• 20/05/2005

    CIMI INFO-BRIEF 664

    TUPINIKIM UND GUARANI BEGINNEN SELBSTDEMARKIERUNG


     


    Rund 500 Indios Tupinikim und Guarani in der Gemeinde Aracruz in Espírito Santo haben am 17.05.2005 mit der Selbstdemarkierung ihrer Gebiete begonnen. Sie verlangten von Justizminister Márcio Thomas Bastos die Garantie der Demarkierung von 18.000 ha des indigenen Gebietes, das durch Studien der FUNAI bereits anerkannt wurde. Von diesen 18.000 ha wurden allerdings 11.000 ha ausgeschlossen aufgrund einer Entscheidung des damaligen Justizministers Íris Resende. Diese Fläche beansprucht der multinationale Konzern Aracruz Celulose für Eukalyptusplantagen zur Produktion von Zellulose.


     


    Im März 2005 hat die Bundesstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Espírito Santo eine Untersuchung eingeleitet, um Fehler beim Verfahren der Identifizierung und Homologation der indigenen Gebiete Caieiras Velhas, Pau Brasil und Comboios zu klären, weil das Verfahren die Ergebnisse der anthropologischen Studien der FUNAI nicht berücksichtigt hat. Die Staatsanwaltschaft beantragte die Aufhebung des Verfahrens der Identifizierung der drei Gebiete, um sie in vollem Ausmaß zu homologieren.


     


    Als 1998 das Gebiet verkleinert wurde, haben die Tupinikim und Guarani bereits mit der Selbstdemarkierung begonnen. Nach acht Tagen untersagte die Bundespolizei alle weiteren Aktivitäten. Die Polizei hat den “Zugang zu den Aldeias gesperrt und uns nach Brasília gebracht. Dort wurden wir ohne das Recht auf Beistand und isoliert von unserer Gemeinschaft gezwungen, einen Vertrag mit Aracruz Celulose zu unterschreiben. Es wurde uns gedroht, dass wir das ganze Gebiet verlieren, wenn wir dem Vorschlag nicht zustimmen”, heißt es in einem Brief an den Justizminister.


     


    Die Firma Aracruz Celulose rechtfertigt ihre Anwesenheit mit diesem 1998 unterzeichneten Vertrag. Die Staatsanwaltschaft betrachtet “diesen Vertrag  als nichtig, da laut Bundesverfassung alle zivilen Akte hinsichtlich indigener Gebiete nichtig sind. Ungültig sind all jene Teile des Vertrages, die eine Forderung auf einen Anspruch in indigenen Gebieten erheben“, bestätigt Staatsanwältin Luciana L. Oliveira.


     


    “Dieser Vertrag ist ungültig, da wir durch diesen akzeptieren mussten, dass Aracruz weiterhin 11.009 ha der Gebiete Tupinikim und Guarani beansprucht. Als Entschädigung wurden soziale Projekte innerhalb von 20 Jahren in Aussicht gestellt.


     


    Die Bundesstaatsanwaltschaft von Brasilien hat die Unrechtmäßigkeit des Tausches indigene Gebiete gegen Geld festgestellt und ihre Unterschrift noch im Jahr 1998 vom Vertrag zurückgezogen“, schreiben die Indios in ihrem Brief.


     


    Auf Antrag von Aracruz Celulose genehmigte die Bundesjustiz ein Gutachten zur Reintegration von Besitz. Laut Eugênio Ricas, Kommissar der Bundespolizei, werde das Gutachten am 19.05.2005 der FUNAI übermittelt. Auf die Frage, wie viele Polizisten in die Gemeinde Aracruz entsandt werden, antwortete er: “Es handelt sich um eine diplomatische Mission und nicht um eine polizeiliche Aktion“.


     


    “ES SIND WICHTIGE ANLIEGEN“, SAGTE DOM LUCIANO BEI DER EHRUNG


     


    Am 17.05.2005 wurde der Erzbischof von Mariana, Luciano Mendes de Almeida, bei einer Sondersitzung in der Abgeordnetenkammer geehrt. Von 1987 bis 1994 war Dom Luciano Präsident der Brasilianischen Bischofskonferenz – CNBB.


     


    Der Bischof ist sehr entschieden während der Verhandlungen der Bundesverfassung 1988 aufgetreten, als die Zeitung O Estado de São Paulo den CIMI beschuldigte. Im Jahr 1987 veröffentlichte die Zeitung “Reportagen“ über angebliche Aktivitäten von religiösen Missionaren im Interesse ausländischer Bergbauunternehmen. Nach sechs Tagen Berichterstattung, die den CIMI wiederholt angriffen, erwirkte die CNBB bei Gericht das Recht auf Gegendarstellung.


     


    Während seiner Rede erinnerte Dom Luciano an die Absicht der Ehrung, die vier Stunden lang dauerte. “Es sind wichtige Anliegen: Land, Arbeit, indigene Völker, Quilombas. Und jetzt bin ich einer, der hilft, dass diese Themen in diesem Haus zur Sprache kommen“.


     


    Unter den Anwesenden Gläubige und Politiker aus der Region Mariana in Minas Gerais und rund 200 Landlose, die am Nationalen Marsch für die Agrarreform von Goiânia nach Brasília teilgenommen haben. “Eure Anwesenheit ist mir eine besondere Freude und stärkt auch meine Verpflichtung“, dankte Dom Luciano und gedachte auch jener, “die nicht mehr unter uns sind“, etwa der Arbeiter Santo Dias, der Indio Guarani-Kaiowá Marçal de Souza und Schwester Dorthy Stang.


     


     


    Brasília, 19. Mai 2005.


     


    Cimi – Indianermissionsrat


     

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  • 20/05/2005

    CIMI INFO-BRIEF 663

    Kommission der Kammer legt Bericht über Unterernährung vor



     


    “Die Todesfälle als Folge der Unterernährung sowohl in Mato Grosso do Sul als auch in Mato Grosso sind für die Autoritäten nicht neu und wären zu verhindern gewesen. Als besondere Faktoren sind die schlechte Trinkwasserversorgung der Bevölkerung, die bedenkliche sanitäre Infrastruktur, mangelnde Gesundheitsvorsorge (die der Bund garantieren muss und die von den Bundesstaaten und den Gemeinden zu ergänzen ist) sowie die unzureichende Ernährung der Kinder unter fünf Jahren zu erwähnen“, heißt es im Bericht der Sonderkommission der Abgeordnetenkammer, die Gebiete der Xavante und Guarani-Kaiowá besuchte und den Tod von 21 indigenen Kindern in Mato Grosso do Sul und von sechs Kindern in Mato Grosso untersuchte.


     


    Die Situation in beiden Bundesstaaten ist ähnlich und auf die „fehlende Definition der öffentlichen Politik und auf Unterlassungen der Behörden zurückzuführen. Einen Unterschied gibt es bei der Landfrage. In Mato Grosso do Sul leben die Indios zusammengedrängt auf einem kleinen Gebiet.  Nicht so in Mato Grosso“, sagte die Abgeordnete Perpétua Almeida (PCdoB – AC), Berichterstatterin der Kommission.


     


    Die zwei großen Problembereiche sind der sanitäre Aspekt und die Landfrage, wie auch in der Analyse der indigenen Politik zum Ausdruck gebracht wurde. Die Garantie von Land ist notwendig für das Überleben der Indios.


     


    Die Kommission richtet Empfehlungen an das Gesundheitsministerium und die FUNASA, etwa Fortbildung für Gesundheitsmitarbeiter und eine Verbesserung der Wasserversorgung.


     


    “Hinsichtlich der Politik des Einsatzes menschlicher Ressourcen wurden Schwierigkeiten beim System der Verträge festgestellt. Der Stellenplan der FUNASA sollte mittels öffentlicher Ausschreibung erweitert werden“. Dazu ist neben mehr Budget für die FUNASA, die FUNAI und das Gesundheitssystem (SUS) für die indigene Gesundheit auch eine Analyse der Ausgaben durch Organisationen und Gemeinden, die mit der Bundesregierung Verträge haben, erforderlich.


     


    Der Präsidentschaft der Republik wird ein Sondersekretariat für Indigene Angelegenheiten mit ministeriellem Status und der Kompetenz zur Definition der indigenen Politik vorgeschlagen. Auch sollen die mit der Umsetzung der indigene Politik betrauten Organe gestärkt werden.


     


    Laut Kommission gab es auch in Vale do Javari in Amazonas im Vorjahr neun Todesfälle als Folge der Unterernährung und weitere Opfer bei den Maxakali im Nordosten von Minas. Diese Fälle wurden als Unterlassungen Brasiliens von der Staatsanwaltschaft in Minas Gerais bei der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte der Organisation Amerikanischer Staaten angezeigt.


     


    Die Sonderkommission hat den Bericht beschlossen und wird ihn nächste Woche an die Präsidentschaft der Kammer weiterleiten. Es sind auch Gespräche mit Ministerien, mit dem Bundesrechnungshof und der Bundesstaatsanwaltschaft geplant


     


    CNBB “erfreut” über Raposa/Serra do Sol und unterstützt den Marsch der MST


     


    In einer heute veröffentlichen Aussendung befürwortet die Brasilianische Bischofskonferenz – CNBB die Homologation von Raposa/Serra do Sol und unterstützt die Mobilisierung der Landlosen, die seit 1. Mai von Goiânia aus unterwegs sind und am 17. Mai in Brasília erwartet werden.


     


    Besorgt äußerte sich die CNBB über die Situation jener Menschen, die von HIV/AIDS betroffen sind. Zu garantieren sei die öffentliche Verteilung und die „kontinuierliche und ausreichende Herstellung von Medikamenten, über wirtschaftliche Interessen hinweg“.


     


    “Die Demarkierung von Raposa/Serra do Sol ist ein wichtiger Schritt der Anerkennung des Verfassungsrechts der indigenen Völker auf ihre traditionellen Gebiete“. Die CNBB lobte “den mutigen Einsatz“ des Indianerrates von Roraima, der Diözese Roraima und des CIMI auf dem “langen Leidensweg“ der zur Anerkennung des indigenen Gebietes führte und hofft, dass auch andere Gebiete endlich homologiert werden.


     


    Die Landfrage ist auch ein Thema des Marsches der Landlosen. “Mit ihnen fordern wir von der Bundesregierung die Umsetzung des Nationalen Programms der Agrarreform, die Stärkung der Politik zur Unterstützung der ländlichen Familienbetriebe, das notwendige Budget für die von der Regierung versprochenen Ansiedlungen für eine gerechtere Ordnung auf dem Land und in der Stadt“.


     


    Brasília, 12. Mai 2005


     


    Cimi – Indianermissionsrat


     

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  • 19/05/2005

    Informe nº 664

    ÍNDIOS TUPINIKIM E GUARANI INICIAM A AUTO-DEMARCAÇÃO DE SUAS TERRAS


     


    Cerca de 500 índios Tupinikim e Guarani do município de Aracruz, no Espírito Santo, iniciaram na terça-feira (dia 17) a auto-demarcação das suas terras. Eles pretendem que o Ministro da Justiça, Márcio Thomas Bastos, garanta a demarcação dos 18 mil hectares de terras indígenas que já foram reconhecidas por estudos conclusivos da Funai. Destes 18 mil hectares, 11 mil foram excluídos por decisão do então ministro da Justiça, Íris Resende, e estão nas mãos da multinacional Aracruz Celulose. A terra dos Tupinikim e dos Guarani é, atualmente, tomada por eucaliptos utilizados para a produção de celulose.


     


    Em março de 2005, o Ministério Público Federal (MPF) no estado do Espírito Santo instaurou um inquérito para apurar irregularidades no procedimento de identificação e homologação das terras indígenas Caieiras Velhas, Pau Brasil e Comboios, argumentando que o processo não levou em conta os estudos antropológicos realizados pela Funai. A Procuradoria pede a anulação do procedimento de identificação das três terras indígenas, para que elas sejam homologadas de forma integral. 


     


    Em 1998, quando ocorreu a redução da terra indígena, os povos Tupinikim e Guarani realizaram a auto-demarcação de suas terras mas, após 8 dias, a Polícia Federal impediu as mobilizações. De acordo com os indígenas, em carta enviada ao Ministro da Justiça, naquele momento a Polícia “fechou o acesso às aldeias e nos levou para Brasília onde, sem o direito a assessoria e isolados das nossas comunidades, fomos obrigados a assinar um acordo com a empresa Aracruz Celulose, sob a ameaça de perder todas as terras, se não aceitássemos esta proposta”.


     


    A Aracruz Celulose justifica sua presença na terra indígena através deste acordo firmado em 1998.. Para o MPF, “o acordo é nulo porque a Constituição Federal determina que todos os atos civis que tenham por objeto as terras indígenas são nulos. A parte do acordo em que os indígenas abriram mão de qualquer reivindicação de qualquer direito sobre as terras é inválida”, afirma a procuradora Luciana L.Oliveira.


     


    “Consideramos este acordo ilegal, já que através do mesmo tivemos que aceitar que a Aracruz continuasse a explorar 11.009 hectares das terras Tupinikim e Guarani, em troca de uma indenização em forma de projetos sociais, por um prazo de 20 anos. A ilegalidade da troca de terras indígenas por dinheiro foi confirmada pelo próprio Ministério Público Federal do Brasil, que retirou sua assinatura do Acordo ainda no ano de 1998.”, afirmam os indígenas na carta.


     


    O pedido da Aracruz Celulose, a justiça federal concedeu liminar favorável à reintegração de posse das terras. Segundo o delegado da Polícia Federal, Eugênio Ricas, o mandato de reintegração de posse será entregue à Funai na tarde de hoje (dia 19). O delegado não informou quantos policiais estão no grupo que deve chegar ao município de Aracruz ainda esta tarde.  “Estamos em uma missão diplomática, esta não é uma ação policial”, afirmou.


     


    “SÃO AS CAUSAS QUE IMPORTAM”, DIZ DOM LUCIANO AO RECEBER HOMENAGEM


     


    Dom Luciano Mendes de Almeida foi homenageado nesta terça-feira (dia 17), em Brasília, através de uma Sessão Especial na Câmara dos Deputados. Arcebispo da Arquidiocese de Mariana, MG, há 16 anos, Dom Luciano foi presidente da Conferência Nacional dos Bispos do Brasil do Brasil (CNBB) entre 1987 e 1994.


     


    O bispo teve atuação decisiva durante o processo de negociações para a Constituição Federal de 1988 e no episódio das acusações do jornal O Estado de S.Paulo contra o Cimi. Em 1987, o jornal publicou “reportagens” sobre a suposta atuação de missões religiosas como fachada de interesses de mineradoras estrangeiras. Após seis dias de matérias que acusavam diretamente o Cimi, a CNBB conseguiu que o jornal fosse obrigado pela Justiça a publicar o direito de resposta da entidade.


     


    Durante a homenagem em Brasília, com uma fala tranqüila e pausada, Dom Luciano afirmou que encontrou nas causas populares o sentido para a solenidade, que durou quatro horas. “Estava pensando no sentido do que estamos aqui fazendo. E eu vi são as causas que importam: terra, trabalho, as populações indígenas, os quilombolas”, disse o bispo.“Neste momento, sou alguém que ajuda para que estas causas estejam presentes nesta casa”, concluiu. Participaram da Sessão cerca de 200 trabalhadores rurais Sem Terra ligados ao MST que vieram de Goiânia a Brasília caminhando, na Marcha Nacional pela Reforma Agrária. Também estiveram presentes fiéis e políticos da região de Mariana, Minas Gerais.


     


    “A presença de vocês me deu uma alegria muito especial e também suscitou um compromisso mais forte”, afirmou o bispo, agradecendo a presença dos participantes. Dom Luciano lembrou de amigos e militantes ausentes, entre eles o operário Santo Dias, o índio Guarani-Kaiowá Marçal de Souza e irmã Dorthy Stang.


     



     


    Brasília, 19 de maio de 2005


    Cimi – Conselho Indigenista Missionário

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  • 18/05/2005

    ABIN, Agência Estado e o direito dos povos indígenas

    Egydio Schwade, indigenista

    Desde 1987 a Agência Estado, suas servis repetidoras e agora com uma aliada dentro do Governo, a Agência Brasileira de Inteligência-ABIN, vem insistindo em levianas acusações contra as organizaçõesindigenistas, principalmente contra o Conselho Indigenista Missionário – CIMI. Veja suas últimas investidas em A Crítica de 8-5-05 sob o título: “ABIN suspeita dos interesses de Ongs na Região Amazônica”.

    Participei na fundação de pelo menos quatro organizações indigenistas: OPAN-Operação Amazônia Nativa (Cuiabá/1969), CIMI (Brasília/1972) e Grupo Kukuru (Manaus/1977), esta junto com professores e estudantes da UFAM-Universidade Federal do Amazonas.

    Durante quatro anos fui Coordenador Técnico da OPAN (1969-1973) e sete anos Secretário Executivo do CIMI (1973-1980). A julgar pelo conteúdo das reportagens da Agência Estado eu deveria ser um dos elementos mais favorecidos pelos “interesses” a que se referem as reportagens em foco.

    Já naquele ano de 1987, eu e minha esposa, fomos alvos principais de três matérias da Agência de Notícias Estado. Nunca recebemos espaço algum para nos defender, nem na Agência Estado e nem nas suas servis repetidoras. Também nunca tiveram interesse algum em investigar-nos aqui no interior da Amazônia. Em dezembro de 1986 fomos expulsos da área indígena Waimiri-Atroari por Romero Jucá, Presidente da Funai, órgão então subordinado ao “sortudo” Ministro João Alves, do Interior. Com isto ficou interrompido o primeiro trabalho de alfabetização na língua daquele povo indígena que desenvolvíamos ali. A injustiça sofrida prejudicou a nós e a nossos filhos. Jucá justificou a sua atitude com a seguinte mentira: “Ele (Egydio) estava ensinando a língua portuguesa através de métodos que pregavam a violência contra o homem branco e a FUNAI”. (O Estado de São Paulo 15-8-87).

    Em verdade eu apenas alertara os índios sobre novos avanços da Mineração Taboca (Paranapanema) nas terras Waimiri-Atroari. A empresa já havia grilado antes 526.000 hectares do território desses índios, os quais foram posteriormente desmembrados pela Ditadura Militar.

    Como não consegui espaço algum na Imprensa para me defender, recorri ao então Ministro da Justiça, Paulo Brossard, meu conterrâneo e que conhecia o meu trabalho indigenista desde os idos de 1977, quando em sua residência e mesa de trabalho em Porto Alegre, elaboramos juntos, um dos seus importantes discursos de Senador da Oposição ao Regime Militar. O discurso tratou em especial da lastimável situação em que se encontravam as populações indígenas durante a Ditadura.

    No recurso ao Ministro solicitava uma investigação sobre as acusações levianas sofridas. Entretanto, este sequer acusou o recebimento da missiva, o que não foi estranho, porque os interesses das elites políticas e empresariais não mudaram da Ditadura Militar para a Nova República.

    Mas o que está, então, por detrás das acusações da Agência Estado e da Agência Brasileira de Inteligência contra as ONGs indigenistas?

    Vocês conhecem o levantamento dos povos indígenas, feito por Darci Ribeiro nos anos 50? Veja o que ele diz em seu livro “Os Índios e a Civilização” pg.431: “A população indígena do Brasil, cujo montante se encontrava em 1957 entre um mínimo de 68.100 e um máximo de 99.700, não alcança, mesmo na hipótese mais otimista, 0,2% da população nacional. Distribuídos pelas diversas regiões do País, os valores médios destas avaliações nos dão um montante provável de 52.550 (61%) para a Amazônia; de 18.125 (21,6%) para o Brasil Central; de 7.700 (9%) para o Brasil Oriental, e de 5.525 (6,5%) para a região Sul”.

    Darci comparava este quadro com o do início do século 20 e concluía que … “o extermínio no período considerado foi de 73,4%”.

    No início dos anos 70, o latifúndio e as mineradoras, com o aval do Governo Militar haviam loteado entre si quase todos os territórios indígenas do país, aguardando apenas o seu desaparecimento para ocupá-los.

    Entretanto, esta perspectiva de morte inexorável dos povos indígenas mudou com a intervenção do CIMI, OPAN, CCPY e outras. Em 1978, como secretário do CIMI, orientei uma nova pesquisa da população indígena brasileira. Os indígenas já haviam duplicado sobre os dados de Darci Ribeiro. Eram 220.000. Hoje as estatísticas já dão conta de que são mais de 450.000 ou até 750.000 conforme o IBGE, frustrando toda a expectativa necrófila de mineradores e latifundiários.


      


    Isto não foi apenas conseqüência de um crescimento físico, mas principalmente da esperança de vida que se apoderou dos povos indígenas, quando as ONGs indigenistas e algumas igrejas, como a Católica e a Evangélica de Confissão Luterana do Brasil, mudaram a catequese doutrinadora e iniciando a pregação da Boa Nova do direito à Terra, à Autonomia e a sua Cultura. Povos inteiros renasceram das cinzas dos roubos e dos preconceitos sofridos. Levantaram-se assumindo a sua identidade étnica, retomando a sua cultura e os territórios perdidos, entregues pelos governos ou grilados pelo latifúndio e mineradoras.


      


    Como Coordenador Técnico da Operação Amazônia Nativa e como Secretário Executivo do Conselho Indigenista Missionário, durante a difícil década de 70, acompanhei os povos indígenas na retomada de sua História de Norte a Sul. Na vanguarda desta luta dos índios não estavam apenas ONGs e igrejas, mas também profissionais liberais e principalmente jornalistas que trabalhavam em diversas empresas jornalísticas, inclusive do Estado de São Paulo. Imprensados entre a Ditadura Militar e as suas empresas, eles arriscavam diariamente tudo para exercerem um jornalismo que tinha como meta a justiça e a verdade. E isto, inclusive, muito antes do levante do Movimento Operário do ABC em 1978.


      


    O latifúndio e as mineradoras, sustentáculos da ditadura militar não saíram de cena com Nova República. Apenas mudaram a sua estratégia de ação. Aliança e suborno de algumas empresas de notícias fazem parte da nova estratégia. Através delas mantém a pressão contra os povos indígenas e os seus aliados e pressionam com audácia cada vez maior. Veja a resistência contra a homologação da Reserva Indígena Raposa Serra do Sol em Roraima.


      

    Durante a década de 70 acompanhei com muita paixão a luta heróica de muitos jornalistas contra a ditadura militar e seus tentáculos. Carinhosamente gostaria de recordar aos amigos jornalistas de hoje estes fatos e dizer-lhes que combater a injustiça e defender a democracia e a verdade, não é diferente agora do que o foi para os colegas de ontem. Instituições, empresas e até o Estado, são ficções criadas pelo homem, muitas vezes até para escravizar as suas consciências. Em si mesmas elas não têm responsabilidade porque não pensam, não sentem, não vêem… Para além delas está a consciência das pessoas humanas. Estas, sim, têm responsabilidade e não há água-benta e nem dinheiro que reconquiste a tranqüilidade após a mentira ou ação injusta praticada.


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  • 18/05/2005

    “São as causas que importam”

    Dom Luciano Mendes de Almeida foi homenageado ontem, dia 17 de maio, em Brasília, através de uma Sessão Especial na Câmara dos Deputados. Arcebispo da Arquidiocese de Mariana, MG, há 16 anos, Dom Luciano foi presidente da Conferência Nacional dos Bispos do Brasil do Brasil (CNBB) entre 1987 e 1994.


     


    Nascido no Rio de Janeiro, ordenado em Roma, Dom Luciano teve intensa atuação com moradores em situação de rua e na Pastoral do Menor, pela qual ficou conhecido especialmente durante sua estada na Zona Leste de São Paulo, e quando foi bispo auxiliar da diocese de São Paulo.


     


    O bispo teve atuação decisiva no episódio das acusações do jornal O Estado de S.Paulo contra o Cimi. Em 1987, na época da Constituinte, o jornal publicou “reportagens” sobre a suposta atuação de missões religiosas como fachada de interesses de mineradoras estrangeiras. Após seis dias de matérias que acusavam diretamente o Cimi, e através da atuação da CNBB, o jornal O Estado de S. Paulo foi obrigado pela Justiça a publicar o direito de resposta da entidade.


     


    Durante a homenagem em Brasília, com uma fala tranqüila e pausada, Dom Luciano afirmou que encontrou nas causas populares o sentido para a solenidade, que durou quatro horas. “Estava pensando no sentido do que estamos aqui fazendo. E eu vi são as causas que importam: terra, trabalho, as populações indígenas, os quilombolas”, disse o bispo.“Neste momento, sou alguém que ajuda para que estas causas estejam presentes nesta casa”, concluiu. Cerca de 200 trabalhadores rurais Sem Terra ligados ao MST participaram da Sessão. Também estiveram presentes fiéis e políticos da região de Mariana, Minas Gerais.


     


    “A presença de vocês me deu uma alegria muito especial e também suscitou um compromisso mais forte”, afirmou o bispo, agradecendo a presença dos participantes. Dom Luciano lembrou de amigos e militantes ausentes, entre eles o operário Santo Dias, o índio Guarani-Kaiowá Marçal de Souza e irmã Dorthy Stang. Quando lembrou do menino Joilson, “morto a ponta-pés em São Paulo”, dom Luciano emocionou-se e chorou. “Estas pessoas nos incentivam a acreditar que, se nós somos destinados à felicidade, podemos experimentar um pouco disso aqui”. Para o bispo, no entanto, chegar à felicidade “exige de nós mudanças comportamentais, alterações no nosso modo de vida, e um outro regime sócio-político-econômico”. 


     


    Quando a Sessão Solene foi encerrada, as pessoas que estavam na mesa da Câmara ao lado de Dom Luciano levantaram-se e foram saindo da mesa. Neste momento, os Sem-Terra entoaram uma música sempre presente em suas marchas (“este é o nosso país, esta é a nossa bandeira, e é por amor a esta pátria Brasil, que a gente segue em fileira”). Dom Luciano levantou-se, mas não virou para trás para cumprimentar os colegas da mesa. Parado, em pé, ouviu o canto dos Sem Terra até o fim.


     

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  • 18/05/2005

    Índios Tupinikim e Guarani iniciam a auto-demarcação de suas terras

    Cerca de 500 índios Tupinikim e Guarani do município de Aracruz (ES) iniciaram na manhã desta terça-feira a auto-demarcação das suas terras. Eles pretendem que o Ministro da Justiça Márcio Thomas Bastos garanta a demarcação dos 18 mil hectares de terras indígenas reconhecidas como tais por estudos conclusivos da FUNAI. Destes 18 mil, hectares, 11 mil ainda não foram demarcadas e estão nas mãos da multinacional Aracruz Celulose. O Ministério Público Federal do Espírito Santo encaminhou pedido, através do Procurador Geral da República Cláudio Fonteles, ao Ministro da Justiça, recomendando a ele a editar uma nova portaria de demarcação que garanta o direito dos Tupinikim e Guarani sobre os 18 mil hectares.


     


    A comissão de caciques e lideranças Tupinikim e Guarani encaminhou uma carta aberta ao Ministro da Justiça, explicando os motivos da ação (segue abaixo). Declaram que Com este ato, queremos expressar para o Sr. e para todo o povo brasileiro, que as terras pertencem aos povos Tupinikim e Guarani, e devem ser devolvidas para construirmos o nosso próprio futuro, garantindo nossa liberdade e autonomia, e o futuro dos nossos filhos e netos.


     


    Em solidariedade à ação dos índios, o Movimento dos Pequenos Agricultores (MPA) do Espírito Santo, junto com outras entidades, movimentos, igrejas e demais apoios, está mobilizando 400 pequenos agricultores para protestar na frente da fábrica da Aracruz Celulose, símbolo do agronegócio e do latifúndio no Espírito Santo e violadora dos direitos indígenas.





     


    CARTA ABERTA DA COMISSÃO DE CACIQUES E LIDERANÇAS TUPINIKIM E GUARANI AO MINISTRO DA JUSTIÇA MÁRCIO THOMAZ BASTOS


     


    Aracruz, 17 de maio de 2005


     


    Exmo. Senhor Ministro da Justiça,


     


    A Comissão de Caciques e Lideranças Tupinikim e Guarani vem manifestar o seguinte em relação à luta dos nossos povos pela demarcação integral das nossas terras:


     


    1. Em 1997, a FUNAI, através do Grupo Técnico 0783 de 1994, identificou 18.071 hectares como terras tradicionalmente ocupadas por nós, Tupinikim e Guarani. A complementação solicitada pelo ex-Ministro da Justiça Íris Rezende, bem como o relatório do Grupo Técnico 087 de 1998, confirmaram as conclusões do GT 0783/94.


     


    Apesar destes estudos, o ex-Ministro da Justiça, através das Portarias 193, 194 e 195 de 6 de março de 1998, decidiu, de forma inconstitucional,  pela redução da área indígena a ser demarcada de 18.070 para apenas 7.061 hectares. Em seguida, realizamos a auto-demarcação das nossas terras mas, após 8 dias, fomos reprimidos na nossa ação através de uma verdadeira operação de guerra da polícia federal, que fechou o acesso às aldeias, e nos levou para Brasília onde, sem o direito a assessoria e isolados das nossas comunidades, fomos obrigados a assinar um acordo com a empresa Aracruz Celulose, sob a ameaça de perder todas as terras, se não aceitassemos esta proposta.


     


    Consideramos este Acordo ilegal, já que através do mesmo tivemos que aceitar que a Aracruz continuasse a explorar 11.009 hectares das terras Tupinikim e Guarani, em troca de uma indenização em forma de projetos sociais, por um prazo de 20 anos. A ilegalidade da troca de terras indígenas por dinheiro foi confirmada pelo próprio Ministério Público Federal do Brasil que retirou sua assinatura do Acordo ainda no ano de 1998.


     


    No dia 19 de fevereiro deste ano, realizamos uma Assembléia Geral com mais de 350 indígenas de todas as sete aldeias Tupinikim e Guarani. Depois de uma profunda análise da situação dos nossos povos, decidimos, por unanimidade, lutar pela retomada de nossas terras, hoje ocupadas pela Aracruz Celulose. O Acordo não conseguiu resolver nossos problemas, ao contrário, tem nos causado ainda mais dificuldades, gerando dependência econômica, divisão entre as aldeias e enfraquecimento da nossa cultura. A morte da nossa cultura é a morte simbólica do nosso povo.


     


    No dia 31 de março, a Procuradoria Geral da República no Espírito Santo abriu Inquérito Civil Público 1.17.000.385/2005-75 para apurar irregularidades no processo de demarcação e homologação das terras Tupinikim e Guarani no Espírito Santo. Após análise dos estudos dos Grupos Técnicos da FUNAI, acima citados, e dos demais documentos, a Procuradoria confirmou essas irregularidades e encaminhou, no dia 12 de maio, para o Senhor, através do Procurador Geral da República, uma recomendação para declarar a nulidade das Portarias 193, 194 e 195 de 6 de março 1998, incluindo também os decretos homologatórios de 11 de dezembro de 1998. Ao mesmo tempo, os procuradores solicitam também que o Senhor edite novos atos de reconhecimento das nossas terras indígenas, totalizando o montante de 18.070 hectares, conforme as conclusões dos laudos antropológicos confeccionados pelos GTs 0873/94 e 087/98.


     


    Na certeza da legitimidade e validade dos estudos do GT, e convencidos de que os 18.070 hectares de terras é direito dos povos Tupinikim e Guarani, tomamos a decisão de iniciar, no dia de hoje, a auto-demarcação das nossas terras.


     


    Com este ato, queremos expressar para o Sr. e para todo o povo brasileiro,  que  as terras pertencem aos povos Tupinikim e Guarani, e devem  ser devolvidas para construirmos o nosso próprio futuro, garantindo nossa liberdade e autonomia, e o futuro dos nossos filhos e netos.


     


    500 anos atrás cortaram as árvores que representam os povos e culturas indígenas; hoje, com nossa luta, voltam a brotar com força as raízes indígenas no Espírito Santo. Confiamos que o Exmo. Sr. decida, nos próximos dias, a favor do nosso direito, um direito garantido na própria constituição e que deve ser cumprido.


     


    Comissão de Caciques Tupinikim e Guarani/ES


     

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  • 17/05/2005

    Entidades de Mato Grosso iniciam movimento contra Tv Globo por preconceito contra os povos indígenas



    Um grupo de entidades de Mato Grosso ligado à questão indígena e à defesa dos direitos humanos elaborou uma nota de repúdio contra a direção da novela “A lua me disse”, da TV Globo, pela maneira como a personagem Bumba, uma nambiquara, vem sendo tratada. A atração televisiva passa às 19 horas e é dirigida por Miguel Falabella.


     


    As entidades denunciam que a emissora está esteriotipando e desrespeitando a dignidade dos povos indígenas. Na novela, Bumba – e este não é um nome indígena – é uma empregada maltratada pelos patrões, uma caricatura


    feita para causar o riso fácil.


     


    Assinam inicialmente a nota de repúdio a Pastoral da Criança Indígena, representada por Eurípia de Faria Silva, o Mutirão pela Superação da fome e da miséria/Confederação Nacional dos Bispos do Brasil (irmã Glória Antônia Mamani) e o Museu do Índio/Universidade Federal de Mato Grosso (antropólogo Aloir Pacini).


     


    Esteriótipo Em um dos episódios da semana passada a índia foi expulsa aos berros de um dos cômodos da residência onde trabalha ao som de um “Saia daqui, sua Nambiquara!”.


     


    No mesmo episódio, foi tratada como uma selvagem tarada. Correu atrás do ator Paulo Vilhena, que estava de toalha, dizendo “Índia, quando quer homem, fica nua na taba. Índia gosta de ver homem nu. Índia quer!”.


     


    “A maneira com a índia está sendo exposta na novela é um desrespeito à dignidade dos povos indígenas. Há preconceito. Ela é tratada de forma exótica, como se fosse um bicho. Ela é muito maltratada. E isso acaba sendo multiplicado, pois a tv tem uma grande capacidade de inculcar imagens sintéticas nas mentes das pessoas. Esse não é o papel da televisão”, afirmou.


     


    Por lei, as emissoras de rádio e televisão são concessões públicas dadas pelo Estado por determinado tempo e devem se pautar por conteúdos que estimulem a educação, a cultura, a ciência e a formação da cidadania.


     


    Repercussão nacional


     


     O antropólogo Aloir Pacini exporá o assunto num encontro com índios, estudiosos e militantes da causa indígena que começa hoje em Brasília e termina na quarta-feira, dia 04, e que vai debater políticas públicas para o setor. Ele é professor do curso de Ciências Sociais e responsável pelo Museu do Índio/UFMT.


    A reunião está sendo promovida pela Secretaria Nacional da Identidade e da Diversidade Cultural, que integra o Ministério da Cultura. “Nós estamos mantendo contato com entidades do estado de Mato Grosso, como o Cimi (Conselho Indigenista Missionário) e o GTME (Grupo de Trabalho Missionário Evangélico). Também vamos procurar pôr esse assunto como pauta de discussão em nível nacional”, falou Aloir.


     


    Abaixo, a nota de repúdio


    NOTA DE REPÚDIO À NOVELA DE MIGUEL FALABELLA (TV GLOBO)


     


    Constatamos com tristeza que a criatividade do Sr. Falabella, na sua mais recente novela (“A lua me disse”), atingiu a imagem do povo Nambiquara, que merece, pela sua história de resistência e sofrimento, o mais profundo respeito de cada um de nós, brasileiros. A índia Nambiquara, na caricatura da novela, está condenada ao estrato mais subalterno da sociedade, quase como se fosse um animal exótico, divertido, digno de riso. Uma imagem que não é totalmente alheia à nossa realidade, onde o preconceito legitima a exploração, a expropriação e o abandono do poder público.


     Cabe à televisão brasileira o importante papel de educar, todos sabemos. De um autor/ator respeitado  pelo seu público esperamos mais do que a confirmação de idéias e valores que os povos indígenas lutam tanto para superar, nas suas mais variadas formas de discriminação das diferenças.


     


    Aloir Pacini, Museu Rondon, UFMT


    Eurípia de Faria Silva, Pastoral da Criança Indígena Ir. Glória Antônia Mamani, Mutirão pela Superação da fome e da miséria, CNBB


     


     


     


     

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  • 17/05/2005

    Militante do Cimi receberá título de Cidadão Mato-grossense

    Por iniciativa do deputado Ságuas Moraes Sousa (PT), o mineiro Sebastião Carlos Moreira – mais conhecido como o Tião do Cimi – receberá o título de Cidadão Mato-grossense.


     


    Tião nasceu em Ponte Firme, Minas Gerais, é casado com Maria Isabel Werner Moreira, e tem três filhos: Carlos Francisco Werner Moreira, 13 anos, Ademir Gabriel Werner Moreira e Nayara Luiza Werner Moreira – o casal de gêmeos, de sete anos.


     


    Como tantos brasileiros e brasileiras, a família de Sebastião foi buscar a sobrevivência fora de Minas,  de onde saiu em 1963, tendo passado por Goiás, São Paulo e Paraná, onde os integrantes da família trabalharam como empregados em fazendas. Em 1975 vieram para Denise, em Mato Grosso. Quatro anos depois sua família mudou-se para Juina, onde permanece até hoje.


     


    Sebastião saiu de casa em 1977 para ingressar na vida religiosa, onde chegou a fazer o primeiro ano do noviciado com os Jesuítas. Foi então que ele conheceu o trabalho do Cimi – Conselho Indigenista Missionário, organismo da CNBB – Conferência Nacional dos Bispos do Brasil, e em 1979 tornou-se membro da entidade, tendo a oportunidade de trabalhar e conviver com os povos indígenas Kayabi, Apiaká e Munduruku, em Juara.


     


    A partir de 1986 passou a integrar a equipe de coordenação regional do Cimi. E nos anos e 2002 a 2004 atuou no Secretariado Nacional do Cimi,  em Brasília,  na função de secretário adjunto. Este ano retornou para Mato Grosso onde reintegrou-se à equipe da coordenação regional do Cimi.


     


     


     

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  • 16/05/2005

    Nota pública: Cimi processa o jornal O Estado de São Paulo


    No dia 8 de maio, o jornal O Estado de S. Paulo publicou matérias com os títulos “Uma crise no horizonte de Roraima” e “ONGs são fachadas para países ricos, diz relatório”, nas quais acusa ONGs e a Funai de estarem a serviço de “grupos e países interessados nas riquezas minerais das reservas indígenas localizadas na fronteira norte do pais”. Segundo o jornal, a demarcação das terras indígenas seria parte de uma estratégia de dominação dos “paises hegemônicos”.


     


    As matérias teriam sido baseadas em um relatório secreto, produzido pelo coronel Gelio Augusto Barbosa Fregapani, chefe do Grupo de Trabalho da Amazônia (GTAM), lotado na Agência Brasileira de Informação (Abin), em Brasília.


     


    No final da segunda matéria, o jornal, sempre se baseando no relatório da Abin, afirma que o Cimi “teria recebido, entre 1992 e 1994, US$ 85 milhões da Fundação Nacional para a Democracia, dos Estados Unidos, mantida pelo governo e dirigida pelo Congresso americano”.


     


    O Cimi vem a público informar que está tomando as providências legais cabíveis para responsabilizar judicialmente o jornal O Estado de S. Paulo pelas acusações publicadas, e a União, pelas inverdades que, segundo o jornal, constam no relatório da Abin.


     


    Além de acusar o Cimi – e outras organizações não governamentais – sem comprovações sobre o que foi publicado, o jornal desrespeita um dos princípios básicos do jornalismo, pois em nenhum momento ouviu as entidades que cita.


     


    As acusações e falsidades arroladas na matéria são velhas conhecidas do Cimi, da Conferência Nacional dos Bispos do Brasil (CNBB) e dos indigenistas brasileiros. Durante o processo Constituinte, em 1987, as mesmas acusações foram publicadas pelo jornal O Estado de S.Paulo, em “reportagens” sobre a suposta atuação de missões religiosas como fachada de interesses de mineradoras estrangeiras. Após seis dias publicando matérias que acusavam diretamente o Cimi, o jornal O Estado de S. Paulo foi obrigado a publicar o direito de resposta da entidade. A repercussão das denúncias terminou por instaurar uma Comissão Parlamentar Mista de Inquérito (CPMI) cujo relator, Senador Ronan Tito,comprovou a falsidade das acusações.


     


    As acusações repetiram-se após a homologação do Território Yanomâmi, no mesmo estado de Roraima, nos anos 90, e periodicamente voltavam a ocupar páginas da mídia e os discursos de parlamentares anti-indígenas no Congresso Nacional, sob a forma de “denúncia” da “internacionalização da Amazônia”.


     


    As “análises”,”relatórios” e ”reportagens” produzidos de tempos em tempos com as mesmas acusações beberam sempre da mesma fonte: textos de um senhor chamado Lorenzo Carrasco, no livro “A Máfia Verde”, e de Lyndon La Rouche, que chegam a acusar a Coroa Britânica de estar por trás, como estrategista e financiadora, dos movimentos indigenista e ambientalista. Ambos autores são conhecidos no meio político internacional por suas posições de extrema-direita e, inclusive, de cunho fascista.


     


    Estas mesmas acusações foram feitas pelos políticos anti-indígenas de Roraima e pelos invasores da terra indígena Raposa Serra do Sol, em especial pelo prefeito de Pacaraima, Paulo César Quartieiro que, com tratores e jagunços armados, atacou malocas indígenas em novembro de 2004 e deixou, além de casas e objetos dos índios destroçados, suásticas pintadas no local.


     


    Fecha-se o ciclo: textos de obscuros autores anti-indígenas alimentam a atitude violenta de invasores de territórios; com estes, inspiram relatórios de “inteligência militar” e estes a jornais conservadores, como é o caso de O Estado de S. Paulo. E este jornal vem “noticiar” uma iminente “crise de fundo entre o governo Luis Inácio Lula da Silva e as Forças Armadas”.


     


    Talvez, mais do que uma notícia forjada, a “reportagem” seja um desejo manifesto de um órgão informativo ligado ao latifúndio e aos setores mais atrasados da sociedade brasileira. É de lamentar que um organismo de Estado como a Abin participe de tal farsa, afinal, contra o próprio governo do qual faz parte.


     


    Ao atacar, de forma irresponsável, o Cimi e os demais aliados da causa indígena, os funcionários da Abin e o jornal O Estado de S. Paulo têm como objetivo maior, mais uma vez, colocar sob suspeita os povos indígenas e violentar seus direitos constitucionais.


     


    Conclamamos os setores esclarecidos e democráticos da sociedade brasileira a juntar forças e impedir que o obscurantismo, a intolerância e a manipulação grosseira da informação continuem vicejando nos meios de comunicação e em organismos estatais, pois o direito à liberdade e à verdade foram conquistados com muito sofrimento, luta e determinação pelo povo brasileiro.  


     


    Brasília, 16 de maio de 2005


    Cimi – Conselho Indigenista Missionário


    www.cimi.org.br



     

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  • 16/05/2005

    Câmara dos Deputados homenageia Arcebispo de Mariana

    O arcebispo da Arquidiocese de Mariana, Dom Luciano Mendes, será homenageado pela Câmara dos Deputados no dia 17 de maio, às 10h, em Brasília, por seu trabalho à frente da Igreja Católica. A homenagem será transmitida pela TV Câmara.


     


    Em seus 75 anos de vida e 29 anos de sagração episcopal, o arcebispo de Mariana fez da Igreja uma entidade viva, próxima da comunidade e de seus problemas. Entrou para a Companhia de Jesus, ordem religiosa Jesuíta, ainda na juventude. Estudou Filosofia e Teologia em Nova Friburgo e em Roma. Foi sagrado bispo em 2 de maio de 1976.


     


    Entre as funções que assumiu no interior da Igreja, destaca-se o trabalho na Conferência Nacional dos Bispos do Brasil do Brasil (CNBB), como secretário geral, de 1979 a 1987, e como presidente de 1987 a 1994.


     


    Antes de receber a indicação para estar à frente da Igreja de Mariana, em Minas Gerais, foi bispo auxiliar na Arquidiocese de São Paulo. Em Mariana guia a arquidiocese há 16 anos.


     


    Rosana Lilian – jornalista do gabinete do deputado César Medeiros (PT-MG)


    Mais informações: (61) 215-3530


     

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