• 16/06/2005

    Desnutrição se vence com terra

    Nós da Comissão de Direitos Indígenas Kaiowá Guarani, reunidos na aldeia de Amambai para preparar mais uma Aty Guasu, queremos expressar nossa preocupação pelo que continua acontecendo com nosso povo. Depois de terem divulgado muito a situação de fome, a desnutrição e a morte de mais de quarenta crianças nossas nos primeiros quatro meses deste ano, de muitas comissões, visitas, investigações e algumas medidas, especialmente cestas básicas e bolsas diversas, agora parece que tudo está resolvido.


     


    Só aqui em Amambaí foram registradas a morte de oito crianças neste último mês de maio. Além disso não foram tomadas medidas efetivas para resolver a questão das terras. A única terra homologada ultimamente, o Cerro Marangatu, continua quase totalmente nas mãos dos fazendeiros, sem que a Funai realize a indenização para que fiquem livres dos invasores.


     


    Nossos parentes estão querendo ajudar para que esse processo das terras avance. Por isso discutiram e estão retomando pequenas porções das terras tradicionais (tekoha). Essa é uma das formas de contribuir para que a Constituição seja cumprida, uma vez que ela determina que todas as terras indígenas estivessem demarcadas e garantidas, até 1993.


     


    Nos perguntamos se de fato o governo está decidido a contribuir para acabar com a fome, a violência, os suicídios e de nosso povo. Isso para nós só acontecerá na medida em que demarcar, desintrusar, recuperar nossas terras tradicionais.


     


    Também estamos preocupados pelo fato de alguns políticos estarem investindo na divisão do nosso povo, favorecendo alguns grupos que não representam nossas lutas, e que apenas estão confundindo a sociedade, enfraquecendo a luta pelos nossos direitos, e gerando disputas e tensões em nosso meio.


     


    Que depois de ações “emergenciais” e pontuais, da vinda de tanta gente nas nossas áreas, esperamos que, finalmente, o governo comece implementar políticas e programas mais articulados e integrais, começando pela terra e produção de alimentos, e que levem à nossa autonomia e auto-estima de nosso povo.


     


    Amambaí, 13 de junho de 2005.


     


    Anastácio Peralta, Zenildo Isnard, José Bino Martins, Rosalino Ortiz, Nito Nelson, Elda Vasque Aquino, Rodolfo Ricarte


     


    Comissão de Direitos Indígenas Kaiowá Guarani


     

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  • 13/06/2005

    CIMI INFO-BRIEF 667

    IV. Versammlung der APOINME in Paraíba


     


    Vom 06. bis 09.06.2005 fand in Bahia da Traição (Paraíba) die VI. Versammlung der Artikulation der Indigenen Völker vom Nordosten, von Minas Gerais und Espírito Santo (APOINME) mit rund 250 Delegierten statt. Die Ausbildung der indigenen Vertreter, Stärkung der Arbeit in den Aldeias und nationale Artikulierung sind die Schwerpunkte der Arbeit im kommenden Jahr.


     


    Bei der Gründung der APOINME 1990 kämpften die Indios gegen die Vorurteile der sie umgebenden Gesellschaft und gegen die Schwierigkeiten der ethnischen Anerkennung. Jetzt, 15 Jahre später, nimmt die Versammlung Stellung gegen die offiziellen Organe der FUNAI und der FUNASA aufgrund der Probleme mit der Gebietsregelung und der ethnischen Anerkennung, obwohl diese durch die Bundesverfassung und die Konvention 169 garantiert sind.


     


    Die Teilnehmer kritisierten die Politik der FUNASA, die sich nicht um die Gesundheitsbetreuung der Indios kümmert, die außerhalb der indigenen Gebiete leben und deren Gebiete noch nicht identifiziert und abgegrenzt sind.


     


    Situation


     


    Der brasilianische Staat hat keine klare indigene Politik und die indigenen Völker werden bei der Planung dieser Politik nicht einbezogen. Der FUNAI gelingt es nicht, die erforderlichen Aufgaben wahrzunehmen, etwa die Regelung der Gebiete. Wie kann ein indigenes Organ funktionieren, wenn keine Richtlinien und Prioritäten festgelegt sind und die Einbeziehung der indigenen Völker nicht gegeben ist?


     


    “FUNAI-Präsident Mércio Pereira Gomes muss unsere Bewegung respektieren. Berichte über die Identifizierung der Gebiete werden nicht veröffentlicht und damit argumentiert die FUNAI und sagt, es gibt keinen Bericht und keine Finanzen für diesen oder jenen Bereich. Aber wir sind es, die von Pistoleiros, Fazendeiros, Garimpeiros und Holzunternehmen bedroht werden“, sagte der Vertreter Luiz Titiah vom Volk Pataxó Hã-Hã-Hãe, “darum ist es wichtig, unsere Organisation zu stärken“.


     


    In einem Dokument an den FUNAI-Präsidenten kritisierten die Indios die Benachteiligung der Völker des Nordostens und Ostens, etwa “die Verkleinerung von Indigenen Gebieten“ oder die “Ablehnung der Revision von Gebietsgrenzen bereits identifizierter und homologierter indigener Territorien“. Die APOINME fragte, “warum der Rat für Nationale Indigene Politik noch nicht gegründet wurde“, wie Gomes während Abril Indígena versprochen hat.


     


    Gesundheitswesen


     


    Neben der schlechten Betreuung fehlen transparente Angaben über die Mittelverwendung. Die Indios wollen öffentliche Ausschreibungen bei der Anstellung von Gesundheitsmitarbeitern und kritisierten immer wieder die Auslagerung von Bundesaufgaben an Dritte.


     


    Trauer


     


    Die Versammlung war überschattet von der Trauer um 17 Indios Pankararu und Atikum, die am 01.06.2005 bei einem Autounfall auf der Fahrt von Recife in die Aldeia ums Leben gekommen sind. Dabei gestorben sind auch der Lenker und ein Feuerwehrmann.


     


    Geschichte


     


    Als Kommission Osten/Nordosten haben sich Indios 1990 zusammengeschlossen, um gemeinsam für die Regelung ihrer Gebiete und öffentliche Politiken einzutreten. Basierend auf diese Kommission erfolgte fünf Jahre später die formelle Gründung und Namensgebung der APOINME. Die Zurückgewinnung indigener Gebiete ist eines der Hauptanliegen der Artikulation.


     


    Völker


     


    Bei der Versammlung waren 43 indigene Völker aus neun Bundesstaaten vertreten: Pernambuco, Alagoas, Ceará, Minas Gerais, Paraíba, Sergipe, Bahia, Espírito Santo und Rio Grande do Norte.


     


    Erstmals waren Indios aus Rio Grande do Norte unter den Teilnehmern. Nachdem diese Gruppen vor etwa 200 Jahren von ihren Gebieten im derzeitigen Bundesstaat Paraíba vertrieben wurden, siedelten sie sich im benachbarten Bundesstaat an. Aufgrund von Vorurteilen und Repressionen haben die Gemeinschaften, bekannt als Tapuia do Catu und Mendonça do Amarelão, ihre ethnische Identität verschwiegen. Am 15. Juni findet in Natal eine öffentliche Audienz statt, um mit öffentlichen Autoritäten die Situation der Indios zu diskutieren.


     


    Zwischen den Diskussionen gab es Gesänge und den Tore. Dieser Tanz ist in der ganzen Region mit Eigenheiten jeder Gemeinschaft verbreitet.


     


    Brasília, 09. Juni 2005


     


    Cimi – Indianermissionsrat


     

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  • 13/06/2005

    CIMI INFO-BRIEF 666



    POLITISCHE VEREINBARUNGEN VERHINDERN DEMARKIERUNG UND LEISTEN DER WALDZERSTÖRING VORSCHUB


     



    Vertreter der Völker Enawenê-Nawê, Irantxe (Manuke) und Kayabi aus Mato Grosso verhandelten in Brasília über die Demarkierung ihrer traditionellen Gebiete, um dadurch die Zerstörung der Wälder und Flüsse zu verhindern.


     


    In den Wäldern werden illegal für den Holzhandel geschlägert und durch Brandrodung Weideflächen und Felder für die Sojaproduktion geschaffen. Laut INPE (Nationales Institut für Raumstudien) gingen zwischen 2003 und 2004 weitere 26.130 km2 Regenwald verloren, davon 48,1 % in Mato Grosso.


     


    Hinter dem Problemen der Anerkennung der indigenen Gebiete steckt ein politisches Spiel. Der Gouverneur von Mato Grosso, Blairo Maggi (PPS) ist einer der Bündnispartner der Bundesregierung und ist Mitglied der Partei von FUNAI-Präsident Mércio Pereira Gomes. Im Jahr 2003 forderte der Gouverneur von der Bundesregierung die Demarkierungen zwei Jahre lang einzustellen. Der Druck der Fazendeiros von Mato Grosso auf Bundesinstanzen ist bekannt. Maggi ist einer der größten Weltproduzenten von Soja und die Regierung Lula ist an einer positiven Außenhandelsbilanz interessiert.


     


    Die Enawenê-Nawê drängen auf die Revision der Grenzen ihres Gebietes. Eine Arbeitsgruppe für anthropologische Studien wurde gegründet, aber die FUNAI hat das Verfahren unterbrochen und folgte einer Anordnung, dass Verfahren zur Revision von Gebietsgrenzen nicht weiterzuführen sind.


     


    Die Gebiete der Irantxe und Kayabi wurden von der FUNAI identifiziert. Der Bericht ging an das Justizministerium, das die Akten ohne Kommentare an die FUNAI zurück übermittelte. “Wenn das Verfahren nicht weitergeführt wird, bedeutet das weitere Eingriffe in die Umwelt, etwa Holzschlägerungen und Landspekulation. Die Viehweiden dehnen sich immer weiter aus, sogar bis zu unseren Friedhöfen und unserer Töpferei“, sagte Raimundo Jywy vom Volk Kayabi.


     


    Die Bundesstaatsanwaltschaft forderte vom Justizministerium Auskunft über die anthropologischen Gutachten der Gebiete der Irantxe und Kayabi sowie Maßnahmen gegen die weitere Zerstörungen der Wälder in den drei Gebieten. Die FUNAI will gemeinsam mit den Umweltorganen gegen die Waldzerstörung vorzugehen.


     


    Die Kommission für Menschenrechte der Abgeordnetenkammer beschloss am 01.06.2005 eine öffentliche Audienz mit dem Justizministerium, der FUNAI, dem Brasilianischen Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen (IBAMA). Den Antrag eingebracht haben die Abgeordneten Eduardo Valverde (PT-RO) und Iriny Lopes (PT-ES) nach deren Gespräch mit den Indios. Die Audienz soll im August stattfinden.


     


    Enawenê-Nawê


    Zu diesem Volk gibt es erst seit 1974 Kontakte. Damals zählte die Gemeinschaft 97 Personen, heute sind es 430. Die Enawenê-Nawê wollen, dass auch die Region des Rio Preto zu ihrem Gebiet gehört. Diese Flusslandschaft wurde bei der Homologation von 1996 nicht berücksichtigt. Obwohl die FUNAI 2004 laut Bekanntmachung Techniker für Studien verpflichtet, wurde das Verfahren eingestellt.


     


    Survival International fordert in einem Brief vom 31.05.2005 von der Regierung dringend Maßnahmen für dieses Volk. “Survival hat Besorgnis erweckende Informationen über die Situation in der Region des Rio Preto. Die verschmutzten und vergifteten Flüsse gefährden den Fischbestand und liefern kein Trinkwasser. (…)


    Traditionell leben die Enawenê-Nawê vom Fischfang, vom Maisanbau und vom Nüsse Sammeln. Ihre Malocas errichten sie entlang des Rio Preto, der für das Volk spirituelle bedeutend ist.  Die Indios werden immer wieder von Fazendeiros eingeschüchtert, die wiederholt ihre Malocas in Brand setzten“ heißt es in dem Brief.


     


     



    IN ESPÍRITO SANTO HABEN TUPINIKIM UND GUARANI IHRE GEBIETE ZURÜCKGEWONNEN



     


    Rund 200 Indios aus sieben Aldeias in Espírito Santo begannen mit der Besetzung des Gebietes, dass sie während der letzten Wochen selbst demarkierten. Die Gruppe fällt Eukalyptusbäume auf den 11.009 ha des indigenen Gebietes, das die Firma Aracruz Celulose für sich beansprucht. Diese von der FUNAI identifizierte und von Ex-Justizminister Íris Rezende anerkannte Fläche wurde im Erlass zur Demarkierung aufgrund eines verfassungswidrigen Vertrages, den die Indios erst nach Druck unterzeichnet haben, nicht berücksichtigt.


     


    Ein von Aracruz Celulose erwirktes Gutachten, das den Abzug der Indios aus dem Gebiet anordnete, hob die Bundesjustiz in zweiter Instanz auf, mit dem Argument, dass die FUNAI und die Bundesstaatsanwaltschaft vor einer Entscheidung angehört werden müssen.


     


    Heute, am 02.06., findet in Vitória, in der Hauptstadt von Espírito Santo ein Marsch der Indios, der Landlosen und Kleinbauern für die Demarkierung der Gebiete Tupinikim und Guarani statt. Eröffnet wird auch das 4. Nationale Treffen des Netzwerkes Alarm gegen die Grüne Wüste. Dem Netzwerk gehören Gemeinden in den Bundesstaaten Minas Gerais, Espírito Santo, Bahia, Rio de Janeiro und Rio Grande do Sul an, die unter den Eukalyptus- und Pinien-Monokulturen leiden.


     


    Auf Empfehlung der Bundesstaatsanwaltschaft beabsichtigt Justizminister Márcio Thomaz Bastos bis Mitte Juni einen neuen Erlass für die Demarkierung herauszugeben, der auch die 11.009 ha einschließt. Nach einem Gespräch mit den Kaziken versicherte FUNAI-Präsident Mércio Pereira Gomes, er werde mit dem Justizminister dahingehend verhandeln, dass ein neuer Erlass die Rechte der Tupinikim und Guarani auch über diese Fläche anerkennt.


     


    Die von 500 Indios durchgeführte Selbstdemarkierung wurde vor neun Tagen abgeschlossen. “Heute werden wir weitere Eukalyptusbäume fällen und Strohhütten für jene Familien errichten, die hier bleiben. Wir werden heimische Bäume pflanzen und Felder für den Anbau von Nahrungsmitteln anlegen“, so die Indios.


     


     


    Brasília, 02. Juni 2005


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  • 13/06/2005

    Newsletter no. 667

    APOINME MEETING DECIDES TO STRENGTHEN THE ROOTS OF THE MOVEMENT


     


    The 6th Meeting of the Association of Indigenous Peoples of the Northeast, Minas Gerais and Espírito Santo (Apoinme) has been taking place since Monday (June 6) in Bahia da Traição, 90 km from João Pessoa, state of Paraíba. The meeting, which brings together around 250 delegates, will draw to a close today (June 9), after the plans for the organization’s role for the coming year have been made. These will focus on training leaders, reinforcing work in the settlements and continuing with national demonstrations.


     


    When Apoinme was set up, in 1990, indigenous people were fighting against prejudice from the surrounding society and difficulties to ensure their ethnic recognition. Fifteen years later, the Meeting still needs to take up a position opposing official institutions such as the National Foundation for Indigenous People (Funai) and the National Health Foundation (Funasa) which, based on “proof which depends exclusively on Funai” for ethnic recognition, have refused to cater to peoples who have not had their land situation straightened out, or who have not been granted “ethnic recognition” by Funai. In the opinion of the indigenous people, this goes against the Federal Constitution and ILO (International Labor Organization) Convention 169, which confirms indigenous people’s right to self identification.


     


    In the Meeting’s resolutions, the participants “vehemently reject” Funasa for its policy of refusing to cater to indigenous people who live outside indigenous lands or whose lands have not yet been identified and demarcated.  


     


    Current Situation


    The non-existence of a clear indigenous policy as a basis for the role of the Brazilian State concerning indigenous people and the non-participation of these peoples in planning these policies have led to the existence of an organization like Funai, which is unable to inspect the role of other organizations and is not committed to sorting out the indigenous land issue. In the debates, they clearly stress the lack of legitimacy of an official agency in charge of indigenous people whose methods and priorities are defined without the participation of the indigenous people, contradicting the Brazilian law and Convention 169. “Funai is based on tutelage, on concepts that have been inherited from the military dictatorship which were rejected after the Constitution of 1988 was promulgated,” said anthropologist Estêvão Palitot from the Federal University of Paraíba.


     


    “Mércio [Pereira Gomes, president of Funai] has to respect this movement. We are faced with a policy of non-publication of land identification studies. Funai takes advantage of the reports being delayed and doesn’t listen to us, saying that there is no report, that there are no resources for this or that area. In our communities, we are facing gunmen, farmers, prospectors and lumberjacks,” said Luiz Titiah, leader of the Pataxó Hã-Hã-Hãe people, who concluded that it would be necessary to strengthen the indigenous movement: “What we have to do is to strengthen our organization,” he said.


     


    In this context, the Meeting decided to pass a motion repudiating the president of Funai, because of his discriminatory posture towards the indigenous peoples of the Northeast and the East. In one motion, they positioned themselves against “Funai’s policy of reducing Indigenous Lands” and against “the policy opposing the revision of the boundaries of indigenous lands in Brazil which have already been identified and ratified.” Apoinme questions the “decision of the president of Funai not to set up the National Council for Indigenous Policy,” which Gomes had promised to do during “Indigenous April.”


     


    The debates about the current national situation have come back to touching on the difficult relationship between the indigenous people and the Executive, Legislative and Judicial branches.


     


    Health


    Alongside criticisms of the health service and the absence of transparency in public resource management, the indigenous people have proposed the holding of a competitive public examination for hiring health professionals under the responsibility of Funasa and to remove this competency from the city halls. Throughout the Meeting, the transfer of federal duties to third parties was criticized.


     


    Pain


    Between the debates, the indigenous people sang songs and danced the Toré, a ritual that is nowadays performed by a large part of the peoples in the region, with characteristics that are specific to each community.


    From the start of the Meeting, the feeling of pain for the deaths of 17 Pankararu and Atikum indigenous people in a car accident on June 1, when they were being taken by Funasa, from Recife to their villages was very strong. The driver of the vehicle and a fireman also died in the accident.


     


    History


    Apoinme came about from the need to set up a permanent association involving the indigenous peoples of the northeastern and eastern regions of the country and their struggles for ratification of their lands and for public policy guarantees.


    Founded in 1990 with the provisional name of the East/Northeast Commission, it acquired its current name in 1995, when it was institutionalized. Since it was created, the Association has supported land repossession, which has been the main weapon that indigenous people have used for reoccupying their lands over the last few decades.


     


    Peoples


    43 indigenous peoples from nine states – Pernambuco, Alagoas, Ceará, Minas Gerais, Paraíba, Sergipe, Bahia, Espírito Santo and Rio Grande do Norte – took part in the meeting.


    This is the first time that indigenous people from Rio Grande do Norte have taken part in the meeting. These are groups that were expelled from their lands, which were located in what is now Paraíba, and migrated to the neighboring state around 200 years ago. As a result of prejudice and repression, the communities known as the Tapuia do Catu and the Mendonça do Amarelão Family had to hide their ethnic identities. On June 15, there will be a public hearing in Natal to discuss the situation of the indigenous people with public authorities.


     


    Brasília, 9 June 2005.


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  • 13/06/2005

    Newsletter No. 666


    IN THE STATE OF MATO GROSSO, POLITICAL AGREEMENTS MAKE DEMARCATION OF INDIGENOUS LANDS DIFFICULT AND CREATE OPPORTUNITIES FOR DEFORESTATION


     


    Leaders of the Enawenê-Nawê, Irantxe (Manuke) and Kayabi peoples, who live in the state of Mato Grosso, are in Brasília to claim back their traditional lands and prevent the accelerated illegal clearing process for selling timber, raising cattle and planting soybeans that is affecting them. This destruction also affects the springs of the rivers from which the indigenous people take their food.


     


    The clearing exposed by the leaders – who have brought maps with them showing the growth of illegal activities – is proven by the numbers of trees felled in the Amazon forest announced by the National Institute for Space Research – INPE. The Amazon region lost 26,130 square kilometers in 2003 and 2004, and Mato Grosso was responsible for 48.1% of the total amount of clearing.


     


    The difficulties for the recognition of the indigenous lands involve national political issues. The Governor of Mato Grosso, Blairo Maggi (PPS), is part of the group allied to the federal government and a member of the same party as the president of Funai, Mercio Pereira Gomes. In 2003, the governor asked the federal government to suspend the demarcation of indigenous lands in the state for two years. The power of the pressure that the ranchers in Mato Grosso can bring to bear on the federal authorities in something that is well known in Brazil. Furthermore, Maggi is one of the largest producers of de soy in the world, and the Lula government, which is interested in keeping the balance of trade positive at any cost, is still defending agribusiness.


     


    The Enawenê-Nawê people demand the start of the review of their land boundaries. A work group was being set up to carry out the anthropological studies, but the process was interrupted by the National Foundation for Indigenous People (Funai), which is following a decision not to proceed with boundary review processes.


     


    The Irantxe and Kayabi lands, which are on the list of those that have already been identified by the Foundation, arrived at the Ministry of Justice and were returned to Funai without any further explanation. “If the process grinds to a halt, the environmental impact will be greater, and the timber clearing and the land-grabbers will advance further. The pastures are where there are ceramic works and where our cemeteries are”, said Raimundo Jywy, of the Kayabi people. 


     


    The Public Prosecutor’s Office has asked the Ministry of Justice to justify the return of the anthropological reports of the Irantxe (who call themselves the Manuke) and Kaiabi peoples and asked for urgent steps to be taken concerning the clearing in the three areas. Funai has also promised to coordinate with environmental to repress this clearing.


     


    Yesterday (1 June), the House of Deputies Human Rights Committee approved the holding of a public hearing to get a position from the Ministry of Justice, Funai and organizations such as the Brazilian Institute for the Environment and Renewable Natural Resources (Ibama), which is responsible for looking after the environment. This hearing should take place in August. Deputies Eduardo Valverde (PT-RO) and Iriny Lopes (PT-ES) issued the request, after a meeting with the indigenous people.


     


    The Enawenê-Nawê


    The Enawenê-Nawê are a people that have only recently been contacted. There was a population of 97 people when they were contacted, in 1974. Now, there are 430. This people demand inclusion of the Rio Preto region, which fell outside the ratified area in 1996, in their territory. Last year, Funai issued a public notice with gave information about the hiring of third parties to carry out the study. However, the process has been suspended. On 31 May, the NGO Survival International sent a letter to the Brazilian government asking for measures to be taken regarding this people. They state in the letter that: “Survival has received very worrying reports describing how the rivers of the Rio Preto [region], which are crucial to the subsistence of this fish-eating people, are being polluted. This is poisoning the waters that they drink and the fish stocks. Traditionally, the Enawenê-Nawê have lived off fishing, growing corn and gathering nuts and have built their communal houses in the Rio Preto area. Besides this, this region is of an enormous spiritual significance to them. The indigenous people are also being intimidated by ranchers who have, on several occasions, burnt down their communal houses.”


     


     


    TUPINIKIM AND GUARANI REPOSSES THEIR LANDS IN ESPÍRITO SANTO


     


     


    Around 200 indigenous people from seven settlements in Espírito Santo have started to reoccupy the areas that they themselves have demarcated over the last few weeks. The group is cutting down the eucalyptus trees planted in the 11,009-hectare area of the indigenous lands that are currently in the hands of the company Aracruz Celulose. These 11,009 hectares have already been identified by FUNAI and recognized as indigenous lands by the ex-Minister of Justice Íris Rezende, but were not included in the demarcation orders due to an unconstitutional agreement signed by the indigenous people after the leaders had suffered violent coercion.


     


    The court order in favor of Aracruz Celulose, which decreed the withdrawal of the indigenous people from their territory, was overturned on appeal by the Federal Court, based on the argument that Funai and the Public Prosecutor’s Office should have been heard before the Federal Court came to its decision.


     


    Today (2 June), a march in favor of the demarcation of the Tupinikim and Guarani lands will take place in Vitória, the capital of Espírito Santo. Indigenous people, landless workers, small farmers and the population of Espírito Santo will march to the center of the city. This will coincide with the opening of the 4th National Meeting of the Green Desert Alert Network, a network that brings together communities affected by the eucalyptus and pine monocultures in Minas Gerais, Espírito Santo, Bahia, Rio de Janeiro and Rio Grande do Sul.


     


    By the middle of June, the current Minister of Justice Márcio Thomaz Bastos will have to come to a decision about a recommendation made by the Public Prosecutor’s Office involving the issue of a new demarcation order, which includes the 11,009 hectares that were not demarcated in 1998. The President of FUNAI, Mércio Pereira Gomes, who met with the indigenous leaders last week, has promised to talk to the Minister of Justice this week, to ask him to issue a new order recognizing the rights of the Tupinikim and Guarani to the area.


     


    Reoccupation of these lands is taking place nine days after the demarcation process, an activity that involved 500 indigenous people. Today, the work of cutting down the eucalyptus trees continues, and two huts have been built to house the families that will remain there. In place of the felled eucalyptus trees, food and native plants will be planted.  (Information supplied by Fase)


     


    Brasília, 2 June 2005


    Cimi – Indianist Missionary Council


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  • 11/06/2005

    Guajajara do Araribóia, um triste horizonte devastado e sem alternativas

    Cristiano Navarro, de Amarante (MA)


     


    Enquanto a professora Maria da Conceição Ribeiro Guajajara vê pela janela da sala de aula um caminhão lotado dos troncos de Ipê atravessar sua aldeia rumo a cidade, seus 28 alunos assistem as explicações atentamente sentados em tijolos de barro. Na escola Kari, que recebe o mesmo nome da aldeia, não existem cadeiras, mesas ou armários.


     


    O caminhão que Conceição vê partir da aldeia tem caminho certo. Depois que oito toras de 10 metros de Ipê são cortadas e colocadas no caminhão, o madeireiro paga a um Guajajara em média 25 reais por “carrada” (nome dado ao caminhão cheio de madeira) . O madeireiro vende a tora de madeira para o serralheiro por mil reais o metro cúbico. O serralheiro repassa o ipê para fábricas de móveis e construção, principalmente dos estados da região Sul e de São Paulo, por 2 500 reais em média o metro cúbico. Considerando que em cada carrada é possível se aproveitar 80 metros cúbicos de Ipê, pode-se concluir que da floresta até a indústria de móveis, o ágio sobre o metro cúbico de Ipê é de 80.000 % sobre o valor pago ao Guajajara. O preço da “carrada” pode ser menor, variando de acordo com a necessidade que passa a comunidade indígena. Não são raras as vezes em que os Guajajara são pagos com alimentos como açúcar, óleo de soja e café. Em outras vezes os madeireiros, simplesmente não pagam e ameaçam de morte os Guajajara.


     


     


    Ipê, Camaru, Jatoba, Massaranduba, Sapucaia, Maracatiara, Amarelão são muitos os tipos de madeiras consideradas “nobres” encontradas nesta terra indígena. Localizada no oeste do Maranhão, o território dos Guajajara do Araribóia, de 547 mil hectares, é uma área muito cobiçada por madeireiros que atuam de maneira ilegal na floresta Amazônica. Em um levantamento feito pela Funai de Imperatriz, nos últimos 20 anos, constata-se que aproximadamente 70 % de toda terra indígena foi devastada pela ação dos madeireiros. Estima-se que existam cerca de 87 caminhões e 27 tratores derrubando árvores diariamente.


     


     


    Comércio maldito


     


     


    “A venda da madeira não trouxe benefício para nenhum Guajajara. Ninguém ganhou dinheiro ou ficou rico. Muito pelo contrário, o madeireiro trouxe para aldeia doença, bandidos, devastação, morte, prostituição, cachaça, ganância e inveja”, argumenta o cacique da aldeia Iporangatú, Itamar de Souza Guajajara.


     


     


    Depois da área devastada, muitos dos que trabalham no corte das árvores, como tratoristas, motoristas, serralheiros, catraqueiros, cozinheiros, passam a viver na terra indígena. Entre estes trabalhadores encontram-se  muitos foragidos da polícia com mandado de prisão por crimes como assassinato e assalto à mão armada.


     


    No rastro do corte ilegal de madeira vêm as carvorias, que se instalam dentro da terra indígena e seu entorno. Para fazer o carvão retira-se quase todo tipo de árvore. Sobre a madeira, de menor valor, retirada e queimada nos fornos, as comunidades não recebem nada.


     


    Todo carvão produzido nesta região vai para as indústrias do município de Açailândia, importante pólo siderúrgico onde encontram-se empresas como a Vale do Rio Doce e Ferroguza.


     


    O Centro de Defesa da Vida e dos Direitos Humanos de Açailândia (CDVDH), que há dez anos trabalha na região combatendo o trabalho escravo na região sul do Maranhão, denuncia: “tanto no trabalho do corte de madeira, quanto nas carvorias existem trabalhadores em situação de escravidão”.


     


    “Não se trata apenas da destruição da floresta, a ação dos carvoeiros e dos madeireiros sustenta o ciclo econômico do trabalho escravo e desestrutura completamente a dinâmica da sociedade dos Guajajara”, confirma o Conselho Indigesnista Missionário (Cimi), que trabalha há 27 anos com os povos indígenas do Maranhão.  


     


     


    Durante os dois dias em que a reportagem esteve na terra Araribóia, correu a notícia de que uma grande operação, envolvendo o Exército, a Polícia Federal, o Ibama e Funai, seria realizada para prender não-índios foragidos da polícia e coibir a extração ilegal de madeira. Neste período, o movimento de extração esteve totalmente paralisado. Não encontramos nenhum caminhão, arrrastão, tratores ou homens com moto-serra foram  na área de maior fluxo. No entanto, foram encontradas toras cortadas de Ipê e Jatoba abandonadas.


     


    “Quando tem operação as autoridades só encontram os índios, parece até que os madereiros já sabem. No fim sobra para nós passar pela humilhação de ser tratado feito bandido”, afirma o cacique da aldeia Angelim, Dico Rodrigues Guajajara.


     


     


    Isolados em risco


     


    Há pouco mais de um mês, os Guajajara do Araribóia contataram visualmente aproximadamente 60 pessoas do povo Awá que vive isolado de maneira nômade perambulando pelo o que restou da floresta. Anteriormente haviam vestígios da presença dos Awá nesta região, evitando o contato a todo custo com a sociedade envolvente ou mesmo com os Guajajara. “Neste contexto de violência, os Awá são os mais vulneráveis a violência e as doenças transmitidas pelos ‘brancos’” diz José Pedro Luís, da Funai de Imperatriz.


     


    Segundo Pedro Luís, dentro do estado mais pobre da federação, os Guajajara do Araribóia são o povo indígena com maior índice de tuberculose, e o fator principal é a desnutrição.”Com a chegada do madeireiro, muita gente deixou de fazer roça e ficou dependente da derrubada. Agora que a mata vai se acabando, o povo vai passando necessidade. Antes não era assim, cada família fazia vivia da sua roça e aqui tinha muita caça” comenta o cacique Itamar.


     


    Não sói a tuberculose, doenças sexualmente transmissíveis também chamam atenção. Na terra indígena, três pessoas morreram infectadas pelo vírus da aids e ainda há outro doente infectado com o vírus. “As doenças sexualmente transmissíveis, como a Aids, são um grande perigo. A falta de informação e atendimento pode levar a uma tragédia”, afirma Pedro Luís. 


     


    A dificuldade no transporte dos doentes da Floresta até a cidade e o fato de existir apenas uma equipe de saúde para  cobrir as 49 aldeias da terra indígena coloca os Guajajara do Araribóia em total abandono no que se refere à saúde. 


     


    Um futuro diferente?


     


    Além da falta de estrutura, a escola Kari não recebeu alimentos para merenda, material didático. O salário de sua única professora, Conceição que leciona para alunos de 1ª a 4ª série, está atrasado há 5 meses. A partir da quinta série todos os alunos Guajajara precisam ir para cidade para estudar, o que na época de chuva é impossível de ser feito. “Que futuro que nós vamos dar pra essas crianças nas condições em que vivemos?” questiona Conceição.


     


    Sem projetos ou financiamento do governo para agricultura ou exploração sustentável dos recursos naturais da floresta, neste momento não existem alternativas econômicas imediatas no horizonte dos Guajajara da Aribóia. “Ninguém fica feliz vendo a mata ir embora, mas sem nenhuma assistência, de remédio, de educação e sem nenhum projeto do governo para plantar a nossa roça, o que é que a gente vai fazer para sobreviver? E esse homens do Ibama que criticam a gente, queria ver viver aqui abandonado na floresta como a vive”, desafia a liderança da aldeia Iporangatú,  Vírgulino de Souza Guajajara.


     


     


     

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  • 10/06/2005

    STF suspende decisão de juiz que mandava retirar índios de Raposa Serra do Sol

    O ministro Carlos Ayres Brito, do Supremo Tribunal Federal (STF), acaba de suspender a decisão do juiz da 1ª Vara Federal de Roraima, Helder Girão Barreto, que determinava a retirada dos indígenas da comunidade Brilho do Sol, localizada na faixa sul da Raposa Serra do Sol.


     


    A decisão do ministro atendeu ao pedido do Ministério Público Federal, da União e da comunidade Brilho do Sol na reclamação nº 3331 que tramita naquele tribunal.


     


    A aldeia Brilho do Sol foi incendiada no dia 23 de novembro de 2004, quando um grupo de 40 pessoas, liderado por rizicultores, destruiu quatro comunidades e dois retiros indígenas e atentou contra a vida do macuxi Jocivaldo Constantino, desferindo contra ele dois disparos de arma de fogo.


     


    Brasília, 10 de junho de 2005.


     


    Cimi – Assessoria Jurídica


     

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  • 10/06/2005

    Nota da Comissão Pastoral da Terra – CPT sobre a decisão do STJ

    O Superior Tribunal de Justiça (STJ), na sessão da 3ª Câmara do dia 8 deste mês de maio, indeferiu, por unanimidade, a solicitação da Procuradoria Geral da República de federalização do processo de julgamento do brutal assassinato da Irmã Dorothy, perpetrado em Anapu, no Estado do Pará, no dia 12 de fevereiro.


     


    A Procuradoria buscava, a partir do caso simbólico da Ir. Dorothy, de repercussão nacional e internacional, a aplicação da emenda constitucional n. 45, de 8 de dezembro de 2004, que faculta ao Procurador Geral da República, nas hipóteses de grave violação aos direitos humanos e com a finalidade de assegurar o cumprimento de tratados internacionais ratificados pelo Brasil, requerer ao Superior Tribunal de Justiça o deslocamento da competência do caso para as instâncias federais.


     


    O Dr. Cláudio Fontelles, procurador geral, justificou sua solicitação, através de sólida documentação, inclusive tendo percorrido pessoalmente a região. Dentre os argumentos por ele levantados destacam-se os seguintes: a omissão do tribunal paraense em dar a requerida proteção de vida à Irmã, o processo que corre na referida justiça incriminando-a de mandante de assassinato e formadora de quadrilha e, também, a escandalosa impunidade histórica constatada naquele Estado. Impunidade fartamente documentada.


     


    A resposta do STJ foi a rejeição unânime ao requerimento por julgá-lo improcedente. Aquela sessão do Tribunal transformou-se, então, no maior, mais repetitivo e mais grandiloqüente panegírico de consagração da Justiça paraense. Uma Justiça modelo para todo o país! No ar pairava a pergunta: E as graves omissões históricas de atuação desta Justiça? “São coisas do passado, não omissão, nem leniência, nem tibieza do Judiciário paraense”, retrucaram vários ministros. Por ironia da história, no mesmo horário desta sessão do STJ, era assassinado em Paraopebas, Pará, Antônio Matos da Silva, pai de um filhinho prematuro que ainda se encontrava no hospital junto com sua mãe. O grande argumento dos magistrados do STJ foi a celeridade do andamento do processo de julgamento do assassinato da Ir. Dorothy. Venceu, pois, a esperteza do Judiciário paraense em se livrar, desta forma, do vexame da federalização. Não obstante esta encenação, três dias depois da morte da Ir. Dorothy foram assassinados dois trabalhadores rurais, cujos casos continuam desdenhados pela tal Justiça.


     


    Esta lamentável decisão tem seus significados e suas conseqüências: Ela foi, sem dúvida, um reforço ao corporativismo do Judiciário e do Ministério Público, que vinham fazendo forte pressão contra a federalização. Foi uma pá de cal sobre a incômoda emenda constitucional n. 45 que, a partir do que se sabe do nosso Judiciário, criou sabiamente a possibilidade de deslocamento de competência em face de incidente e cuja aplicação era a grande expectativa de muitos brasileiros e brasileiras. Foi um especial e curioso apoio ao Judiciário paraense, agora totalmente à vontade para continuar a conivência e a aliança com grileiros, madeireiros e pecuaristas, travestidos do agronegócio, continuamente denunciados por seus crimes contra pessoas indefesas e contra a frágil floresta Amazônica. Foi uma perigosa perda de credibilidade do STJ, que, no episódio, mostrou-se corporativista, insensível à dramática realidade de sofrimento dos lavradores e auto-suficiente ao pontificar monoliticamente sobre o assunto, desconhecendo o dramático simbolismo envolto na morte da Irmã Dorothy Stang.


     


    A Comissão Pastoral da Terra, testemunha desta fatídica sessão do STJ, sente-se agora mais desafiada na sua missão de vigilância profética sobre as estruturas que oprimem os pobres da terra e das águas e, em colaboração com outras entidades, organizações e movimentos da nossa sociedade civil, deseja continuar a elaborar, articular e desencadear instrumentos alternativos ao único aparato institucional, em vista da urgente salvaguarda da justiça, da dignidade e da paz.


     


    Goiânia, 10 de junho de 2005.


     


    A Comissão Pastoral da Terra




     


    Informações Assessoria de Comunicação da CPT


    Antônio Canuto ou Maristela Vitória


    Fone: 62 4008-6466 ou 4008-6406


    Secretaria Nacional – Goiânia, Goiás.


    www.cptnacional.org.br


     

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  • 09/06/2005

    Apoinme posiciona-se pela revitalização do Rio São Francisco e por uma real política indigenista

    “O aumento assustador da violência contra os nossos povos, o crescente aumento da pistolagem, perseguição, criminalização e assassinato de nossas lideranças, o aumento da mortalidade infantil, de doenças infecto-contagiosas e endêmicas, a continuidade das invasões dos nossos territórios, a morosidade nas demarcações de terras, degradação do meio ambiente por madeireiros, garimpeiros, fazendeiros e até mesmo pelo governo federal, o desrespeito às nossas organizações, às nossas tradições. Enfim, a falta de uma política indigenista clara e precisa tem trazido, aos nossos povos, todo este quadro de desrespeito e violência generalizada”, é o que avaliam, em um documento final divulgado hoje, os mais de 250 indígenas reunidos na VI Assembléia da Articulação dos Povos Indígenas do Nordeste, Minas Gerais e Espírito Santo (Apoinme), realizada entre 5 e 10 de junho de 2005, na terra indígena Potiguara, município da Baia da Traição, Paraíba.


     


    Os povos solicitam a suspensão do projeto de transposição do Rio São Francisco e a transferência dos recursos destinados a ele para a Revitalização do rio. Encaminharam também, ao Ministério Público Federal, uma solicitação para que este abra uma Ação Civil Pública para paralisar a transposição do Rio, uma vez que este causará graves danos ao meio ambiente na região e afetará pelo menos 25 povos indígenas que vivem nas proximidades do Rio e de seus afluentes.


     


    Requerem, ao poder público, respeito aos povos resistentes, também conhecidos como ressurgidos, que durante anos foram obrigados a esconder suas identidades étnicas, por serem vítimas de preconceito e de retaliações pelo fato de serem indígenas.


     


    As lideranças reunidas comprometem-se com sua mobilização e articulação, visando estabelecer proposições para o estabelecimento de uma nova política indigenista. Planejam  ações que visem retirar, da Câmara dos Deputados e do Senado Federal, os PLs e PECs contrários aos direitos constitucionais indigenas. Decidiram opor-se sobretudo àqueles que condicionam a homologação de suas terras à aprovação do Congresso Nacional, o que atualmente é de competência exclusiva do Presidente da República, em especial ao PL 188 do Senador Delcídio Amaral (PT- MS).


     


    As lideranças requerem também a composição do Conselho Nacional de Política Indigenista, com o qual o Presidente Lula comprometeu-se durante a campanha eleitoral e com o qual o Ministério da Justiça comprometeu-se durante a Mobilização Nacional Indígena Terra Livre, que reuniu 700 indígenas acampados na Esplanada dos Ministérios, em Brasília, no mês de abril. Solicitam, por fim, a reestruturação da Funai e da Funasa, visando estabelecer um novo relacionamento, pautado pelo respeito, transparência, e eficiência destes órgãos junto aos povos indígenas.


     


    Providências dos órgãos públicos


     


    Preocupados com quadro de violência e agressões as terras indígenas apresentadas e durante a Assembléia, os participantes redigiram também uma lista de providências urgentes, que será encaminhada à Presidência da República, ao Ministério da Justiça, ao Ministério do Meio Ambiente, Funai e Ministério Público Federal.


     


    Grande parte das demandas se refere ao reconhecimento, pelo Estado brasileiro, das terras indígenas. “É urgente o estabelecimento de uma política indigenista oficial por parte do Governo Federal clara e precisa que venha a combater estas constantes e permanente ameaças contra os povos indígenas do Brasil”, afirmam os indígenas no documento.


     


    A lista das providências solicitadas pode ser lida na íntegra no final desta mensagem.


     


    Contatos:


    Priscila D. Carvalho – Assessoria de Imprensa – Cimi


    (83) 3296 1151/ (61) 9979 6912


    Caboquinho Potiguara – cacique do povo Potiguara, coordenador da Apoinme


    (83) 9114 5049





     


    Veja aqui a íntegra dos documentos:


     


    DOCUMENTO FINAL DA VI ASSEMBLÉIA GERAL DA APOINME


     


    “Força e Resistência na Construção de uma Nova Historia”


     


    Foi realizada, entre dias 05 a 10 de junho de 2005, na Terra Indígena Potiguara, no município da Baia da Traição, Paraíba. A VI Assembléia Geral da Articulação dos Povos Indígenas do Nordeste, Minas Gerais e Espírito Santo – APOINME, tendo como tema: “Força e Resistência na Construção de uma Nova Historia”, contando com a participação de cerca de 300 lideranças  indígenas representando 43 povos dos Estados da Paraíba, Rio Grande do Norte, Pernambuco, Ceara, Alagoas, Sergipe, Bahia, Minas Gerias e Espírito Santo, além de representes das organizações indígena e indigenistas, CIMI, ANAÍ, INESC, Instituto Luís Freire, Laced/Museu Nacional, Parlamentares, FUNASA, FUNAI, Secretarias Municipal, Universidades Federal da Paraíba, Campina Grande, Pernambuco, Rio Grande Norte, Estudantes da Espanha, Marrocos, parceiros e aliados dos Povos Indígenas.


     


    Durante cinco dias de intensas discussões e reflexões, levantamentos sobre a problemática das nossas terras, movimento indígena, política indigenista e políticas públicas. Percebeu-se que hoje graves ameaças aos direitos dos povos indígenas, continuam acontecendo em nosso País. O não cumprimento dos compromissos assumidos pelo atual Governo com os Povos e Organizações Indígenas, e a sua aproximação às classes dominantes e poderosas do País, têm trazido às nossas comunidades uma série de desafios, dentre eles podemos destacar: o aumento assustador da violência contra os nossos povos, o crescente aumento da pistolagem, perseguição, criminalização, e assassino ato de nossas lideranças, o aumento da mortalidade infantil, de doenças infecto-contagiosas e endêmicas, a continuidade das  invasões dos nossos territórios, a morosidade nas demarcações de terras, degradação do meio ambiente, por madeireiros, garimpeiros, fazendeiros e até mesmo pelo governo federal, o desrespeito às nossas organizações, às nossas tradições. Enfim a falta de uma política indigenista clara e precisa tem trazido, aos nossos povos, todo este quadro de desrespeito e violência generalizada.


     


    Comemorando 15 anos de caminhada, e escolhendo uma nova coordenação para conduzir os trabalhos da APOINME pelos quatro próximos anos decidimos por unanimidade, solicitar às autoridades competentes, que ações sejam tomadas, urgentemente, visando garantir a integridade física e cultural, das comunidades indígenas, além do que, definimos por uma crescente mobilização e articulação de todo o movimento indígena, em especial no âmbito de atuação da APOINME, e somando forças com os parceiros e aliados desencadear uma série de atividades, reivindicações, e ações que visem barrar esta enorme catástrofe que vem se abatendo sobre as comunidades indígenas, entre estas ações e reivindicações podemos destacar:


     


    – A imediata suspensão do projeto de transposição do Rio São Francisco e a transferência dos recursos destinados a transposição para a Revitalização do Rio.


     


    – Reconhecimento e respeito aos nossos parentes indígenas no Rio Grande do Norte.. Bem como a todos os povos indígenas resistentes do Nordeste e Minas Gerais.


     


    – Mobilização, articulação, e discussão, visando estabelecer proposições para o estabelecimento de uma Nova Política Indigenista;


     


    – Apuração e punição aos diversos crimes cometidos contra as populações indígenas do Nordeste,  Minas Gerais e Espírito Santo; Conforme solicitação de providências apresentada nesta VI Assembléia;


     


    – Composição do Conselho de Política Nacional Indigenista  – um compromisso do Presidente Lula com os povos Indígenas;


     


    – Garantia dos nossos direitos constitucionais, como exemplo: o Artigo 232, da Constituição de 1988, que determina a imediata demarcação de nossas terras e a garantia por parte do Governo Federal para que possamos usufruir dignamente daquilo que nos pertence;


     


    – Cumprimento por parte do Governo Lula, dos compromissos assumidos junto às populações indígenas, através da “Carta Compromisso com os Povos Indígenas do Brasil”;


     


    – Mobilizações e ações que visem retirar da Câmara, e do Senado Federal, PLs e PECs que hora tramitam nestas casas, e que condicionam a homologação de nossas terras à aprovação do Congresso Nacional, quando são de competência exclusiva do Presidente da República, em especial a PL 188 do Senador Delcídio Amaral (PT- MS);


     


    – Reestruturação da Funai, e Funasa visando estabelecer um novo relacionamento, pautado no respeito, transparência, e eficiência destes órgãos junto aos povos indígenas;


     


    São 15 anos de caminhada e luta da APOINME, são 505 anos de luta e resistência dos povos indígenas do Brasil contra os invasores de nossas terras. É preciso continuar resistindo, continuar acreditando que um outro mundo é possível, é necessário e urgente construir uma Nova História, baseada no respeito a diversidade étnica, na Justiça e na partilha. A nossa Força e a nossa Resistência é que vai construir uma Nova Historia. Avante povos indígenas do Nordeste, Minas Gerais e Espírito Santo.


     


    Baia da Traição/Paraíba, 09 de junho de 2005.





     


    SOLICITAÇÃO DE PROVIDÊNCIAS


     


    A


    Presidência da República


    Ministério da Justiça


    Ministério do Meio Ambiente


    Funai


    Ministério Público Federal


     


    A VI Assembléia Geral da Articulação dos Povos Indígenas do Nordeste, Minas Gerias e Espírito Santo – APOINME, realizada entre os dias 05 e 10 de junho de 2005, na Baía da Traição – Paraíba, Terra Indígena Potiguara, a qual contou com a participação de cerca de 300 pessoas representando 43 povos indígenas dos estados da Paraíba, Ceará, Rio Grande do Norte, Pernambuco, Alagoas, Sergipe, Bahia, Minas Gerais e Espírito Santo, Entidades Sociais, Entidades Indigenistas, ONG’s e Universidades da região. Preocupados com quadro de violência e agressões as terras indígenas apresentado e denunciado durante esta VI Assembléia vem solicitar que providências urgentes sejam tomadas por parte das autoridades competentes no sentido de:


     


    – Apurar e tomar as medidas cabíveis no desaparecimento do Índio Tupinambá de Belmonte, Adenilton Oliveira Ramos, desaparecido desde janeiro deste, no extremo sul da Bahia;


     


    – As ameaças que vem sofrendo as lideranças da Frente de Luta e Resistência Pataxó, no extremo sul da Bahia por parte da empresa de celulose Vera Cruz Celulose e por parte de alguns fazendeiros;


     


    – A criação imediata do GT de identificação e delimitação do território ‘Pataxó na região do Parque do Descobrimento e Torre do Monte Pascoal, no extremo sul da Bahia;


     


    – A urgente revisão e regularização e ampliação da TI Xacriabá, no norte de Minas Gerais;


     


    – Resolução sobre a situação da TI Potiguara de Monte Mor, que sofre com os ataques das Usinas, invasoras de suas terras;


     


    – Definição imediata sobre a Ação de Nulidade de Títulos que se encontra há mais de 23 anos no Supremo Tribunal Federal sobre a Terra Indígena Caramuru- Catarina – Paraguassu, do povo Pataxó Hã-Hã-Hãe, no sul da Bahia;


     


    – Apuração sobre as ameaças de despejo que os Tremembé de Queimada, no município de Acaraú, no estado do Ceará, vem sofrendo por parte do Departamento Nacional de Obras Contra a Seca – DNOCS. Assim como os Tremembé de São José e do Buriti, de Itapipoca, que vivem em constante ameaça pela construção de uma cidade turística internacional, pela empresa Nova Atlêntida Cidade Turística LTDA. 


     


    – Apuração sobre a denuncia de crime ambiental, ocorrida no município de Itarema nos manguezais do povo Tremembé no Ceara;


     


    – A imediata regularização do território Tupiniquim Guarani no município de Aracruz, no estado do Espírito Santo, ameaçado pela empresa multinacional Aracruz Celulose;


     


    – A imediata identificação e demarcação dos povos indígenas do sertão do estado de Alagoas (Kalancó, Kuiupancá, Caruazú, Catoquim) e do estado do Ceará.(Tabajara, Kalabas, Potiguara, Anacés);


     


    – Providencias quanto a regularização e transferência da área reivindicadas pelo povo Kiriri, no oeste da Bahia, no município de Barreiras.


     


    – A imediata indicação do novo chefe do núcleo de apoio local da Funai  no Ceara que tenha o perfil de respeito, transparência e compromisso; visando eliminar práticas como a de cooptação de liderança e divisão do movimento indígena e má administração dos recursos, levando em conta as reivindicações dos povos indígenas deste estado


     


    – Apuração as denuncias contra os órgãos governamentais Funai e Funasa feitas durante VI Assembléia da APOINME;


     


    – Resolução quanto ao problema do reassentamento do grupo Xucuru desaldeado, no sentido de evitar que conflitos continuem acontecendo, como, por exemplo, o ocorrido no ultimo dia 29 de maio, onde houve três vitimas; Solicitações anteriores já foram feitas a Funai, Secretaria Nacional de Direitos Humanos e Justiça Federal e até o momento nenhuma providência foi tomada;


     


    – Solicitamos ao Ministério Público Federal a impetração de uma Ação Cível Pública contra a transposição do Rio São Francisco, em nome da APOINME, já que o referido projeto prejudica a muitas comunidades indígenas que sobrevivem graças ao Rio São Francisco;


     


    Todas as denúncias acima citadas devem ser apuradas e responsabilizadas, para que a impunidade não continue acontecendo. É urgente o estabelecimento de uma política indigenista oficial por parte do Governo Federal clara e precisa que venha a combater estas constantes e permanente ameaças contra os povos indígenas do Brasil.


     


    Baia da Traição, 09 de junho de 2005.


     

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  • 09/06/2005

    Indígenas criticam Funai e Funasa por desrespeitarem auto identificação

    Após debater a política indigenista do Governo Federal e a atuação da Fundação Nacional do Índio (Funai), os povos indígenas que há quatro dias participam da VI Assembléia Geral da Articulação dos Povos Indígenas do Nordeste, Minas Gerias e Espírito Santo decidiram divulgar suas críticas ao presidente da Funai. “Repudiamos o presidente da Funai, Mércio Pereira Gomes, por adotar uma política indigenista atrasada, contrária aos direitos indígenas e marcada pelo retorno à política tutelar, herança do regime militar, e pela redução de Terras Indígenas”, afirmam no documento aprovado na manhã de hoje (dia 9).


     


    Os indígenas enumeram as causas da reação contra o dirigente. A postura discriminatória do atual presidente da Funai com os povos indígenas do Nordeste, Minas Gerais e Espírito Santo é a primeira delas: “Ele chegou a dizer que não somos verdadeiros índios porque somos diferentes de povos com menor tempo de contato, de outras regiões do país. Ele não abre espaço para ouvir a Apoinme”, afirma Luiz Titiah, liderança Pataxó Hã-Hã-Hãe e coordenador da Apoinme.


     


    A Assembléia questiona também a política de redução de terras indígenas, adotada pela atual gestão da Funai, e a determinação da Fundação em não encaminhar processos de revisão de limites de terras indígenas, impedindo que sejam reconhecidas aos indígenas terras que são comprovadas como sendo de ocupação tradicional indígena, mas que foram excluídas de demarcações antigas.


     


    Saúde indígena


     


    Em relação ao atendimento à saúde, os indígenas denunciam a “péssima gestão dos recursos e a falta de transparência entre o Ministério da Saúde, as Coordenações Regionais e as prefeituras”. Entre as soluções para o problema, apontam a qualificação dos profissionais que atendem aos indígenas e a realização de concurso público para contratação de profissionais, que passariam a trabalhar ligados à Funasa, para retirar esta competência das prefeituras. Durante toda a Assembléia, a transferência das atribuições federais para terceiros foi criticada.


     


    Quando a Apoinme foi criada, em 1990, os indígenas lutavam contra o preconceito da sociedade envolvente e com as dificuldades de reconhecimento étnico. Quinze anos depois, a Assembléia ainda precisa posicionar-se contra os órgãos oficiais como a Fundação Nacional do Índio (Funai) e a Fundação Nacional de Saúde (Funasa) que, baseados em “indícios de competência exclusiva da Funai” para o reconhecimento étnico, recusam-se a atender povos que não têm a situação fundiária regularizada ou não têm “reconhecimento étnico” da Funai. Para os indígenas, isto fere a Constituição Federal e a Convenção 169 da OIT (Organização Internacional do Trabalho), que preconiza a auto identificação dos povos indígenas.


     


    Nas deliberações da Assembléia, os participantes “repudiam veementemente” a Funasa por sua política de não atender aos índios que residem fora das terras indígenas ou aqueles cujas terras ainda não foram identificadas e delimitadas.


     


    “O Mércio [Pereira Gomes] tem que respeitar este movimento. Estamos enfrentando esta política de não publicação dos trabalhos de identificação das terras. A Funai se aproveita dos atrasos dos relatórios antropológicos, não dá atendimento dizendo que não tem relatório, que não tem recurso nesse ou naquele setor. E somos nós que estamos nas bases enfrentando pistoleiro, fazendeiro, garimpeiro e madeireiro”, afirmou a liderança Luiz Titiah, do povo Pataxó Hã-Hã-Hãe, que concluiu com a necessidade de fortalecimento do movimento indígena: “O que temos que fazer é fortalecer a nossa organizaçao”, afirmou.


     


    Participantes


     


    A VI Assembléia Geral da Articulação dos Povos Indígenas do Nordeste, Minas Gerias e Espírito Santo (Apoinme), realizada entre 5 e 10 de junho de 2005, na Baía da Traição, Paraíba, terra indígena Potiguara, contou com a participação de cerca de 300 pessoas representando 43 povos indígenas dos estados da Paraíba, Ceará, Rio Grande do Norte, Pernambuco, Alagoas, Sergipe, Bahia, Minas Gerais e Espírito Santo, entidades indigenistas, ONG’s e universidades da região.


     


    Contatos:


    Priscila D. Carvalho – Assessoria de Imprensa – Cimi


    (83) 3296 1151/ (61) 9979 6912


    Caboquinho Potiguara – cacique do povo Potiguara, coordenador da Apoinme


    (83) 9114 5049




     


    Veja abaixo a íntegra das notas:


     


    MOÇÃO DE REPÚDIO


    (FUNAI)


     


    A VI Assembléia Geral da Articulação dos Povos Indígenas do Nordeste, Minas Gerias e Espírito Santo – APOINME, realizada entre os dias 05 e 10 de junho de 2005, na Baía da Traição – Paraíba, Terra Indígena Potiguara, com a participação de cerca de 300 pessoas representando 43 povos indígenas dos estados da Paraíba, Ceará, Rio Grande do Norte, Pernambuco, Alagoas, Sergipe, Bahia, Minas Gerais e Espírito Santo, Entidades Indigenistas, ONG’s e Universidades da região; após debater o tema da Política Indigenista do atual governo federal e o papel da Fundação Nacional do Índio (Funai), as comunidades indígenas abaixo especificadas, vêm repudiar:


     


    – A postura discriminatória do atual presidente da Funai com os povos indígenas do Nordeste; Minas Gerais e Espírito Santo.


     


    – A política adotada pela Funai de redução de Terras Indígenas, inclusive não ocorrida em governos anteriores, bem como a política contrária à revisão de limites de Terras Indígenas no Brasil já identificadas e homologadas;


     


    – A decisão do presidente da Funai de não constituir o Conselho de Política Indigenista Nacional;


     


    Além de repudiar veementemente o atual governo federal por não cumprir com os compromissos construídos com os povos indígenas do Brasil durante a campanha, repudiamos também o presidente da Funai, Mércio Pereira Gomes, por adotar uma política indigenista atrasada, contrárias aos direitos indígenas, e marcada pelo retorno à política tutelar, herança do regime militar, pela redução de Terras Indígenas.


     


    Baía da Traição-PB, 09 de junho de 2005.


     


    PARAÍBA: Potiguara; CEARÁ: Pitaguarí, Tremembé, Anaces, Genipapo Canidé, Tapeba, Potiguara, Tabajara, Calabá; RIO GRANDE DO NORTE: Tapuia Canidé; PERNAMBUCO: Xukuru, Atikum, Pancararú, Pancará, Kapinawá, Kambiwá, Truká, Pipipã; ALAGOAS: Geripancó, Wassu Cocal, Kalancó, Xucuru Cariri, Tingui Boto, Kariri Xocó, Karuazú, Koiu-Pancá, Carapotó; SERGIPE: Xocó; BAHIA: Pataxó Hã hã hã, Tupinambá de Olivença, Pataxó, Tupinambá de Belmonte, Kiriri, Tuxá, Tumbalalá; MINAS GERAIS: Xacriabá, Krenak, Aranã, Caxixó, Pataxo de Minas; ESPÍRITO SANTO: Guarani, Tupiniquim;


    ENTIDADES/ INSTITUIÇÕES: Cimi, Anai, Inesc, Instituto Luís Freire, Laced/ Museu Nacional.


    UNIVERSIDADES FEDERAIS: Pernambuco, Campina Grande-PB, Ceará, Paraíba, Rio Grande do Norte.




     


    MOÇÃO DE REPÚDIO


    (FUNASA)


     


    A VI Assembléia Geral da Articulação dos Povos Indígenas do Nordeste, Minas Gerias e Espírito Santo – APOINME, realizada entre os dias 05 e 10 de junho de 2005, na Baía da Traição – Paraíba, Terra Indígena Potiguara, a qual contou com a participação de cerca de 300 pessoas representando 43 povos indígenas dos estados da Paraíba, Ceará, Rio Grande do Norte, Pernambuco, Alagoas, Sergipe, Bahia, Minas Gerais e Espírito Santo, Entidades Sociais, Entidades Indigenistas, ONG’s e Universidades da região; após debater o tema da saúde indígena a partir das realidades vivenciadas  por estas comunidades indígenas abaixo especificadas, vêm repudiar:


     


    – A péssima gestão dos recursos destinados à saúde indígena e a falta de transparência entre o Ministério da Saúde, as Coordenações Regionais e as Prefeituras;


     


    – A permanência de profissionais não qualificados nas equipes multidisciplinares;


     


    – A utilização do Memorando Circular de nº 1210/Desai, que se refere a definição de comunidades indígenas, e o parecer nº 239/PGF/FUNASA/2005; o qual supõem “indícios de competência exclusiva da FUNAI” estudos de reconhecimento étnico;


     


    – A postura autoritária e desrespeitosa adotada pelo órgão quanto aos critérios de assistência e de reconhecimento ao Índio, como o uso da categoria de Índio desaldeado, ferindo a Constituição Federal brasileira e o Artigo 169 da OIT a qual preconiza a autodeterminação dos povos indígenas;


     


    Além de repudiar veementemente estas posturas da Fundação Nacional de Saúde/Ministério da Saúde, a VI Assembléia Geral da Articulação dos Povos Indígenas do Nordeste, Minas Gerias e Espírito Santo – APOINME condena as insistentes práticas adotadas pelas Coordenações regionais de não reconhecer os índios que residem fora das Terras Indígenas ou daqueles que as terras ainda não foram Identificadas e Delimitadas.


     


    Ao mesmo tempo reivindicamos a realização de concurso público para contratação de profissionais da saúde, sobre a responsabilidade da FUNASA,. retirando esta competência das prefeituras.


     


    Baía da Traição-PB, 09 de junho de 2005.


     


    PARAÍBA: Potiguara; CEARÁ: Pitaguarí, Tremembé, Anaces, Genipapo Canidé, Tapeba, Potiguara, Tabajara, Calabás; RIO GRANDE DO NORTE: Tapuia Canidé; PERNAMBUCO: Xukuru, Atikum, Pancararú, Pancará, Kapinawá, Kambiwá, Truká, Pipipã; ALAGOAS: Geripancó, Wassu Cocal, Kalancó, Xucuru Cariri, Tingui Boto, Kariri Xocó, Karuazú, Koiu-Pancá, Carapotó; SERGIPE: Xocó; BAHIA: Pataxó Hã hã hã, Tupinambá de Olivença, Pataxó, Tupinambá de Belmonte, Kiriri, Tuxá, Tumbalalá; MINAS GERAIS: Xacriabá, Krenak, Aranã, Caxixó, Pataxo de Minas; ESPÍRITO SANTO: Guarani, Tupiniquim;


    ENTIDADES/ INSTITUIÇÕES: Cimi, Anai, Inesc, Instituto Luís Freire, Laced / Museu Nacional.


    UNIVERSIDADES FEDERAIS: Pernambuco, Campina Grande-PB, Ceará, Paraíba, Rio Grande do Norte.


     

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