indigenen Völker gemacht werden. Dazu wurde heute (31.03.) das „April-Manifest“ in Brasília vorgestellt.


     


    Im Manifest wird beklagt, dass die Zahl der als indigen erklärten Gebiete unter der Regierung Lula so schlecht wie zum Ende des Militärregimes ist. In den zwei Jahren der Amtszeit von Lula wurden erst 13 Gebiete als indigen erklärt, während unter Fernando Henrique Cardoso jährlich durchschnittlich 14 Gebiete als indigen erklärt wurden. „Indigene Gebiete werden von einigen Gouverneuren für den politischen Tauschhandel missbraucht“, betonen die Organisationen des Forums zur Verteidigung der Indigenen Rechte, die das Dokument unterzeichnet haben.


     


    Angeführt wird auch die Rückkehr des Militärs bei Entscheidungen über die indigene Politik und die Einmischung der „alten Ordnung des Großgrundbesitzes, der sich als Agrogeschäft verschleiert und den Ton angibt bei der Demarkierung der indigenen Gebiete. Der Sojaproduzent Blairo Maggi, Gouverneur von Mato Grosso, forderte von der Bundesregierung ein illegales und unmoralisches Moratorium für die Demarkierungen in seinem Bundesstaat. Seinem Wunsch wurde statt gegeben. Die Demarkierungen der indigenen Gebiete wurde einer ebenfalls illegalen Kommission unterstellt“.


     


    Kritik wird auch an der Nationalen Stiftung des Indio (FUNAI) geübt. „Das indigene Organ verkündet durch seinen Präsidenten, Mércio Gomes, das ‚Ende der Demarkierungen“, dessen Frist er mit Ende des Mandats dieser Regierung festgelegt hat. Gleichzeitig reduziert die FUNAI die Technikergruppen für die Identifizierung der Indigenen Gebiete und lehnt die Anerkennung jener Flächen ab, die zu Unrecht von bereits demarkierten Gebieten ausgeschlossen wurden“.


     


    Während der Präsentation des Manifests unterstrich der indigene Vertreter Jecinaldo Barbosa von der Koordination der Indigenen Organisationen von Amazonien Brasiliens (COIAB), dass die fehlende indigene Politik zu einer „Desorganisation“ der Regierung führe. Obwohl es finanzielle Mitteln etwa für die Gesundheit gibt, kann man das Problem nicht lösen“.


     


    Für die Strukturierung einer indigenen Politik gibt es im Dokument folgende Vorschläge:


     


    – die Gründung eines Nationalen Rates für Indigene Politik unter Einbeziehung der indigenen Völker und der zivilen Gesellschaft;


     


    – der Kongress soll den Vorschlag zur Verfassungsänderung Nº 38/1999 und den PLS Nº188/2004 der Senatoren Mozarildo Cavalcante und Delcídio Amaral sowie andere legislative Initiativen zurückziehen, die auf die Verhinderung der Anerkennung indigener Gebiete abzielen. Die indigenen Rechte sollen im Rahmen des Statuts der Indigenen Gesellschaften und nicht gesondert davon geregelt werden.


     


    – der Justizminister soll sofort die Gebiete zum indigenen Besitz erklären:


    1. Morro dos Cavalos (SC), 2. Las Casas (PA), 3. Aldeia Condá (SC), 4. Toldo Imbu (SC), 5. Piaçaguera (SP), 6. Toldo Pinhal (SC), 7. Yvy-Katu (MS), 8. Cachoeirinha (MS), 9. Batelão (MT) und 10. Balaio (AM). Raposa/Serra do Sol muss als fortlaufendes Gebiet homologiert werden.


     


    – gesetzliche Garantie der Mechanismen zur gerechten und gleichen Verteilung der Güter, festgelegt in der Konvention für biologische Vielfalt und vorherige Information und Zustimmung hinsichtlich der Nutzung des indigenen Wissens und der lokalen Bevölkerung.


     


    Bericht von Amnesty International


     


    Während der Präsentation des Manifest verwies der Vize-Präsident des CIMI, Saulo Feitosa, dass sich die Vorschläge des Forums sehr mit dem am 30.03.2005 vorgestellten Bericht „Fremde in unserem eigenen Land“ decken.


     


    Amnesty empfiehlt eine Neustrukturierung des offiziellen indigenen Organs als Einlösung des Wahlversprechens von Lula. „Gerechte und schnelle Lösungen könnten sich auswirken auf Armut, Gewalt und anderen Missbrauch gegen die indigenen Völker und diese mindern. Diese Frage muss für die brasilianische Regierung Vorrang haben, im Einklang mit der Verfassung“.


     


    Bei der Beobachtung der Verletzung der Menschenrechte der indigenen Völker, stellt der Bericht von Amnesty zwei Bereiche in den Vordergrund: die Landfrage und Gewalt. Den indigenen Gruppen wird ihr Land entzogen – illegal von Fazendeiros besetzt, nicht demarkiert oder von den Streitkräften enteignet. Konflikte und Ermordungen unter denen vor allem die  Cinta Larga in Rondônia, die  Xucuru in Pernambuco, die Guarani- Kaiowá in Mato Grosso do Sul und die Kaingang in Rio Grande do Sul leiden.


     


    Belagerung


     


    „Abril Indígena”  wird mit einem großen Lager auf der Esplanade vor den Ministerien in Brasília enden. Dazu werden fünf Malocas für Werkstätten, Seminare und Plenardebatten errichtet. Stattfinden wird es vom 24.04. bis 03.05.2005 in Zusammenarbeit mit dem von Via Campesina organisierten Marsch der Landarbeiter.


     


    Homologation von Ñande Ru Marangatu


     


    Am 29.03.2005 wurde die Demarkierung des indigenen Gebietes Ñande Ru Marangatu in der Gemeinde Antônio João, Mato Grosso do Sul, homologiert. Das vom Präsidenten der Republik unterzeichnete Dekret garantiert Guarani-Kaiowá die Nutznießung ihres traditionellen Gebietes.


     


    Jetzt muss die Bundesregierung den Abzug der eingedrungenen Fazendeiros vornehmen.


     


    Ñande Ru Marangatu wurde im Oktober 2004 mit einer Fläche von 9.316 ha demarkiert. Zeitgleich haben die Guarani-Kaiowá, die bis dahin auf 26 ha lebten, rund 500 ha ihres traditionellen Landes zurück gewonnen.


     


    Nachdem fest stand, dass das Gebiet als traditionell anerkannt wurde, legten Fazendeiros vor Gericht Einspruch ein, mit der Folge, dass den Indios die Gefahr ihrer Vertreibung drohte.


     


    Auf dem zurück gewonnenen Gebiet konnten die Guarani-Kaiowá nun wieder für ihren Unterhalt anbauen, etwa Maniok, Bohnen, Mais, Kartoffeln, Reis und Bananen.


     


    Indios Terena könnten von Buriti vertrieben werden


     


    Während des Verfahrens zur Reintegration von Besitz wurden die gleichen Argumente gegen die indigenen Rechte eingebracht wie bei anderen Prozessen zur Klärung der Landfrage, etwa im Fall des Gebietes Buriti der Terena in den Gemeinden Dois Irmãos do Buriti und Sidrolândia. Hier könnte ein Urteil zur Reintegration von Besitz ab 31.03.2005 vollzogen werden.


     


    Indigene Vertreter, die an der Regionalen Konferenz für Indigene Politik in Mato Grosso teilnahmen, sperrten aus Solidarität mit dem Volk Terena am 30.03.2005 die Straße von Dourados nach Ponta Porã und forderten die Regelung für alle indigenen Gebiete im Bundesstaat.


     


    Brasília, 31. März 2005.


     


    CIMI – Indianermissionsrat


     

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  • 13/04/2005

    De defensor de los derechos humanos a “narcoterrorista”, por Alex Contreras Baspineiro (ALAI)

    Cochabamba (Bolivia).- El colombiano Francisco Cortés Aguilar, conocido como “Pacho”, se encuentra detenido, sin sentencia, dos años en Bolivia.


     


    El 10 de abril de 2003 – durante el gobierno del ex presidente Gonzalo Sánchez de Lozada y su ministro Carlos Sánchez Berzaín- “Pacho” junto a los dirigentes cocaleros Claudio Ramírez de Los Yungas (La Paz) y Carmelo Peñaranda del Chapare (Cochabamba) y dos menores de edad fueron detenidos acusados de terrorismo, alzamiento armado, espionaje y narcotráfico.


     


    A pesar del tiempo, ningún boliviano o boliviana que tuvo la oportunidad de ver ese fatídico día algún medio de comunicación comercial, debe olvidar el espectacular show mediático manejado por la misma DEA norteamericana para detener a los denominados “narcoterroristas”.


     


    La participación de la DEA en ese operativo fue reconocida por el propio Viceministro de Gobierno, José Luis Harb: “Existen tratados, convenios y acciones conjuntas de lucha contra el terrorismo…La actividad terrorista tiene una acción de carácter extracontinental; por lo tanto, tenemos acuerdos para entendernos con cualquier país, no sólo con Estados Unidos”.


     


    “Pacho” y los bolivianos detenidos, primero fueron acusados de ser miembros de las Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (FARC), luego de pertenecer orgánicamente al Ejército de Liberación Nacional (ELN) y, al no encontrar ninguna prueba, les acusaron de formar grupos irregulares ligados al narcotráfico. En dos años, no se encontró prueba alguna.


     


    En todo este período, el colombiano primero estuvo detenido en la cárcel de máxima seguridad de Chonchocoro, ubicada a más de 4.100 metros sobre el nivel del mar en El Alto, por su salud deteriorada fue trasladado a la penitenciaría de San Pedro en La Paz y desde enero, previo el pago de una fianza económica, goza de libertad provisional en una vivienda particular -“la cárcel privada” como la denomina “Pacho- y que fue rentada por la Fiscalía de Distrito.


     


    En su manifiesto “El arte de jugar con la libertad de los pobres”, el colombiano señala que al estar próximo a cumplir dos años como prisionero político-social continúa soportando la presión de los intereses capitalistas y politiqueros, que obedientes al imperio norteamericano hacen que Bolivia sea un país conducido por la herencia de gobiernos dictatoriales donde reina la injusticia y se afianza la corrupción y el narcoterrorismo de Estado.


     


    “Hemos sido encarcelados de manera arbitraria e injusta, una investigación ajustada y acomodada a los intereses dictatoriales del gobierno de Gonzalo Sánchez de Lozada para luego hacer una acusación sin bases confiables e incluso comprando testigos en Colombia y Bolivia y ahora nos están obstaculizando la libertad y el derecho a un juicio justo en el marco de los derechos humanos.


     


    “Nuestro caso, tiene para el imperialismo, una importancia enorme política y económica; por que es la única manera de mostrar al mundo la supuesta lucha contra el narcoterrorismo en Bolivia y así justificar las inversiones económicas y la militarización inmunizada y deshumanizada. Pues así se va legalizando la invasión, la penalización y criminalización de la vida social, en la estrategia de exterminar a los pueblos y adueñarse de la riqueza y patrimonio de la humanidad”, destaca en partes salientes del manifiesto.


     


    Mientras que “Pacho” está detenido, el ex presidente Sánchez de Lozada y su ministro Sánchez Berzaín, se encuentran refugiados en Miami (Estados Unidos) acusados formalmente por la “justicia” boliviana por homicidio de 67 bolivianos y bolivianas, asesinados en octubre de 2003, durante la “Guerra del Gas”.


     


    Cárcel privada


     


    En una carta enviada al presidente Carlos Mesa, el colombiano le recuerda que en junio del año pasado, ante al arribo de una Misión Internacional de Vía Campesina y Derechos Humanos se conformó una comisión interinstitucional para revisar y vigilar su caso; sin embargo, no existe voluntad política ni acciones concretas de parte del gobierno.


     


    “Le dirijo la presente con el objeto de solicitarle se constituya en visita oficial a la menor brevedad posible a fin de que pueda verificar nuestra situación de encarcelamiento, recibir en forma directa y verbal nuestra denuncia contra las autoridades judiciales y del Ministerio Público y elevar los correspondientes informes tanto a nivel nacional como internacional sobre la violación a mis derechos y las acciones contra quienes están permitiendo estas irregularidades y atropellos en contra de los derechos fundamentales reconocidos en la Constitución Política del Estado, tratados y convenios internacionales como a la vida, salud y seguridad, a emitir libremente mis ideas y opiniones, reunirme y asociarme para fines lícitos, al trabajo, a la educación, a la libre locomoción, a la propiedad privada y relación social, al ambiente natural, oportunidad a un juicio justo y a la defensa legítima en el marco de los derechos humanos y, en fin, a la libertad como derecho primario de todo ser humano”, señala.


     


    Agrega que al ser trasladado de la cárcel pública de San Pedro, “a una cárcel privada, es decir a un domicilio que no me corresponde y mucho menos guarda las garantías necesarias para poder afrontar con dignidad el proceso, porque sencillamente fue contratada por el Ministerio Público, inmueble precario ubicado en la calle final Nicolás Acosta de la zona de Alto San Pedro de esta ciudad, en donde me encuentro encarcelado en peores condiciones de las que ya vengo sufriendo por todo este tiempo”.


     


    En esa “cárcel privada” el colombiano vive custodiado las 24 horas con dos efectivos policiales que, según sus propios testimonios, deben conseguir el pan de cada día para sobrevivir.


     


    La sentencia está dictada


     


    Según los abogados del colombiano y del propio “Pacho”, aunque no se ha concluido el proceso, por la presión norteamericana y algunas instancias del gobierno, ya existe una sentencia dictada en su contra.


     


    La imputación a “Pacho” incluía además a varios dirigentes cocaleros quienes hace pocos días fueron sobreseídos del caso. EL 21 de marzo, el fiscal René Arzabe solicitó el sobreseimiento para 22 dirigentes cocaleros imputados por los delitos de terrorismo y alzamiento armado, junto con el colombiano sean excluidos del caso porque “no se cuenta con suficientes elementos de prueba para sustentar en su contra una acusación”.


     


    El sobreseimiento favorece a los dirigentes Delfín Olivera, Leonilda Zurita, Vicente Vigabriel, Modesto Condori, Julio César Salazar, Wilde Moscoso, Eusebio Rubios, Asterio Romero, William Condori Quiroz, Isidro Daza, Samuel Chacón, Justino Villca, Tomás Inturias, Martha Gonzales, José Vallejos, Genaro Moscoso, Albino Paniagua, Rimer Ágreda, Leonardo Marca, Domingo Flores, Lino Flores y Máximo Romero.


     


    El único proceso que falta es contra el colombiano Cortés y los campesinos bolivianos Carmelo Peñaranda, Claudio Ramírez, Daniel Escóbar y otros 12 cocaleros.


     


    El lunes 4 de abril se postergó el juicio oral indefinidamente en virtud de una recusación presentada por Daniel Escóbar contra los jueces Carlos Blanco y Nancy Altuzarra por considerar que ambos ya están predispuestos a fallar en su contra.


     


    Apoyo internacional


     


    En los dos largos años, varias organizaciones que realizan trabajo social como la Coordinadora Latinoamericana de Organizaciones del Campo, Vía Campesina, el Parlamento Europeo y muchas otras participaron activamente en una campaña por la libertad de Francisco Cortés porque conocen de su trayectoria como ejemplar defensor de los derechos humanos.


     


    “Denunciamos ante la comunidad nacional e internacional la injusta detención de Francisco Cortés, líder campesino y defensor de los derechos humanos en Colombia, preso político en Bolivia, porque es un hecho violatorio en el que incurrieron las autoridades bolivianas al tratar de criminalizar los movimientos sociales de América Latina”, aseguraron en un comunicado.


     


    Según estas organizaciones en el período de la detención de Cortés se produjeron una serie de irregularidades y de errores procedimentales como violaciones a los derechos humanos, ya que los presos políticos fueron sometidos a tratos crueles y degradantes por parte de funcionarios encapuchados, quienes vulneraron el derecho a la intimidad al ser sacados violentamente de sus dormitorios, semidesnudos, amarrados y vendados.


     


    El abogado defensor, Andrés Zúñiga, señala que en todo este tiempo de reclusión, no se pudo comprobar ninguna de las acusaciones contra “Pacho” por lo que le corresponde la libertad, pero una libertad pura y simple, no condicionada.


     


    Penalizar las protestas


     


    Según Cortés, el gobierno estadounidense en su falsa lucha contra el terrorismo y contra el narcotráfico trató de involucrarlo con actos irregulares en su objetivo de criminalizar a los movimientos sociales del continente y del mundo.


     


    Pese a los dos años de privación de su libertad, “Pacho” asegura sentirse con la conciencia tranquila porque no se considera “narcoterrorista” sino defensor de los derechos humanos.


     


    De acuerdo a diversas versiones, en este tiempo de detención, el colombiano se destacó por defender los derechos de sus compañeros. Fue representante de todos los reclusos -tanto de la cárcel de Chonchocoro como de San Pedro- y ahora conformó una Red Mundial de Presos Políticos para que desde esa instancia se pueda defender los derechos de quienes son acusados injustamente por el sistema.


     


    “No he podido comprender en Bolivia ni la administración de esta injusticia, ni la defensa y aplicación de los derechos inhumanos; tampoco entiendo qué diferencia hay entre oposición política popular con la fuerza política neoliberal, cuando todo el manejo se mueve a base de componendas políticas, económicas e incluso hasta negocian los derechos humanos y el patrimonio social del pueblo, en donde las cúpulas y caudillos cada vez más se reacomodan, sin importarles tengan que violar las leyes o pasar por desapercibido el clamor de los pueblos más pobres.


     


    “Me preocupa cómo las cárceles en el mundo se siguen llenando de pobres y sobre todo ahora hay una tendencia de prisioneros político-sociales que por el hecho de levantar la voz, denunciar las injusticias o de luchar por dignidad y libertad o por exigir trabajo, educación, salud, tierra, garantías de vida, etc. somos encarcelados por quienes manejan los poderes o aplican la justicia a favor del neoliberalismo, mientras tanto los potentados que masacran a los pueblos, saquean las riquezas, roban el presupuesto estatal, explotan a campesinos, trabajadores, soldados, policías y en general a los pueblos proletarios son excarcelados o exonerados de cualquier delito y por el contrario se le premia con altos cargos o se les larga a disfrutar de su buen motín a otros países. ¡que justicia! quienes somos los castigados y quienes son los premiados… por eso, no dejamos de ser seguidores de Cristo, por ello nuestro sacrificio de persecución, humillación , amenazas, torturas y prisión debe servir para fortalecer la lucha y así nos crucifiquen, es mejor morir de pie antes que esclavos vivir o dejar un mundo desgraciado a nuestras futuras generaciones”, destaca en partes salientes de su comunicado.


     


    Francisco Cortés Aguilar, más conocido como “Pacho” con total convicción y pese a los dos años de detención afirma: “Este es un juicio político impuesto desde Estados Unidos por los intereses que tiene en Bolivia y Latinoamérica; por eso mi lucha continuará hasta que conseguir mi libertad absoluta, no soy terrorista ni narcoterrorista, soy inocente, he sido y siempre seré defensor de los derechos humanos”.


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  • 11/04/2005

    Newsletter nº 658

    INDIGENOUS PEOPLE IN THE STATE OF BAHIA GET ORGANIZED TO INTERVENE IN EDUCATIONAL POLICIES


     


    The school year of 2005 only began one week ago in Pataxó Hã-Hã-Hãe villages mainly because of problems to transport the students from the villages to the schools. Faced with a scenario of little respect for the right to a differentiated education, considering that no indigenous teachers were hired to work in their schools, payments are delayed, and a specific and differentiated curriculum has not been truly accepted yet, the Pataxó, Pataxó Hã-Hã-Hãe and Tupinambá de Olivença indigenous peoples who live in the south and extreme south regions of the state of Bahia organized themselves to strengthen their actions to ensure their educational rights as indigenous people.


     


    They have been discussing the adoption of a state-level educational policy for indigenous schools in a State Forum for Indigenous Education, a non-official assembly which brings together indigenous people, supporters of the indigenous cause, and representatives of universities and of the State Education Secretariat for discussing education-related matters. They want an indigenous State Educational Council to be set up with powers to deliberate on indigenous education policies. “In practice, despite the existence of the Forum and the fact that it is provided for in the law, the state government does not accept a differentiated education for indigenous people. We had to fight a lot to include a subject on the geography of our region, which we call ethno-geography, in the curriculum of our schools,” explains Agnaldo Pataxó Hã-Hã-Hãe as an example.


     


    Indigenous leaders also want indigenous schools to be managed by the state government, since when they are managed by municipal governments, as is the case now, they are more susceptible to local political whims.


     


    They also want a higher education course specifically designed for indigenous people. The first course would be aimed at training teachers and would include presential classes and field activities in indigenous lands, “so that out relatives don’t have to leave their villages,” says Agnaldo. According to him, the Ministry of Education, the State University of Bahia and supporting organizations have been holding meetings to promote this project.


     


    Early this week, an association was created which includes representatives of indigenous teachers, indigenous leaders, indigenous parents and indigenous students belonging to three peoples. “We will now involve all the community in the discussion of educational issues. If we deal with education as if the school were separated from the community, we become weaker when we have to talk to authorities of the state government. When we have these conversations now, our parents, teachers, and students will take part in them,” explains Agnaldo Pataxó Hã-Hã-Hãe. The association is called Opahãba – Organization of the Pataxó, Pataxó Hã-Hã-Hãe and Tupinambá Indigenous Peoples for Indigenous Education.


     


    Pataxó Hã-Hã-Hãe also mobilize themselves to press for a better health care for indigenous people


     


    In the land of the Pataxó Hã-Hã-Hãe people, which is located in the south region of the state of Bahia, a health station was set up by the National Health Foundation (Funasa). Up to this week, the station was not being very much used. The team which was appointed to provide health care to the indigenous people was not in the village and was working in Pau Brasil, a municipality located five kilometers away from the indigenous land.


     


    Reacting to the lack of assistance and to problems in the distribution of medicines in their villages, the Pataxó Hã-Hã-Hãe decided on Monday (the 4th) to transfer materials from the health station located in that municipality to the one located in their village. “We decided to bring all the materials (medicines and furniture and equipment items) to our village, which has a health station that remains closed most of the time [instead of open] because the staff which should be providing health care in it during the working hours defined for each staff member prefer to stay in Pau Brasil instead of working in our community,” the indigenous people explained.


     


    Besides complaining that the health care is poor and that no medicines for continuous use by people with high blood pressure and diabetes are being distributed, the indigenous people also complain that it is very difficult for them to take laboratorial and pre-natal tests.


     


    They had a meeting with Funasa representatives in April 2004 in which the agency took on the commitment to establish regular working hours for the health care teams, to provide health care services in the villages, to correct the situation of the distribution of medicines, and to buy vehicles to transport patients and the health care teams to where they might need to go. In February 2005 a new meeting was held in which the same requests were made. A new meeting is scheduled to be held tomorrow, the 8th, with the director of Funasa in Brasília.


     


    The Pataxó Hã-Hã-Hãe also say that “Funasa has not been inspecting” the work of the health care agents hired through the municipalities. “The service agreement was being observed appropriately, but this year the new mayor has not been paying the salaries of the health care team. And they fired indigenous health care agents,” reported chief Gerson Pataxó Hã-Hã-Hãe.


     


    Many of the complaints against the current health care model applied to indigenous people, which is based on service agreements with city halls, stem from constant problems in the use of the funds earmarked for the scheme, which are similar to the ones experienced in the area of indigenous education (see text above).


     


    Social Control


     


    The indigenous people also say that Funasa has not been supporting the holding of meetings of the Local Health Care Council and that many meetings of this council were called off. “The last meeting was held two years ago,” says Gerson Pataxó Hã-Hã-Hãe.


     


    The Local Council is the local social control body for health care actions for indigenous people according to the Brazilian law. It is made up of representatives of indigenous communities, including traditional leaders, chiefs, and shamans who are chosen by members of the communities.


     


    WOMEN CRITICIZE INDIGENOUS POLICY


     


    The Organization of Indigenous Women of Roraima (Omir) sent a document to president Lula, to the ministry of Justice, and to the Human Rights Secretariat on April 4 complaining that no indigenous policy has been defined by the government so far and that it is taking too long for vital issues for indigenous people to be addressed, such as the recognition of their lands, particularly the official confirmation of the bounds of the Raposa/Serra do Sol indigenous land.  The document was drafted during a meeting held on April 2 and 3 which was attended by about 40 female leaders from all regions of the state.


     


    Outraged, the women denounced the impunity and neglect of authorities in relation to acts of violence against indigenous communities located in the Jawari, Homologação and Brilho do Sol lands in November 2004, when 37 houses were destroyed and a Macuxi indigenous person was shot.


     


    The women of Roraima decided to join the “Indigenous April movement” promoted by the Forum in Defense of Indigenous Rights, which will set up a camp at Esplanada dos Ministérios (the square in Brasília where all ministries of the federal administration are located) to protest against the neglect of the Lula administration in relation to ethnic groups.


     


    The letter sent by Omir criticizes Constitutional Amendment Bill 38/1999 proposed by Senator Mozarildo Cavalcante (Brazilian Labor Party/state of Roraima), which aims to reduce by half all indigenous lands and conservation units in all states and also condition the official recognition of bounds of indigenous lands to the approval of the National Congress.


     


    In the protest demonstration, the indigenous people will demand respect for Convention 169 of the International Labor Organization and reject any possibility of negotiating indigenous rights provided for in the Brazilian Constitution. “We want to make it perfectly clear that OUR RIGHT TO OUR LANDS IS NOT NEGOTIABLE and that no government has the authority to negotiate the rights of any indigenous people. RIGHTS ARE HERE TO BE RESPECTED AND ENFORCED. Therefore, we want the law to be enforced and the BOUNDS OF THE RAPOSA/SERRA DO SOL INDIGENOUS LAND TO BE OFFICIALLY CONFIRMED as determined in Administrative Ruling 820/98-MJ,” they say.


     


    Brasília, 7 April 2005.


     


    Cimi – Indianist Missionary Council


     

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  • 11/04/2005

    Newsletter nº 657

    DEMONSTRATIONS FOR A NEW POLICY FOR INDIGENOUS PEOPLES WILL BE HELD THROUGHOUT BRAZIL


     


    April will be marked by several indigenous events and protests. In addition to criticizing the absence and inefficiency of specific public policies, these events will propose actions to be taken by the Brazilian State in relation to indigenous peoples. Some of these proposals have been presented already in the “April Manifesto” launched today (the 31st) in Brasília.


     


    The Manifesto reports that the number of land areas declared as traditionally occupied by indigenous people during the Lula administration is the lowest since the end of the military regime. Thirteen indigenous lands have been declared as such in the two years of the Lula administration, while during the Fernando Henrique Cardoso administration, which was also indifferent to the issue, 14 indigenous lands were declared as traditionally occupied by indigenous people a year in average. “indigenous lands became political bargaining items in conversations with the governors of some states,” said the organizations gathered in the Forum in Defense of Indigenous Rights which signed the text. (read the full text of the manifesto here)


     


    The document also mentions the return of the military to the forums where the indigenous policy is defined and the interference of known “large landowners who disguise their projects as agribusiness-related but are intent on putting an end to the demarcation of indigenous lands. Soybean producer Blairo Maggi, Governor of the state of Mato Grosso, requested the federal administration to declare an illegal and immoral moratorium on further demarcations in the State managed by him and, surprisingly, his request was granted. The demarcation of indigenous lands in the state of Santa Catarina was conditioned to the opinion of an also illegal state-level commission.”


     


    The National Foundation for Indigenous People (Funai) was also criticized. “The agency officially in charge of indigenous affairs declared, through its president, Mércio Gomes, the ´end of all demarcation procedures´ with a deadline coinciding with the end of the term of the current federal administration. At the same time, Funai is progressively reducing the number of Technical Groups assigned to identify indigenous lands and refuses to recognize areas unduly excluded from already demarcated lands.”


     


    During the ceremony in which the manifesto was launched, indigenous leader Jecinaldo Barbosa, from the Coordinating Board of Indigenous Organizations of the Brazilian Amazon Region (Coiab), stressed that the lack of a clear policy for indigenous people “disorganizes” the government. “For this reason, although funds are available for health care purposes, for example, the problem remains,” he said.


     


    The document proposes the following points for structuring a consistent indigenous policy:


     


    – the creation of a National Indigenous Policy Council with the assured participation of indigenous people and civil society in it.


    – Congress should reject constitutional amendment bill n.38/1999 and bill n. 188/2004 proposed by senators Mozarildo Cavalcante and Delcídio Amaral, as well as other legislative initiatives aimed at obstructing or preventing the recognition of indigenous territories. It also proposes that indigenous rights be regulated in the Charter of Indigenous Societies and not isolatedly.


    – the minister of Justice should declare immediately that the following lands should be exclusively occupied by indigenous people: 1. Morro dos Cavalos (state of Santa Catarina), 2. Las Casas (state of Pará), 3. Aldeia Condá (state of Santa Catarina), 4. Toldo Imbu (state of Santa Catarina), 5. Piaçaguera (state of São Paulo), 6. Toldo Pinhal (state of Santa Catarina), 7. Yvy-Katu (state of Mato Grosso do Sul), 8. Cachoeirinha (state of Mato Grosso do Sul), 9. Batelão (state of Mato Grosso) and 10. Balaio (state of Amazonas). The Raposa/Serra do Sol indigenous land should have its bounds officially confirmed as a continuous area.


    – legal assurance of the mechanisms provided for in the Convention on Biological Diversity for a fair and equitable sharing of benefits and prior and informed approval for accessing the knowledge of indigenous peoples and local populations.


     


    Report of Amnesty International


     


    Also during the ceremony in which the manifesto was launched to the press, the vice president of Cimi, Saulo Done, stressed the harmony between the proposals made by the Forum and those presented by Amnesty International (AI), which issued a report yesterday (the 30th) called “Foreigners in our own country.”


     


    The recommendations of Amnesty International include the restructuring of the official indigenous agency and compliance with the commitments made during Lula’s electoral campaign. They also indicate that “fair and quick solutions to unsettled claims on indigenous lands could have a high impact in reducing poverty and violence levels and other abuses against indigenous peoples. This issue should be given priority immediately by the Brazilian Government as a constitutional obligation.”


     


    Focused on violations of the human rights of Brazilian indigenous peoples, the AI report highlights two main realities: the fact that indigenous groups have been deprived of their lands – which have been illegally occupied by farmers, not demarcated, or appropriated by the armed forces – and the conflicts and murders affecting the Cinta Larga in Rondônia, the Xucuru in Pernambuco, the Guarani- Kaiowá in Mato Grosso do Sul and the Kaingang in Rio Grande do Sul.


     


    Camp


     


    The activities of the “Indigenous April” will end with a large camp at the Esplanada dos Ministérios (the area where all ministries are located) in Brasília. Five typical indigenous huts will be built there for plenary meetings, workshops and seminars.


     


    The camp will remain there from April 24 to May 3, when it will join a march of rural workers organized by Via Campesina.


     


    ÑANDE RU MARANGATU LAND HAS ITS BOUNDS OFFICIALLY CONFIRMED. THREAT OF EVICTION CONTINUES IN THE BURITI LAND 


     


    On March 29, the bounds of the Ñande Ru Marangatu indigenous land, located in the municipality of Antônio João, state of Mato Grosso do Sul, were officially confirmed. The demarcation decree signed by the President of the Republic ensures the Guarani-Kaiowá the right to remain in their traditional territory.


     


    The federal administration will now have to remove farmers who invaded the indigenous land from it, so that these indigenous people may live in their land.


     


    The Ñande Ru Marangatu land was demarcated in October 2004, and it comprises 9,316 hectares. In the same month, the Guarani-Kaiowá of the region, who until then lived in a 26- hectare area, reoccupied about 500 hectares of their traditional lands.


     


    Refusing to accept the recognition of the lands as traditionally occupied by indigenous people, some farmers filed a suit to evict the indigenous people from their demarcated lands.


     


    In the reoccupied land, the Guarani-Kaiowá of the Ñande Ru Marangatu area could once again grow manioc, beans, corn, potatoes, rice, and banana for their own subsistence.


     


    The legal dispute involving the Ñande Ru Marangatu area is based on the same arguments against indigenous rights which are being used in other lawsuits involving land areas in the state of Mato Grosso do Sul, such as the Buriti land of the Terena people, located in the municipalities of Dois Irmãos do Buriti and Sidrolândia. A repossession order issued by a court may be complied with as of today (the 31st).


     


    Yesterday (the 30th), indigenous leaders who were attending the Regional Conference on Indigenous Policies in Mato Grosso do Sul blocked a road between the cities of Dourados and Ponta Porã and staged a demonstration to express their solidarity toward the Terena people and demand the official recognition of all indigenous lands in the state.


     


    Brasília, 31 March 2005.


     


    Cimi – Indianist Missionary Council


     

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  • 11/04/2005

    Indígenas Ticuna de Manaus lançam CD

    Repassar para as gerações futuras os valores e tradições culturais e manter os vínculos com suas aldeias de origem motivaram os Ticuna que moram no bairro Cidade de Deus, na periferia de Manaus (AM), a buscar parceira para produzir e gravar um CD com suas músicas tradicionais. No dia 05 de março, no Palácio Rio Negro, eles fizeram o lançamento do CD com 12 canções, fruto de um trabalho desenvolvido ao longo de quatro anos.


     


    “Cantigas Ticuna “Wochimaucü” – na língua desse povo a palavra significa coletividade, conjunto – é o primeiro disco gravado pelos indígenas e, conforme explica Aldenor Félix, novas músicas estão sendo produzidas com vistas a outro CD.


     


    O grupo musical é formado por 12 pessoas. Todos de oito famílias Ticuna que moram há vários anos numa parte da rua São Salvador, no bairro Cidade de Deus, onde ano passado foi construído um centro cultural com apoio do governo da Irlanda para que eles pudessem produzir artesanato e outras atividades próprias de sua cultura.


     


    O povo Ticuna é o mais numeroso do Brasil, com uma população superior a trinta mil pessoas e vive em várias terras espalhadas pela região do Alto Solimões, no Oeste do Amazonas, entre os municípios de Tabatinga, Benjamin Constant, Fonte Boa, Uarini, Alvarães, Santo Antônio do Içá e Amaturá.


     


    Para adquirir o CD os interessados podem escrever para Domingos Ticuna, rua São Salvador, nº 1216 – Cidade de Deus – Cep 69099-243 – Manaus – AM, ou ligar para (92) 681-0784 ou 9164-1731.


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  • 07/04/2005

    Informe nº 658


    INDÍGENAS DA BAHIA ORGANIZAM-SE PARA INTERVIR NAS POLÍTICAS DE EDUCAÇÃO ESCOLAR


     


    O ano letivo de 2005 começou há apenas uma semana nas aldeias Pataxó Hã-Hã-Hãe, devido principalmente a problemas no transporte dos estudantes das aldeias para as escolas. Diante de um quadro de pouco respeito ao direito a uma educação diferenciada, que se traduz na não contratação de professores indígenas para as escolas, no atraso de pagamentos e em dificuldades para a aceitação de currículos específicos e diferenciados, os povos Pataxó, Pataxó Hã-Hã-Hãe e Tupinambá de Olivença, que vivem nas regiões sul e extremo sul da Bahia, têm se organizado para fortalecer sua atuação na garantia de direitos no campo da educação escolar indígena.


     


    Os indígenas vêm discutindo a implementação da política estadual de educação escolar indígena através de um Fórum Estadual de Educação Indígena, uma instância não oficial, mas que congrega indígenas e apoiadores, além de universidades e da Secretaria Estadual de Educação. Os povos reivindicam a criação de um Conselho Estadual de Educação Indígena, que tenha poder de deliberar sobre políticas para a educação indígena. “Na prática, apesar do Fórum e apesar da lei garantir isso, o governo do estado não aceita a educação diferenciada. Foi uma briga para conseguirmos ter uma matéria que fosse sobre a geografia da nossa região, com o nome de etno-geografia”, exemplifica Agnaldo Pataxó Hã-Hã-Hãe.


     


    As lideranças buscam também a estadualização das escolas que, quando ligadas aos municípios, ficam mais suscetíveis às conveniências políticas locais.


     


    Outro tema que está na pauta dos indígenas é a criação de um curso de ensino superior específico para indígenas. O primeiro curso seria voltado para a formação de professores, e teria aulas presenciais intercaladas por atividades nas terras indígenas, “para que não se tire os parentes das aldeias”, diz Agnaldo. Segundo o indígena, o Ministério da Educação, a Universidade Estadual da Bahia e entidades apoiadoras têm feito reuniões para avançar neste projeto.


     


    No início desta semana, foi criada uma associação reúne que representantes de professores, lideranças, pais e estudantes indígenas dos três povos. “Assim, nós vamos envolver mais a comunidade toda na educação. Se tratarmos a educação como se a escola fosse separada da comunidade, isso nos enfraquece quando temos que conversar com o Estado. Agora não, vão as lideranças, os pais, os professores e alunos”, afirma Agnaldo Pataxó Hã-Hã-Hãe. A associação recebeu o nome de Opahãba  – Organização dos Povos Indígenas Pataxó, Pataxó Hã-Hã-Hãe e Tupinambá em Educação Escolar Indígena.


     


    PATAXÓ HÃ-HÃ-HÃE TAMBÉM SE MOBILIZAM PELA MELHORIA DO ATENDIMENTO À SAÚDE


     


    Na terra do Povo Pataxó Hã-Hã-Hãe, localizada no sul da Bahia, há um posto de saúde, construído pela Fundação Nacional de Saúde, a Funasa. Até esta semana, o posto estava sendo pouco utilizado. A equipe de saúde designada para atender aos indígenas não estava presente na aldeia, e fazia o atendimento em Pau Brasil, município que fica a uma distância de cinco quilômetros da terra indígena.


     


    Reagindo à falta de atendimento e aos problemas na distribuição de medicamentos que têm ocorrido em suas aldeias, na segunda-feira (dia 4),  os Pataxó Hã-Hã-Hãe transferiram materiais do posto da cidade para o posto de saúde localizado na aldeia. “Resolvemos trazer todos os materiais (remédios, móveis, aparelhos) para a aldeia, que tem um posto de saúde que passa mais tempo fechado [do que aberto] porque os funcionários que deveriam prestar serviço na aldeia constantemente, dentro da carga horária de cada um, ficam na sede em Pau Brasil, sem desenvolver trabalho com a comunidade” afirmam os indígenas.


     


    Além de reclamarem do atendimento e da falta de medicamentos de uso contínuo para doenças como hipertensão e diabetes, os indígenas relatam dificuldades para a realização de exames laboratoriais e pré-natais.


     


    Os indígenas tiveram uma reunião com a Funasa em abril de 2004, na qual o órgão assumiu compromissos como a regularização do horário de trabalho das equipes, a realização do atendimento nas aldeias, a regularização do fornecimento de remédios e a aquisição de veículos para a remoção de pacientes e para a locomoção das equipes de saúde. Em fevereiro de 2005 houve uma nova reunião onde as mesmas solicitações foram apresentadas. Uma nova reunião está agendada para amanhã, dia 8, com a diretoria da Funasa, em Brasília.


     


    Os Pataxó Hã-Hã-Hãe afirmam também que falta “fiscalização da Funasa” sobre a atuação dos agentes de saúde, contratados através dos municípios. “O convênio vinha funcionando direito mas, este ano, o novo prefeito não tem usado os recursos para pagar a equipe de saúde. E eles demitiram os agentes indígenas de saúde”, afirma o cacique Gerson Pataxó Hã-Hã-Hãe.


     


    Muitos dos questionamentos sobre a implementação do atual modelo de saúde indígena através de convênios com prefeituras decorrem da alta incidência de problemas com a aplicação de recursos, assim como ocorre com a educação indígena (ver texto acima).


     


    Controle social


     


    Os indígenas afirmam também que a Funasa não apóia a realização de reuniões do Conselho Local de Saúde, e que diversas reuniões já foram desmarcadas. “A última reunião aconteceu há dois anos”, afirma Gerson Pataxó Hã-Hã-Hãe.


     


    O Conselho Local é a primeira instância responsável pelo controle social sobre as ações de atendimento à saúde indígena, de acordo com a legislação brasileira. Ele é formado por representantes das comunidades indígenas, incluindo as lideranças tradicionais, os caciques, médicos tradicionais (Pajés), que são escolhidos por membros das comunidades.


     


    MULHERES CRITICAM POLÍTICA INDIGENISTA


     


    A Organização das Mulheres Indígenas de Roraima (Omir) enviou em 4 de abril ao presidente Lula, ao ministério da Justiça e à Secretaria de Direitos Humanos, um documento contundente contra a falta de política indigenista e a demora em resolver questões vitais para os povos indígenas, como o reconhecimento de suas terras e, em especial, a homologação da terra indígena Raposa Serra do Sol. O documento foi elaborado durante reunião realizada nos dias 2 e 3 de abril de 2005, com a presença de cerca de 40 lideranças femininas de todas as regiões do estado.


     


    Indignadas, as mulheres denunciam impunidade e descaso das autoridades quanto à violência praticada contra as comunidades Jawari, Homologação e Brilho do Sol, em novembro de 2004, quando 37 casas foram destruídas e um índio Macuxi foi baleado.


     


    As mulheres de Roraima decidiram somar ao “Abril Indígena”, movimento promovido pelo Fórum de Defesa dos Direitos Indígenas que vai fazer um acampamento na Esplanada dos Ministérios para denunciar o descaso do governo Lula com os grupos étnicos.


     


    A carta da Omir critica a PEC 38/1999 de autoria do Senador Mozarildo Cavalcante (PTB/RR), que pretende limitar, em 50 por cento, as terras indígenas e unidades de conservação da área territorial de cada estado e, ainda, submeter a homologação de terras indígenas à aprovação do Congresso Nacional.


     


    O protesto pede respeito à Convenção 169 da Organização Internacional do Trabalho e repudia qualquer possibilidade de negociação dos direitos indígenas amparados pela Constituição Brasileira. “Queremos deixar claro que NOSSOS DIREITOS A TERRA NÃO SÃO NEGOCIÁVEIS, não cabe a qualquer governo negociar o direito de nenhum povo indígena. DIREITOS SÃO PARA SEREM RESPEITADOS E CUMPRIDOS. Por isso cumpra-se a Lei e HOMOLOGUE A TI RAPOSA SERRA DO SOL JÁ, conforme sua demarcação pela Portaria 820/98-MJ”, afirmam.



    Brasília, 07 de abril de 2005.


     


    Cimi – Conselho Indigenista Missionário


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  • 06/04/2005

    Condenados os acusados de discriminação contra Rigoberta Menchú

    No histórico processo de discriminação na Guatemala, os juízes Leonel Alfredo Meza, Eduardo Maldonado e Carol Patricia Flores, do Décimo Tribunal de Sentença Penal, condenaram os cinco acusados de discriminação, ameaças, coação e desordem pública a 38 meses de prisão. As ofensas contra a líder indígena Rigoberta Menchú foram feitas por Elvia Morales, Ana Cristina López Kestler, Vilma Orellana Ruano, Enma Concepción Samayoa Robles e Juan Pablo Ríos Ramírez, neto do ex-ditador Efraín Montt. Os cinco são membros da Frente Republicana Guatemalteca e seus advogados disseram que apelarão da sentença.  


    Ainda que a condenação de 32 meses por discriminação e seis meses por desordem pública possa ser convertida em um pagamento de multa (75 quetzales – quase 30 reais- por cada dia de prisão, 5.000 quetzales de multa e os custos processuais) a Fundação Rigoberta Menchú Tum (FRMT) considera que a sentença “abriu um precedente que determinará a forma em que nos relacionaremos de agora em diante todas as guatemaltecas e guatemaltecos. A sentença serviu para reivindicar o direito a diversidade no país e para reinstalar parcialmente uma dignidade ofendida durante décadas de injustiças, marginalidade e iniqüidade. A discriminação e o racismo já não serão expressados tão facilmente em público nem serão atos que ficam na impunidade”.


     


    A Fundação convoca a todos os guatemaltecos que sofreram discriminação a denunciar os racistas e espera esta sentença sirva para fortalecer o Ministério Público quando este receber denúncias de discriminação. A FRMT disse que esta “é a única forma de estimular as mudanças transcendentais que este país (Guatemala) requer”.

     

     

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  • 06/04/2005

    A violência da imprensa

     


     


    Muitos jornais, revistas, emissoras de rádio e de TV atuam como cães de guarda ou como partidos das classes dominantes.


     


     


     


    * Hamilton Octavio de Souza


     


    Controlada majoritariamente pelas elites das classes dominantes, e organizada como empresa comercial com objetivo de lucro, a imprensa brasileira incorpora e  reproduz, na sua atividade jornalística, de um lado, os mesmos componentes históricos, culturais e políticos formadores dessas elites e, de outro lado, as características expressas no capitalismo periférico e submisso ao centro do imperialismo.


     


    Portanto, não há qualquer contradição no fato de a imprensa brasileira ter sido gerada na corte do império e ter herdado, primeiro, os cacoetes da realeza e, segundo, as posturas dos senhores de engenho, dos barões do café e dos capitães da indústria. Nasceu, assim, pelas mãos dos poderosos para servir aos interesses dos poderosos, muito mais para controlar o povo do que para libertar.


     


    O desenvolvimento capitalista acrescentou ao sistema de comunicação o modo operacional baseado na contínua modernização tecnológica, na disputa do mercado, na concentração empresarial, na oligopolização do setor e na exploração da mão de obra – todos no sentido de proporcionar a maior e a mais rápida acumulação do capital, a disseminação de padrões de consumo – essencial para a economia de larga escala e para a globalização dos mercados – e a hegemonia do pensamento liberal.


     


    A consolidação desse modelo foi possível porque funciona em perfeita sintonia com o poder político do Estado, o qual, de um lado, tem sido também poder concedente e fiscalizador do sistema de radiodifusão, e, de outro, tem sido o “parceiro” que fornece os mais variados tipos de sustentação, desde empréstimos nos bancos públicos, isenções para a aquisição de equipamentos e papéis, até veiculação publicitária com forte injeção de dinheiro público nessas empresas privadas.


     


    Ao longo de mais de um século, o Estado brasileiro e o sistema privado de comunicação – dentro do qual estão inseridos a imprensa e a atividade jornalística – atuam de forma unificada na defesa dos interesses das classes dominantes, prioritariamente para a preservação dos privilégios de suas elites e do capitalismo. A imprensa funciona, escreveu o professor francês Serge Halimi, como os novos cães de guarda do sistema.


     


    Isso explica porque a imprensa – a chamada “grande imprensa”, que é constituída pelos principais jornais, revistas, emissoras de rádio e de televisão que operam comercialmente – tem sido, ao longo de anos, tão hostil aos movimentos sociais formados pelas camadas populares e pelos trabalhadores do campo e da cidade. Na verdade, ela reproduz fielmente a visão das elites, que sempre consideraram “perigosas” as pessoas oriundas do povo.


     


    Isso explica também porque essa imprensa tem sido hermética em fornecer espaço editorial para setores subalternos, excluídos e marginalizados da sociedade, e também aos grupos políticos, aos partidos e aos movimentos que se propõem a defender ou a representar esses setores localizados na base da pirâmide econômica e social. Para o professor Perseu Abramo, alguns veículos da imprensa brasileira se constituem como partidos da burguesia, com programa próprio e com inserção direta na luta de classes.


     


    Nesse sentido, a violência praticada pela imprensa se configura na ausência de efetiva prática democrática na cobertura jornalística dos fatos da sociedade e, também, na imposição de uma visão de mundo única e exclusiva daqueles que tudo têm e tudo podem, pois controlam a economia, a política, o aparelho de Estado e demais instrumentos de pressão disponíveis na sociedade, em especial o sistema de comunicação social.


     


    Embora se esforcem em demonstrar que o País vive uma democracia, que existe liberdade de expressão garantida na Constituição Federal, que o jornalismo praticado pelos principais veículos de comunicação seguem normas de isenção, imparcialidade e preceitos éticos iguais para todos, os donos da imprensa não conseguem esconder as suas posições de classe, os seus interesses econômicos e políticos, as suas preferências e os seus enfoques editoriais particulares.


     


    Qualquer leitura mais atenta dos jornais e revistas, e qualquer pesquisa nos arquivos de qualquer veículo da chamada “grande imprensa”, vão comprovar que a manipulação e a distorção funcionam como regra permanente, e não como uma exceção. Ou seja, a exclusão, o preconceito, a crítica deliberada e o tratamento que atendem melhor o interesse dominante, fazem parte do processo de produção do jornalismo, desde a seleção da pauta, a escolha das fontes, até a edição final do material. No caso específico da televisão, o universo de manipulação abrange também o tempo de exposição, a imagem e o som utilizados em cada matéria jornalística.


     


    A voz das classes dominantes – de seus representantes nas mais diferentes atividades profissionais e humanas – e de todos aqueles que se pautam pelo pensamento neoliberal, é sempre determinante na maioria dos veículos, embora expresse apenas o que interessa para a minoria da população brasileira. A maioria do povo brasileiro não consegue colocar a sua voz nesses veículos do sistema comercial-burguês, apesar de ser maioria.


     


    As principais manifestações populares e os principais movimentos sociais sempre ficaram de fora ou foram maltratados pela “grande imprensa” comercial-burguesa. Da mesma forma que a história oficial procurou esconder e distorcer os movimentos de Canudos, Caldeirão, Contestado, Porecatu e tantos outros, a imprensa tem escondido manifestações populares que pipocam pelo Brasil afora, normalmente de contestação aos poderes das forças dominantes.


     


    Um exemplo bem específico é o movimento desencadeado pelos metalúrgicos da Scania, em 1978, em São Bernardo do Campo, no ABC paulista, com desdobramentos nos anos seguintes e que rompeu o cerco da ditadura militar no sindicalismo, derrubou a política de arrocho salarial, mobilizou multidões, articulou a solidariedade das classes trabalhadoras, contribuiu para o fortalecimento das lutas pelos direitos e liberdades do povo, e que projetou inúmeras lideranças operárias, inclusive o atual presidente da República, Luiz Inácio Lula da Silva.


     


    Durante o período das greves do ABC, a imprensa paulista e do Brasil fez o que pode para distorcer o movimento, principalmente porque tinha a desculpa de estar sob a mira da ditadura; as notícias dos jornais, diariamente, tratavam as lutas dos trabalhadores como lutas subversivas, comandadas por “perigosos comunistas” ou então como atitudes provocativas para estimular o endurecimento do regime. A TV Globo, na época, gravava horas de imagens nas assembléias dos metalúrgicos e pouco colocava no ar, mas as fitas eram passadas para o 2º Exército identificar os “agitadores” do ABC.


     


    O papel da imprensa comercial-burguesa ao longo dos anos 80 e 90 se restringiu a ridicularizar, intrigar, desmoralizar e acusar os movimentos de trabalhadores da cidade e do campo que se articularam em torno da CUT, do MST, do PT e de inúmeras organizações locais e regionais. Quantas vezes a imprensa não instigou os governos e as forças policiais do sistema a reprimir greves de funcionários públicos e de operários, ou as ocupações de sem-terra na luta pela reforma agrária? Alguém ainda se lembra da violenta repressão do governo FHC contra os petroleiros, estimulada pelos editoriais dos principais veículos de comunicação do País?


     


    Nos últimos anos, o alvo principal da “grande imprensa” tem sido o Movimento dos Trabalhadores Rurais Sem Terra (MST), especialmente depois que o movimento demonstrou uma grande capacidade de articulação, nacional e internacional, diante do massacre de Eldorado de Carajás, em 1996, e com a marcha de abril de 1997, que culminou com uma grande concentração na Esplanada dos Ministérios, em Brasília.


     


    Desde então, os veículos mais conservadores, geralmente ligados ao capital internacional, ao agronegócio e ao latifúndio (mesmo porque muitos veículos pertencem a famílias oriundas da oligarquia rural), têm atacado sistematicamente as ações e as lideranças do MST. Tentam, através dos mais diferentes recursos e argumentos, criminalizar um movimento que organiza as famílias no campo e estimula a construção de um País mais justo e mais igualitário.


     


    O Estadão chegou a manter correspondentes específicos para produzir matérias distorcidas sobre ocupações de terra, acampamentos e assentamentos. As TVs Globo, Record e Bandeirantes adoram produzir matérias parciais, preconceituosas e, às vezes sórdidas, sobre o MST, geralmente com comentários maliciosos e maldosos dos apresentadores dos telejornais.


     


    A revista Veja, da Editora Abril, dedicou várias reportagens de capa ao MST, entre as mais famosas as que ostentavam as manchetes “A marcha dos radicais” e “A tática da baderna”. Sobre essa última, o coordenador nacional do MST João Pedro Stedile, ofendido e caluniado no material jornalístico, ganhou ação na justiça contra a revista, que foi condenada a uma indenização de 200 salários mínimos. Ficou provado que a revista havia manipulado deliberadamente para denegrir a imagem pública do líder do movimento.



     


    A violência praticada pela imprensa é o tipo de violência que não atinge apenas os alvos escolhidos e as vítimas diretas, pois ela contamina e  corrói o conjunto da sociedade, na medida em que sonega a compreensão da realidade e alimenta uma visão distorcida, dissemina a intriga, a calúnia e o preconceito, não respeita a verdade dos fatos. A luta contra a violência e contra a impunidade implica, também, na defesa de um sistema de comunicação efetivamente democrático, que mostre o Brasil sem restrições e que garanta ao povo o direito de expressar livremente a sua opinião – sem manipulação.


     


     


     


     


     


            Hamilton Octavio de Souza é jornalista, professor da PUC-SP,  e diretor da Apropuc.


     

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